DENMOGH (Kardenmogher)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Kardenmogher. Für die mythische Figur, siehe: Denmogh.

DENMOGH war ein Kardenmogher aus der Hinterlassenschaft der Varganen.

Geschichte

Im Mai 1225 NGZ befand sich der Kardenmogher auf dem Planeten Parkasthon. Dort war er den Arkasthern als Turm des Denmogh bekannt. Vor langer Zeit geriet der Kardenmogher durch eine Fehlfunktion außer Kontrolle und zerstörte fast die gesamte Androidenkolonie. (Lordrichter 9)

Am 20. Mai begann der Kardenmogher zu erwachen. Verantwortlich dafür war Contelapo mit einer kleinen Schalteinheit. Glücklicherweise war Contelapo nicht fähig, den in hellem Blau leuchtenden Kardenmogher zu aktivieren. Kythara trat energisch an den leuchtenden Turm des Denmogh heran. Mit ihrem Kodegeber speiste sie von Ezellikator programmierte Sicherheitscodes in die Steuerungssysteme des Kardenmoghers ein. Das Leuchten des Turmes erlosch. (Lordrichter 9)

Kythara öffnete durch einen akustischen Befehl eine Klappe an der Außenhülle des Kardenmoghers. Dahinter befand sich eine Tastatur mit varganischen Symbolen. Kythara versetzte die bordinterne Positronik in den Bereitschaftsmodus und schloss die Klappe wieder. Per Funk übermittelte sie nun die Ezellikator-Erkennungskodes. Der Kardenmogher akzeptierte ihren Zugriff. Das varganische Multifunktionsgerät veränderte seine Oberfläche. Es begann hell zu leuchten. Ein großes Segment der Außenhülle klappte zu acht nebeneinander liegenden Rampen auseinander, angeordnet in Kreisform. Scheinbar willkürlich schoben sich verschieden große und unterschiedlich geformte Module aus dem Metall. Ein blauer Energiewulst umgab das obere Ende der Röhre. Im Wulst ordneten sich gelb pulsierende Knoten zu einem Kreisorbit an. Unmittelbar vor Atlan entstand eine Öffnung. Kythara und der Arkonide traten in die Nische. Die Umgebung veränderte sich schlagartig. Die beiden Eindringlinge fanden sich in einer völlig dunklen und stillen Umgebung wieder. Der Kardenmogher meldete sich und sprach Kythara und Atlan mit Namen an. Er hatte mit der Aktivierungsprozedur begonnen. Schwach pulsierende Energiefelder positionierten sich kugelförmig um Atlan und Kythara. Der Kardenmogher begann, Fragen zu stellen. Bei jeder richtigen Antwort reduzierte sich die Anzahl der Energiefelder. Als sich bei der letzten Frage Ratlosigkeit breit machte, fiel Atlan eine ominöse Äußerung Emions ein. Ins Blaue hinein bot Atlan das Wort »Dapsorgam« der Positronik als Lösung an und siehe da, die Masterfrage war beantwortet. Mit dieser Antwort erkannte der Kardenmogher die Berechtigung an. Ein Tunnel führte in das Innere des Kardenmoghers. Traktorstrahlen erfassten Kythara und Atlan und brachten sie in eine zwölf Meter durchmessende, goldene Blase aus Formenergie im Mittelpunkt des Kardenmoghers. Kythara erteilte den Befehl, die Inbetriebnahme zu starten und Bedienungselemente zu erstellen. Holoprojektionen von Steuer- und Kontrollanlagen manifestierten sich. Der Kardenmogher leitete die Startsequenzen ein. Kythara versuchte verzweifelt, dies zu unterbinden. Auch die Steuerung gehorchte ihr nicht. Kythara gelang es, einen Traktorstrahl zu aktivieren und Gorgh-12 und Emion an Bord zu holen. Die Varganin verlor das Bewusstsein. Der Kardenmogher verließ Parkasthon und trat in den Hyperraum ein. (Lordrichter 9)

Der Kardenmogher fiel in einer Entfernung von etwa einer Lichtwoche in den Normalraum zurück. Kythara war noch immer ohne Bewusstsein. Endlich erwachte Kythara. Sie wurde bald darauf von einem rosafarbenen Licht eingehüllt und etwa einen Meter über den Boden hochgehoben. Das Licht drang in den Körper der Varganin ein. Als es erlosch, meldete der Kardenmogher, dass Kythara als Varganin und als Kommandantin akzeptiert war. Auf Kytharas Wunsch wurden ihre drei Begleiter als Freunde eingestuft. Kythara programmierte die nächste Hyperraumetappe, die den Kardenmogher drei Lichtjahre Richtung Westside der Galaxis bringen würde. (Lordrichter 10)

