Zerstört die MAGELLAN!

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 3202)
PR3202.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Fragmente
Titel: Zerstört die MAGELLAN!
Untertitel: Terraner gegen Panjasen – sie kämpfen um ein riesiges Raumschiff
Autor: Oliver Fröhlich / Christian Montillon
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler-Zakrzewski
Innenillustrator: Swen Papenbrock (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 30. Dezember 2022
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Alschoran, Atlan, Yahorosch, Devvasch
Journal:

Nr. 199

Glossar: Gruelfin / MAGELLAN; Allgemeines / MAGELLAN; Aussehen / MAGELLAN; Schiffspositronik / Morschaztas
Zusätzliche Formate: E-Book,
Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Heinrich Bauer Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Handlung

Ein junger Tamolkonore begibt sich in den Tempel der Vollkommenen auf Tamol. Dort ist die Vollkommenheit nur durch innere Einkehr und Isolation des Körpers zu erreichen, was aber im offenen Gegensatz zur Lehre der Panjasen steht.

Atlan liegt auf einer der Krankenstationen der MAGELLAN und rekapituliert sein Duell mit Yahorosch. Dieser lässt ihn nun strenger bewachen, so dass er auf seinen Spaziergängen keinen Kontakt zu Marats Modulen aufnehmen kann.

Perry Rhodan befindet sich schon seit längerem in einem Geheimraum des Widerstands auf der MAGELLAN. Der Posbi Dynsweiler, seines Zeichens Bordpilot des Ultratenders, erklärt Rhodan, wie sich diese Art von Geheimräumen an Bord tarnen. Dabei erfährt er auch, dass der Symbolfunk des Posbis Marat ausgefallen ist und Kontakt mit Atlan somit derzeit unmöglich ist. Man beobachtet in der Folge sechs Besatzungsmitglieder an Bord eines Hangars, die bald von den Panjasen evakuiert werden sollen. Obwohl die anwesenden Posbis dies als Falle einschätzen, verlangt Rhodan, dass man die Terraner rettet.

Die Posbis haben recht, denn bei Yahorosch und Devvasch geht es in einer Besprechung um genau diese Falle. Sollte dieser Hinterhalt vom Widerstand nicht angenommen werden, dann wird man die sechs Besatzungsmitglieder trotzdem von Bord schaffen und sich weitere Maßnahmen überlegen.

Damar Feyerlant und Shema Ghessow gehen über eine Hypersenke in den Hangar mit den Gefangenen. Auch Rhodan findet sich ein und die Falle schnappt zu! Die Schönheitsbewahrer transportieren die Terraner ab. Durch Marats Hilfe können Feyerlant, Rhodan und Ghessow entkommen. Devvasch und Yahorosch sind schwer enttäuscht von dieser Niederlage.

Auf dem Planeten Tamol rekapituliert Lad Wettir die Herrschaft der Panjasen. Man hat den Tamolkonoren ihr früheres Schönheitsideal komplett weggenommen und ihnen das panjasische übergestülpt und dabei auch noch die Handelsbeziehungen für Gemüse und Langkorngetreide abgeschnitten, was zu erheblichen Verwerfungen auf dem Planeten geführt hat. Wettir überlegt, sich dem Widerstand anzuschließen, aber er will damit noch etwas warten.

Atlan begleitet Yahorosch auf einen Spaziergang innerhalb des Habitats III und tauscht sich mit ihm über das Konzept des Todes aus. Macht das Wissen um ihn weise oder dumm? Yahorosch erklärt ihm, dass die Panjasen den Tod nicht akzeptieren, aber für weitere Infos ist es noch zu früh. Dann lässt man den Arkoniden in einer Höhle kurz allein und dieser nimmt mithilfe eines chipgroßen Moduls eine verklausulierte Nachricht für Rhodan auf. Devvasch kann mithören, aber sie verliert das Modul aus der Ortung. Später, wenn das Modul zurückkommt, will sie eine neue Gelegenheit finden.

Bei Rhodan und den Widerständlern rechnet man innerhalb weniger Minuten mit der Ankunft des Moduls, das Atlan mit der Nachricht besprochen hat. Inzwischen hört man von der Ankunft eines Transportschiffes mit umzuerziehenden Individuen an Bord. Dieses Schiff wird eskortiert von der TASCHTAVARK, dem persönlichen Schiff der beiden panjasischen Diktatoren Devvasch und Yahorosch. Rhodan beschließt, dieses Schiff zu kapern.

