Moira (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für weitere Bedeutungen, siehe: Moira (Begriffsklärung).
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1680)
PR1680.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Große Leere
Titel: Moira
Untertitel: In der Galerie der Erinnerungen – eine Kriegerin erzählt ihre Geschichte
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: 1993
Hauptpersonen: Moira, Perry Rhodan, Atlan, Mila Vandemar, Icho Tolot
Handlungszeitraum: 24. – 31.  Januar 1208 NGZ
Handlungsort: Charon
Report:

Ausgabe 232: Science Fiction – Wahrheit von morgen, Datenblatt: Die Androgyn-Roboter (Teil 1) – Die Weltraumstämme

Computer: Sterne und Planeten III
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Moira nimmt ihre Maske ab und bietet Perry Rhodan ihre Dienste als Kriegerin an.

Sie berichtet aus ihrem schon zwei Millionen Jahre währenden Leben. Sie sei Quidor von Tanxtuunra begegnet und habe sich ihm vorübergehend als Orbiter angeschlossen. Sie sei auch in den Kugelsternhaufen M 3 gereist, auf ihrer vergeblichen Suche nach den Porleytern. Später habe sie sich die Weihe zum Ritter der Tiefe erschleichen wollen. Dieser Schwindel sei vom echten Manax von Bruillan, dessen Identität Moira angenommen habe, aufgedeckt worden. Zur Strafe hätten die Kosmokraten Moira in ein Dimensionsgefängnis gesperrt.

Zur Zeit des Krieges der Lemurer gegen die Bestien sei sie in der Milchstraße gewesen und habe den Lemurern ihre Dienste angeboten. Als eine Abordnung bei einer von Moira angestrengten Demonstration sahen, wie brutal diese gegen die Bestien vorging, lehnte sie das Angebot grauengeschüttelt ab.

Angeblich hat sie Perry Rhodan schon seit langer Zeit beobachtet und aus Sympathie für die Terraner eine dritte Angriffswelle der Dolans auf das Solsystem abgewehrt, ist in den Schwarm eingedrungen und hat sogar die Endlose Armada besucht.

Perry Rhodan ist nicht überzeugt von Moiras Ehrlichkeit und lehnt ihr Angebot ab.

Handlung

Am 24. Januar 1208 NGZ demaskiert sich Moira vor Perry Rhodan, Atlan, Mila und Nadja Vandemar, Icho Tolot und den beiden Arcoana. Unter dem Helm kommt ein humanoider Kopf mit gelben Augen und violetten Pupillen zum Vorschein. Das Haupthaar ist medusenhaft gewachsen, wie Atlan sich ausdrückt. Moira fordert den Haluter zum Zweikampf heraus, den dieser verliert. Doch Moira will nicht seinen Kopf als Trophäe, sondern bietet Rhodan ihre Dienste an. Dem entsprechend will sie dem Terraner ihre Referenzen zeigen und ist bald darauf allein mit ihm.

Moira behauptet jetzt, sie wolle Rhodans Dienerin sein, und führt ihn in ihre »Galerie der Erinnerungen«. Alle Trophäen zusammen erzählen die Geschichte von Moira. So bekommt Rhodan zu Beginn den Kopf eines Ilts zu sehen. Der Terraner ist entsetzt, aber Moira kann ihn beschwichtigen. Es ist nicht der Kopf von Gucky. Diesen Ilt hat sie quasi Gestern kennen gelernt und getötet. Die nächste Trophäe, wiederum ein Kopf, stammt ebenfalls aus jener Epoche, die Moira Gestern nennt. Es ist der Schädel des Cygriden Jercygehl An. Dazu berichtet Moira:

Nur wenige Jahre nach Rhodan besuchte sie die Endlose Armada. Die Armadisten besaßen keine Armadaflammen mehr, und die Armada begann langsam zu zerfallen. Nachor von dem Loolandre war nur noch ein Schatten seiner selbst und nicht imstande, das Ende aufzuhalten. Die Cygriden, wie auch andere Armadavölker, setzten sich nach Behaynien ab, wo die ansässigen Völker sich bedroht fühlten.
Der Armadaprinz ließ es geschehen. Ihm war inzwischen bekannt, dass die 100 Clans des Vorhofes seine Macht brechen wollten und auch die Fluchtwelle schürten. Der führende Clan dabei war der der Krilaner mit dem Clanskopf Ninaus. Sie hatten sogar die Torkroten aus M 82 unter falschen Vorgaben zurück zur Armada gelockt, damit sie für sie kämpfen. Auch Moira ließ sich von Ninaus anwerben. Nachor hörte von ihr als einer Kriegerin, die überall gleichzeitig zu sein schien und wie ein Phantom zuschlug. Der Prinz sendete einen Notruf, dem An mit 15.000 Raumschiffen Folge leistete. Vor den Toren des Loolandre kam es zu einer fürchterlichen Schlacht, nur wenigen Schiffen gelang der Einflug in den Vorhof. Aber An wurde zum Retter Nachors, jedoch anschließend von Ninaus getötet. Jetzt wechselte Moira die Seiten und tötete Ninaus. Damit kam die Revolte zum Erliegen, und die Kriegerin zog von dannen. Sie nahm Ans Leichnam als Trophäe für ihre Galerie mit.