Kythara stellte fest, dass der Kardenmogher im Lauf der Jahrtausende einige Ausfälle zu verzeichnen hatte. Auch war der Kardenmogher nicht ganz vollständig. Es fehlte ihm der Hegnudger. Dieses wichtige Zusatzgerät konnte sich nur auf Vassantor oder in VARXODON befinden. (Lordrichter 10)

Um die Speicher aufzuladen, ging der Kardenmogher zunächst in den Wikipedia-logo.pngOrbit um einen Blauen Riesen. Hier war die Gefahr der Entdeckung durch fremde Raumschiffe gering. Auf Kytharas Anweisung hin begann der Kardenmogher die zwölf Meter durchmessende goldfarbene Blase, in der sich die Gefährten aufhielten, in vier Decks mit sechs bis sieben Räumen pro Deck umzugestalten – das zweite Deck von unten sollte als Steuerebene dienen, die restlichen drei wurden untereinander aufgeteilt. (Lordrichter 10)

Als der Zapfvorgang beendet war, startete der Kardenmogher. Während der vierten Hyperraumetappe gab das Schiff wegen Schwankungen in der Energiedichte der Gleitschicht Alarm. Auf Atlans Befehl leitete die Positronik den Abbruch der Flugetappe ein. Doch der Kardenmogher blieb hängen und stürzte nicht in den Normalraum zurück. Gewaltige Gravitationswellen trafen das Schiff und zerfetzten Metall. Der Kardenmogher wurde von einem gigantischen Gravitationswirbel angezogen. Risse im Kontinuum bildeten sich und drohten, das Schiff in den Hyperraum zu reißen. Der Kardenmogher beschleunigte und führte bei einer Geschwindigkeit von 50% der Lichtgeschwindigkeit ein Hyperraummanöver durch. Nach vier Lichttagen befand er sich in der Randzone des gravitationalen Einflusses. Der Kardenmogher flog zur Varxodon-Dunkelwolke. In der Hohlblase um VARXODON ortete Kythara 8000 Raumschiffe und zog sich mit dem Kardenmogher wieder in den Staub der Dunkelwolke zurück. Es schien nur der Flug nach Vassantor zu bleiben, um in den Besitz eines Hegnudgers zu gelangen. (Lordrichter 10)

40 Lichtjahre von VARXODON entfernt, stoppte der Kardenmogher die CHLACHLAN, ein Laborschiff der Daorghor mit Traktortrahlen und Greifklauen. Mit Paralysatoren wurden die Insektoiden ausgeschaltet. Der Kardenmogher teilte sich in 28 Segmente auf, die zwischen den Beibooten im Bughangar der CHLACHLAN landeten. Atlan, Kythara und Gorgh-12 gerieten für kurze Zeit in die Gewalt der Daorghor. Es gelang ihnen aber, mit der CHLACHLAN zu fliehen. In einem Gebiet der Hohlblase voller Eruptionen und Staubwällen wurden die Einzelteile des Kardenmoghers ausgeschleust und vereinigten sich wieder. Die Kameraden gingen an Bord. Ein Volltreffer erschütterte den Kardenmogher, der eine unkontrollierte Notetappe durchführte. Im Ortungsschutz einer gelben Sonne in 500 Lichtjahren Entfernung meldete der Kardenmogher Ausfälle in den Antriebs- und Steuersystemen. Obwohl Kythara sofort wieder nach VARXODON aufbrechen wollte, ließ sie sich von Atlan überzeugen, zunächst Vassantor anzufliegen. (Lordrichter 10)

Während des Fluges fanden im Kardenmogher rätselhafte automatische Umbauten statt. Das Gerät glich jetzt einem 24-zackigen Kegelstumpf. Nach Aussagen der Bordpositronik war eine umfassende Reparatur auf Vassantor unumgänglich. (Lordrichter 11)

