DAS BARBARENTOR

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1288)
PR1288.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Chronofossilien
Titel: DAS BARBARENTOR
Untertitel: Vironauten im Getto – und in der Gorim-Station von Mliron
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1986
Hauptpersonen: Roi Danton, Ronald Tekener, Susa Ail, Luzian Bidpott, Dokroed, Istra Feta, Ropha Kherthrai, Reginald Bull
Handlungszeitraum: erstes Quartal 430 NGZ (siehe hier)
Handlungsort: Camat, Mliron
Report:

Ausgabe 135: Den Göttern gleich

Computer: Heraldische Tore und sonstige Wunder
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Das von den beiden Siganesen Susa Ail und Luzian Bidpott mitgebrachte Anti-Kodexmolekül-Serum schützt Roi Danton und Ronald Tekener vor dem Kodexgas ihrer Permits. Sie und ihre beiden Frauen Demeter und Jennifer Thyron halten die Siganesen vor ihrem Begleiter, dem Kodexwahrer Dokroed, versteckt.

Durch das Sapphad-Tor gelangt die Gruppe der Vironauten nach Camat. Gleich nach der Ankunft verschwindet der Somer Dokroed spurlos, und kurz darauf werden auch Roi und die beiden Frauen durchsichtig und scheinen sich aufzulösen. Sie werden auf unbekannte Weise in das Innere eines kleinen gläsernen Tempels versetzt, der auf dem Rücken eines riesigen zwölfbeinigen Tieres verankert ist. Eine Gruppe von Camatern versucht mithilfe von unzureichenden Werkzeugen vergeblich, die Anlage vom Rückenpanzer des davonkriechenden Tieres zu lösen. Als Tekener beginnt, die Verbindungsstränge zu beschießen, zersplittert der ganze Glastempel und gibt die Gefangenen frei. Offensichtlich handelte es sich um einen Test, dessen Ergebnis zur Zufriedenheit des Kodexwahrers ausgefallen ist.

Über fünf weitere Zwischenstationen bringt Dokroed die Vironauten zum Barbarentor auf dem ersten Planeten des T'hidda-Systems, Mliron, 653 Lichtjahre vom Siom-System und dem Zentrum der Galaxie Siom Som entfernt. Die humanoiden Mlironer werden von den hier lebenden Somern unterdrückt. Sie hausen unter erbärmlichen hygienischen Umständen in Gettostädten und überwachten Reservaten, verfügen nur über rückständige technische Hilfsmittel, und ein mit den Somern kollaborierender Staatssicherheitsdienst sorgt für die Einhaltung der strengen Gesetze: Beispielsweise wird jeder Mlironer erschossen, der sich nach der Sperrstunde noch im Freien aufhält; Offiziere wie Mani Wooren nutzen ihre Stellung, um unliebsame Landsleute misshandeln und foltern zu lassen. Es gibt immer wieder Kämpfe und Aufstände gegen die Somer, die stets von einem Kriegertross niedergeschlagen werden – eine willkommene Übung. Offiziell sind Somer und Mlironer jedoch gleichberechtigt.

Auf Wunsch von Dokroed nimmt die Mlironerin Istra Feta, die so genannte Berechtigte, Kontakt mit den Vironauten auf. Sie sieht sich als Vermittlerin zwischen ihrem Volk und den Somern, spricht aber offen über die vorherrschende Apartheid und macht die Besucher mit dem Priester Ropha Kherthrai bekannt, der in seinen Predigten die wahre Geschichte seines Volkes erzählt:

Die Mlironer waren ein raumfahrendes Volk, das auch die Gorims kannte, bevor die Somer im Namen der Ewigen Krieger Mliron besetzten. Seit 2000 Jahren versuchen sie nun, die Mlironer zum Kriegerkodex zu bekehren und die legendäre geheime Gorim-Station zu finden. Doch der Freiheitswille der Mlironer blieb ungebrochen, unter anderem aufgrund der Hoffnung auf die Rückkehr ihres Helden, des Desotho, der in die Orphischen Labyrinthe der Galaxie Trovenoor verbannt wurde.

Der Priester erklärt sich bereit, Susa Ail und Luzian Bidpott zu dieser Gorim-Station zu führen. Es gelingt ihm, seinen Überwachern zu entgehen und das Versteck unbemerkt zu erreichen. Überraschenderweise begegnen sie dort Reginald Bull, der auf dem Weg zu einem Treffen mit dem legendären Desotho Zwischenstation auf Mliron einlegt. Der Pailliare Asphahant brachte die EXPLORER, ÄSKULAP und LIVINGSTONE hierher, an seine SUTAA angekoppelt. Asphahants Rebellen, die Vironauten und einige Mlironer arbeiten gemeinschaftlich daran, die Gorim-Station mittels angeflanschter Transitionstriebwerke weltraumtauglich zu machen.

Im Verlauf der Reparaturarbeiten erscheint die holographische Projektion eines Querionen. Er nennt zwar keinen Namen, erklärt jedoch, mit den Kalmenzonen der Ewigen Krieger werde versucht, dem Kosmonukleotid DORIFER bestimmte Messenger abzuringen. Die damit verbundenen Absichten seien unbekannt, die Auswirkungen jedoch mit Sicherheit verhängnisvoll. Der Dritte Weg, den die Superintelligenz ESTARTU beschreite, sei falsch. Die Querionen dagegen würden den wahren Dritten Weg zwischen kosmokratischer Ordnung und chaotarchischer Unordnung verfechten.

Währenddessen haben Danton, Tekener, Demeter und Thyron ihre mehrtägige Rundreise über den Planeten beendet. Dokroed verlangt von ihnen zu wissen, was sie an Stelle des Ewigen Kriegers Ijarkor tun würden, um die Mlironer zu dessen Gefolgsleuten zu machen? Die Permit-Träger fordern die volle Freiheit und Gleichberechtigung für sie – und haben damit eine weitere Prüfung Dokroeds im Auftrag Ijarkors bestanden.

Nach Abschluss der Arbeiten startet die Gorim-Station von Mliron, für die Somer viel zu überraschend, um noch reagieren zu können. Ropha Kherthrai kehrt mit den Siganesen in die Stadt am Barbarentor zurück, gerade rechtzeitig, um Mani Wooren vor dem aufgebrachten Mob zu retten. Dokroed holt die Vironauten ab, um sie durch das Barbarentor zum Königstor zu bringen, wo sie endlich Ijarkor begegnen sollen. Den Mlironern aber dämmert, dass ihre Freiheit einen Preis hat: Ihre Regierung musste im Gegenzug zusichern, die Freiheit mit den Mitteln des Kampfes zu verteidigen.

Anmerkung

Der Vorspann nennt als Handlungszeit »Anfang und Mitte des Jahres 430«. Nach dem Start der Gorim-Station erreichen Reginald Bull und Irmina Kotschistowa den Raumschiffsfriedhof Cursaafhar laut PR 1289, Kap. 4 im April 430 NGZ, daher muss dieser Roman ein wenig vorher spielen.

Innenillustration