Am 26. Januar spricht Rhodan mit Atlan über das Gehörte. Der Arkonide traut der Kriegerin nicht. Für ihn trägt Moira zu dick auf, und er hält ihr Leben für eine einzige Selbstdarstellung. Anschließend taucht Moira auf und berichtet den beiden eine Geschichte aus dem Vorgestern. Die entsprechende Trophäe dazu ist ein Hulkoo-Schädel:

Moira hatte demnach nach langer Zeit der Abwesenheit Sehnsucht nach den Terranern und ihrem Großadministrator, denen sie zuvor schon begegnete. Sie flog die Milchstraße an und musste dort feststellen, dass der Planet Terra nicht mehr um Sol kreiste und die Laren die Herrschenden waren. Sie machte sich auf die Suche und wurde in Ganuhr fündig. Jetzt oder nie wollte sie endlich den Kontakt aufnehmen, doch es kam im Stammnest der Varben im Dezember 3583 a. Z. zur Gravo-Katastrophe, und die SOL entkam ihr. Aus Wut darüber vernichtete Moira mit ihrer STYX eine Hulkoo-Flotte.
Später hatte die Kriegerin keinen Kontakt mehr zu Terranern und weilte Jahrhunderte lang auf Charon.

Rhodan und Atlan vermuten, dass Moira etwas über das Schicksal der SOL weiß, trauen sich aber nicht, danach zu fragen. Dafür erklärt Moira, sie habe nichts mit Superintelligenzen, Kosmokraten, Materiequellen und deren negativen Pendants am Hut. Vielmehr interessiert sie sich nur für Einzelschicksale – und fährt mit ihrem Bericht aus dem Vorgestern fort:

Sie besuchte die Milchstraße, als der Schwarm diese durchzog. Ohne die Terraner zu beachten, zog sie gegen die Karduuhls und ihre Schergen und holte sich zig Trophäen, unter anderem den Kopf von Y'Tullamore. Später nahm sie an dem weiteren Flug des Schwarms teil, denn sie wollte einen Cyno als Trophäe (ob Nostradamus in ihrer Galerie der Erinnerungen hängt, gibt Moira nicht preis).
Ab dem Jahre 2406 wartete Moira auf die Ankunft von OLD MAN. Erst 2435 war es soweit, und sie schlich sich heimlich an Bord. Anschließend sammelte die Kriegerin Trophäen von Zeitpolizisten und Uleb. Zu ihrem Vergnügen vernichtete sie sogar eine ganze Dolanflotte.

Am 28. Januar erzählt Tolot von seinem Zweikampf und davon, dass Moira ihm anschließend von den Lemurern berichtete. Demnach lehnten die Vorväter der Menschheit das Hilfsangebot der Kriegerin gegen die Bestien ab und jagten sie davon. Sie beobachtete daraufhin den Untergang des Großen Tamaniums und traf auf die Terraner um Captain Rog Fanther. Diese begannen mit dem Bau von OLD MAN, und sie schwor damals, nach Ablauf von 50.000 Jahren zurückzukehren, um Rhodan kennen zu lernen.

Am folgenden Tag erfährt Mila von Moira die Geschichte des Ritters der Tiefe Manax von Bruillan aus der Galaxie Garmoun:

Das war vor einer Million Jahren, und Moira war überzeugt, den Ritter getötet zu haben. An seiner Statt wollte sie in den Orden treten, doch auf Khrat im Dom Kesdschan flog ihr Schwindel auf. Sie wurde in ein Dimensionsgefängnis gesteckt, in dem sie für 500.000 Jahre gefangen war. Dort begann ihr Hass auf die Höheren Mächte. Der sterbende Manax brachte ihr schließlich die Freiheit – und sie nahm seinen Kopf dafür. Mit der Gabe Milas, so die Kriegerin, hätte sie nicht so lange in dem Gefängnis festgesessen.

Am 30. Januar zeigt die Kriegerin Rhodan einen Insektenkopf und berichtet:

Vor zwei Millionen Jahren machte sie sich auf die Suche nach den Porleytern, die sich von der kosmischen Bühne zurückgezogen hatten. Der Insektoide gab Moira den Hinweis auf M 3. Doch sie wurde dort nicht fündig und tötete ihn. Vor 1,5 Millionen Jahren kehrten sie dann zur Großen Leere zurück, denn dort hatte sie vor ihrer Porleyter-Suche Seite an Seite mit Quidor von Tanxtuunra gegen die Gefahr an der Große Leere gekämpft. Innerhalb von nur 50 Tagen wurde diese letztlich durch die WAFFE DER PORLEYTER gebannt. Doch für Moira war Quidor ein Lügner und kein Held. Er hatte einen natürlichen Prozess erkannt und als Wunderwaffe dargestellt.

Letztlich lehnt Rhodan das Angebot Moiras, ihm zu dienen, ab. Die Kriegerin verweist die Galaktiker daraufhin von Charon und behauptet, man werde sich bald schon wiedersehen. TARFALA und LAMCIA starten am 31. Januar in Richtung Pulsar Borgia. An Bord wundern sich Atlan und Rhodan über den glimpflichen Verlauf. Selbst die 20 Segmente befinden sich an Bord der LAMCIA. Sie werden der Kriegerin sicher bald schon wieder begegnen, deren Geheimnisse längst noch nicht bekannt sein dürften.

Innenillustrationen