Der Kardenmogher steuerte den riesigen, schüsselförmigen Krater auf dem Mond an. Im größten Hügel des Ringgebirges öffnete sich ein Portal und das varganische Wunderwerk schwebte ins Innere der Anlage. Kythara und Atlan wurden von der uralten Stationspositronik als Berechtigte anerkannt. Die Varganin verließ den Kardenmogher, um die anstehenden Reparaturarbeiten zu beaufsichtigen. Gorgh-12 unterstützte sie dabei von der Zentrale aus. Atlan wollte sich in der unterirdischen Station nach dem dringend benötigten Hegnudger umsehen. Nach der Bergung des Hegnudgers drang Kythara von außen in einen kleinen, mit Technik vollgestopften Raum des Kardenmoghers ein. Sie setzte den Hegnudger in eine dafür vorgesehene Öffnung ein und begab sich danach auf schnellstem Weg in die Zentrale. Schnell steuerte sie den Kardenmoghers aus dem Hangar hinaus. Als Ziel war der Murloth-Nebel programmiert worden, den der Autopilot nun anflog. (Lordrichter 11)

Atlan schlug vor, vorerst Narukku anzufliegen. Dort suchte der Kardenmogher den Standort der AMENSOON im Targan-Binnenmeer auf. Die Positronik der AMENSOON errechnete ein Wahrscheinlichkeitsmuster für das Erscheinen der Vergessenen Plattform, die von der Strahlung der Psi-Quelle Murloth angelockt worden war. Atlan wollte versuchen, sie zu erreichen und von dort aus den Kampf gegen die Lordrichter führen. Tatsächlich gelangten Atlan und Co. mit dem Kardenmogher zur Plattform. Die varganische Sektionspositronik der Plattform erlaubte die Annäherung durch die Aussendung der Kennung »Stein der Weisen«. Ein Traktorstrahl zog den Kardenmogher auf die Vergessene Plattform zu. Ein Golfballraumer der Zaqoor feuerte auf den Kardenmogher, der sich aber schon innerhalb des Schutzschirmes des Kosmischen Holländers befand. Der Kardenmogher wurde von einem bläulichen Fesselfeld fixiert, den die varganische Positronik erzeugt hatte. Der Kosmische Holländer vollführte mehrere Sprünge auf die Psi-Quelle zu. Kythara feuerte die Gravo-Zyklonen auf die Psi-Quelle ab. Es ließ sich jedoch keine Wirkung feststellen und die Varganin stellte das Feuer ein. Der Zentralrechner der Vergessenen Positronik aktivierte einen Fesselschirm, der den Kardenmogher untrennbar mit dem Kosmischen Holländer verband. Die Plattform wurde von der Psi-Quelle immer mehr angezogen. Die Varganin startete den Kardenmogher. Sie aktivierte den Hegnudger und die acht Gravo-Zyklon-Projektoren. Durch diesen Beschuss wurde die Arsenalstation der Psi-Quelle zerstört. Da Kythara das Bewusstsein verlor, befahl Atlan die Abschaltung der Gravo-Zyklon-Projektoren und die sofortige Flucht aus der Gefahrenzone. Trotz der enormen Beschleunigung war der Kardenmogher zu langsam. Zum Glück für Atlan, Kythara und Gorgh-12 nahm Emion jegliche Hyperenergie in sich auf. Der Kardenmogher war schwer beschädigt. Atlan wollte auf Narukku eine Ruhepause einlegen. Am 29. Mai 1225 NGZ verstaute Kythara den in 52 Einzelteile zergliederten Kardenmogher an Bord der AMENSOON. (Lordrichter 12)

Während des Einsatzes zur Befreiung von Kalarthras auf Vassantor aktivierte Atlan den inzwischen reparierten Kardenmogher. Der Kardenmogher und auch die AMENSOON griffen die feindlichen Einheiten der Zaqoor an. Der Kardenmogher schleuste wieder ein. Die AMENSOON erhielt Unterstützung durch einen Pedopeiler der Cappins. (Dunkelstern 1)

Im Juli 1225  wurde vermutet, dass sich auf Kopaar ein varganischer Umsetzer befinden sollte. Mit Hilfe der Schwarzen Substanz könnte eine Art »Hintertür« zur Anaksa-Station geöffnet werden, denn alle Umsetzer-Stationen waren über ein hyperdimensionales Netzwerk wie durch Transmitter miteinander verbunden. Außerdem wäre es vielleicht möglich, das Potential der Psi-Materie mit den Waffen des Kardenmoghers, dem Atlan inzwischen den Namen DENMOGH gegeben hatte, freizusetzen und so den gesamten Dunkelstern zu vernichten. (Dunkelstern 9)