Im Tempel von Tamol rekapituliert Wettir weiter sein Wissen über das jetzige Volk der Tamolkonoren. Vor 2000 Jahren zeigte sich, dass das Plünderervolk der Olkonoren von ihren Raubzügen auf atomar zerstörten Planeten einen Gehirnschaden davontrugen, der sich nicht bei allen Betroffenen heilen ließ. Nach vier Generationen siedelten 7000 der Patienten auf den Planeten Tamol um und bildeten das Zweigvolk der Tamolkonoren. Die Fähigkeit des Pedotransfers ging aufgrund der Gehirnschäden auf Null zurück, aber es entstand der Pedointerntransfer, kurz PIT. Dabei wechselt das Bewusstsein vom Haupt- zum Hinterhirn, aber nur ganz wenige Tamolkonoren schaffen diesen Transfer, um fortan in absoluter mentaler Abschirmung in ihrer psychischen Internwelt zu leben. Dann stürmen Panjasen den Tempel der Vollkommenheit.

Atlans Nachricht erreicht Rhodan. Atlan schlägt eine Finte vor: Angeblich soll die MAGELLAN angeblich zerstört werden, doch in Wahrheit nur schwer beschädigt, so dass der Ultratender nach Morschaztas gebracht werden muss – hinter die für Galaktiker undurchdringliche Horizont-Folie. Rhodans Plan, die TASCHTAVARK zu erobern, kommt da gerade recht. Das Modul schickt man mit der Prämisse zu Atlan zurück, dass es dabei entdeckt wird, damit Yahorosch und Devvasch auf jeden Fall Wind von dem Plan bekommen.

Der Plan geht auf, da Feyerlant die Hypertronik des gekaperten Panjasenraumers zusammen mit Alschorans Prothesenhänden dazu bringen kann, den Transportraumer und die MAGELLAN anzugreifen. Nachdem das alles geklappt hat, begibt man sich an Bord eines aus der Ortung herausgelösten Beiboots des Panjasenraumers. Dieses wird auf der Flucht zerstört.

Rückblende zu Wettir im Mental-Diarium. Der gefangene Tamolkonore erlebt nun mit, wie der fingierte Angriff vonstatten geht.

Atlan erhält nach einer akustischen Botschaft von Yahorosch wieder Besuch von Devvasch auf der Medostation. Devvasch spielt ihm Holoaufnahmen von Anschlägen jener 100 galaktischen Widerständler vor, die sich auf der MAGELLAN im Untergrund befinden. Man hält dort noch 900 Galaktiker zur Umerziehung fest, die restliche Besatzung von über 20.000 Männern, Frauen und Kindern hat man schon vor längerer Zeit zum Planeten Ghyzarasch geschafft. Abgeschlossen wird die Vorführung durch Bilder der Zerstörung des Beiboots, auf dem Rhodans Team war. Deshalb wird Devvasch etwas zugänglicher. Atlan wird von Robotern zu einer luxuriösen Unterkunft gebracht.

Dort gehen die beiden Panjasen in medias res, da Atlan ihnen von der Suche der Galaktiker nach den ES-Fragmenten erzählt hat. Er hat ihnen aufgetischt, dass er die Fragmente in Gruelfin vermutet. Yahorosch und Devvasch wollen den Tender daher mit der Hilfe des 6-D-Lotsen Tryvorosch durch die Dakkar-Kanäle der Horizont-Folie nach Morschaztas lotsen lassen.

Devvasch und Yahorosch liefern sich einen Flexoretten-Kampf zum Abbau von Agressionen. Die beiden Panjasen hatten bereits Kontakt mit dem ES-Fragment, das sie Mental-Konglomerat nennen. Sie fühlen sich daher als echte Vollkommene.

Rhodan und sein Team konnten vom zerstörten panjasischen Beiboot entkommen, bevor es explodierte. Rhodan und Dorksteiger sind sich einig, dass man notfalls mit den Panjasen zusammenarbeiten wird, um ES wieder zusammensetzen zu können.

Epilog: Lad Wettir wird zu seinem eigenen Glück in sein Museum auf Tamol zurückgebracht, wo er sich in die Innenwelt des PIT begibt. Er hat somit mental die Realität verlassen.

Innenillustration