Diesen Plan wollten Atlan und seine Freunde in die Tat umsetzen. Als sie Kopaar erreichten, schnappte aber die nächste Falle der Lordrichter zu. Die MORYR blieb zurück, während die AMENSOON sich Kopaar näherte. Das Schiff wurde von ungewöhnlichen Raumbeben erschüttert. Kythara stellte fest, dass dieser Raumsektor jetzt vom Rest des Standarduniversums isoliert und verkleinert worden war – er war dem Mikrokosmos angeglichen worden. Die offenbar künstlich hervorgerufene Miniaturisierung konnte augenscheinlich nur auf Kopaar rückgängig gemacht werden. Es befanden sich aber auch Zaqoor-Schiffe in der Nähe. Wieder einmal musste die AMENSOON fliehen. Kythara versuchte, die Zaqoor mit ihrem Schiff abzulenken, damit Atlan, Kalarthras und Heroshan Offshanor mit dem Kardenmogher DENMOGH direkt nach Kopaar vorstoßen konnten. (Dunkelstern 9)

Am 14. Juli 1225 NGZ versteckte sich die AMENSOON vor fünf Golfballraumern der Zaqoor in der Korona von Kop-2. Der Kardenmogher wurde ausgeschleust. Die AMENSOON unter dem Kommando von Kythara lockte die Golfballschiffe von Kop-2 weg und ermöglichte so dem Kardenmogher, den unbeobachteten Flug zu Kop-3. (Dunkelstern 9)

Am 17. Juli 1225 NGZ erreichte der von der AMENSOON ausgesetzte Kardenmogher mit Atlan, Heroshan Offshanor und Kalarthras an Bord die Sonne Kop-3. (Dunkelstern 9)

Der Kardenmogher wurde von Golfballraumern verfolgt und angegriffen. Mit einigen Hyperraumetappen näherte sich DENMOGH der Peripherie des Mikrokosmos um den Planeten Kopaar. Dieses Miniuniversum mit seinen rund 55.000 Sonnen wurde von einer Trennschicht umgeben, die für Raumschiffe undurchdringlich war. Je mehr sich DENMOGH dieser Schicht näherte, umso mehr feurige Zungen griffen nach dem Kardenmogher. Die Grenzschicht konnte auch der Kardenmogher nicht durchstoßen – auf diese Weise war ein Entkommen aus dem Miniaturuniversum also nicht möglich. (Dunkelstern 10)

Die Selbstreparaturfunktion setzte den nur leicht beschädigten Kardenmogher wieder instand. Die drei ihn verfolgenden Golfballraumer waren explodiert und zwischen den aufgetretenen Gravitationsschüben zerrissen worden oder gegen Schwerkraftwände geprallt. In Schleichfahrt erreichte DENMOGH Kop-5. (Dunkelstern 10)

Am 18. Juli 1225 NGZ verließ DENMOGH die Korona von Kop-5 und flog nach Kop-2. Dort nahm Atlan Funkkontakt auf und der Kardenmogher wurde in die AMENSOON eingeschleust, die Kurs auf Kop-1 setzte. Mit Atlan, Kythara, Offshanor, Xarpatosch, Farangon und fünf Cappins des Elitekommandos verließ DENMOGH wieder die AMENSOON. An Bord des Oktaederschiffes verblieben Gorgh-12 und Kalarthras. Zunächst näherte sich der Kardenmogher einer Art Hyperraumtrichter, dessen Spitze 81 Lichtjahre von Kopaar entfernt war. Richtung Rand des Mikrokosmos dehnte er sich über eine Länge von 35 Lichtjahren auf einen Durchmesser von 16 Lichtjahren aus. (Dunkelstern 10)

Am 19. Juli materialisierte an der Spitze des Trichters ein Quader mit zwei Kilometern Kantenlänge. Die Geräte des Kardenmoghers zeichneten für einen Moment einen dünnen Lichtstrahl zwischen der Trichterspitze und dem Quader auf. Zwei weitere Objekte materialisierten. Alle drei Objekte flogen auf Kopaar zu. Atlan wollte einen der Piloten dieser Transportschiffe in seine Gewalt bringen. (Dunkelstern 10)

Heroshan Offshanor pedotransferierte seinen Geist in das Bewusstsein von Endaloger Qam, dem Kommandanten der LAQAM GARB. Vorsichtig veranlasste er den Daorghor, eine Triebwerksüberholung durchführen zu lassen, um genug Zeit zu finden, den Kardenmogher in der offenen Gitterkonstruktion des Transportschiffes neben den anderen Containern zu vertäuen. DENMOGH hatte das Aussehen eines Containers angenommen. (Dunkelstern 10)

Nach der erfolgreichen Landung des Gitterschiffes kehrte Heroshan Offshanor in seinen eigenen Körper zurück, um Bericht zu erstatten. Getarnt als rutschende Ladung glitt der Kardenmogher aus der Gitterkonstruktion. Dabei hüllte er sich in einen Deflektorschirm und das Antiortungsfeld. DENMOGH schaltete alle Zugriffe des inzwischen als vermuteten Verräter eingestuften Ganjasen Farangon auf Einrichtungen des Schiffes ab. In 20 Kilometern Höhe verwandelte sich der Kardenmogher in eine Kampfmaschine. Halbkugeln mit Stacheln drehten sich nach außen, Abstrahlspindeln, Projektoren und Geschützmündungen wurden in Position gebracht. Golfballraumer näherten sich mit Maximalgeschwindigkeit. Atlan aktivierte die Gravo-Zyklon-Projektoren. Durch die verstärkende Wirkung des Hegnudgers verursachte das auf die Planetenoberfläche hinabwirbelnde Feld einen zusätzlichen Beschleunigungsimpuls für den Kardenmogher. Im Bereich des beinahe 1000 Kilometer durchmessenden Feldwirbels wurde alles zu feinstem Staub zermahlen. Die Anlagen des Umsetzers lösten sich auf. Magmafontänen schossen in den Himmel. Die auf Kopaar vorhandene Schwarze Substanz reagierte. Der Kardenmogher wurde von Schockwellen getroffen. Kopaar explodierte. Schockwellenfronten veränderten die gesamte Raumzeit im Kopaar-System. DENMOGH fuhr alle Systeme, bis auf den Antrieb und die Schutzschirme herunter. Immer wieder wurde der Kardenmogher von heftigen Schlägen erschüttert. (Dunkelstern 10)

Das von Ezellikator gebaute Wunderwerk varganischer Technik versuchte, das Versteck der AMENSOON zu erreichen. Nach der Vernichtung des Planeten Kopaar und des darauf befindlichen Umsetzers, tobten hyperenergetische Entladungen und Raumbeben durch das Mikrouniversum. Als der Kardenmogher den Oktaederraumer erreichte, flog er in einen Hangar ein. (Dunkelstern 11)

Atlan entschloss sich, Kalarthras, Offshanor und die Cappins mit der AMENSOON nach Ephaiston zu schicken, wo anscheinend ebenfalls Versuche mit einem Umsetzer durchgeführt wurden. Kythara, Gorgh-12 und der Arkonide flogen mit dem Kardenmogher direkt zum Dunkelstern. Sie nahmen Farangon mit, der selbst zugab, als Doppelagent für die Lordrichter von Garb zu arbeiten. Bevor der Kardenmogher das Portal, eine blasenförmige Enklave in der Außenhülle des Mikrouniversums, erreichte, erhielt Atlan mentalen Kontakt zu Saelin. Der Arkonide bat die Vargiden um Hilfe. Als der Kardenmogher in die Blase eindrang, stabilisierten die Vargiden das Schiff und seine Besatzung und verhinderten das Eindringen von Schwarzer Substanz. (Dunkelstern 11)

Der Kardenmogher erreichte tatsächlich den Dunkelstern. Die Vargiden schafften es, ihn für die Ortungseinrichtungen der Garbyor unsichtbar zu machen. Kythara flog den Kardenmogher durch Schwaden Schwarzer Substanz zur Anaksa-Station. Die Varganin ließ das Schiff auf 15 Meter Durchmesser und etwa 30 Meter Höhe schrumpfen. Das mit 24 nach außen gerichteten Zacken recht martialisch aussehende Fluggerät verschwand in einem tiefen Spalt der Oberflächenstruktur der Anaksa-Station. In einer Tiefe von etwa 30 Kilometern erreichte der Kardenmogher festen Boden. In einer Art Tropfsteinhöhle setzte er auf. Atlan, Kythara und zwei Roboter verließen den Kardenmogher. Gorgh-12 blieb bei Farangon an Bord. Varg-1 und Varg-2 wurden abgezogen und durch Varg-3 ersetzt. (Dunkelstern 11)

Im Kardenmogher waren alle Funk- und Ortungsgeräte ausgefallen. Varg-3 meldete die Materialisierung einer riesigen Menge Schwarzer Substanz über dem Kardenmogher. Gorgh-12 befahl den vorbereiteten Notstart des Kardenmoghers. Doch die Triebwerke reagierten nicht. Der Kardenmogher begann sich immer mehr zu verformen. Gorgh-12 verließ mit Varg-3 den Kardenmogher, der in sich zusammensank und von Schwarzer Substanz vollständig umhüllt wurde. (Dunkelstern 11)

Quellen