Der sterbende Prophet

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 836)
A836 1.JPG
© Heinrich Bauer Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Der sterbende Prophet
Untertitel: Die Suche nach den Alkordern
Autor: Arndt Ellmer
Titelbildzeichner: Alan Gutierrez
Innenillustrator: Robert Straumann (1 x)
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Atlan, Sarah Briggs, Spooner Richardson, Eylert McPraatz, Marodoom, Korodoom, Jerzokat, Gafadoom, Kassja-Narktuan
Handlungszeitraum: Februar 3821
Handlungsort: ACORAH-CEN, Fragmente Uzamalkors
Risszeichnung: Keilschiff der alkordischen Roboter
(Abbildung) von Manuel de Naharro
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Am Rand des Nukleus von Alkordoom zerfällt Cleraun, der Planet der Turphyden. Die letzten Überlebenden sehen noch ein grünes Leuchten, das vom einige Lichtjahre entfernten Kopfschweif ausgeht. Als auch sie sterben, glauben sie, dass dies den Untergang des Cen bedeutet.

Auf Fragment-8 kämpfen einige wenige Alkorder um ihr Leben. Dass sie überhaupt noch atmen können, verdanken sie einem kleinen Schutzschirmprojektor, der verhindert, dass sich die Atmosphäre in den Weltraum verflüchtigt. Die Schwerkraft des Planetenbruchstücks ist viel zu schwach um die Luft zu halten.

Wie auf anderen Fragmenten Uzamalkors, sind auch auf Fragment-8 von Keilschiffen abgesetzte Roboter unterwegs auf der Suche nach Kassja-Narktuan, dem Propheten. Er lebt und er ist es, der die Botschaft vom Untergang der Turphyden telepathisch verbreitet.

Als die ACORAH-CEN die zweite Barriere durchstoßen hat, stellt man an Bord mit Erschrecken fest, dass die HORNISSE verloren gegangen ist. Atlan, der sich mit Sarah Briggs in der STERNSCHNUPPE aufhält, koppelt sein Raumschiff ab und lässt die ACORAH-CEN umkehren. Die Suche bleibt ohne Erfolg.

Jododoom vermutet, dass die HORNISSE im Nukleat gelandet ist. Eigentlich sollte das Raumschiff der Alkorder in der Lage sein, ebenfalls ins Nukleat überzuwechseln, jedoch stehen der ACORAH-CEN noch nicht ihre gesamten Fähigkeiten zur Verfügung. Das Schiff weiß nicht einmal, über welche Möglichkeiten es verfügt, seine Speicher sind genauso blockiert wie die Erinnerungen der beiden Alkorder.

Jododoom und Jodokat wissen inzwischen zumindest wieder, dass sich im Nukleus noch Alkorder aufhalten. Sie schlagen vor diese zu aufzusuchen. Ihnen sind auch der Name und die Position des Uzamalkor-Systems wieder bewusst geworden.

Während des Fluges arbeitet der celestische Chefingenieur Eylert McPraatz hart daran, die Ursache der Blockade bei der ACORAH-CEN zu finden. Die verwirrende Konstruktionsweise macht es ihm allerdings äußerst schwer.

Vor Germeyns Raumschiff taucht aus dem Nichts ein Sonnensystem auf. Der plötzlich auftretenden Gravitation ist das Schiff nicht gewachsen, es zerbricht. Germeyns Sicherheitszelle wird in den Hyperraum gezogen und in den Jetstrahl transportiert. Germeyn kann noch feststellen, dass dieser grün leuchtet. Dann stößt der Überrest seines Raumschiffs mit einem Planetoiden zusammen.

Fragment-88 droht mit zwei anderen Bruchstücken zu kollidieren. Korodoom und einige andere Alkorder versuchen zu fliehen. Unterwegs erfahren sie telepathisch von Germeyns Schicksal.

Bevor die ACORAH-CEN aufbrechen kann, nähern sich einige Raumschiffe. Der Schiffstyp ist Jododoom und Jodokat wohlbekannt, es handelt sich um alkordische Keilschiffe. Sie versuchen Funkkontakt aufzunehmen, erhalten jedoch keine Antwort.

Als die anfliegenden Schiffe in Angriffsformation gehen, befiehlt Atlan der ACORAH-CEN die Schutzschirme zu aktivieren. Das Schiff gehorcht nur widerwillig. Da das Raumschiff der Alkorder nicht über Offensivwaffen verfügt, muss Atlan den Kampf mit der STERNSCHNUPPE aufnehmen. Als sie drei der acht Angreifer vernichtet haben, werden von der ACORAH-CEN plötzlich Störimpulse ausgesendet, die bei den verbliebenen Keilraumern die Steuersysteme beeinträchtigen. Zwei weitere Schiffe werden abgeschossen, der Rest zieht sich zurück.

Warum der ACORAH-CEN plötzlich eine Abwehrwaffe zur Verfügung stand, können auch die beiden Alkorder nicht erklären. Zudem wurde von McPraatz ein weiteres Gerät entdeckt, ein Hyperfunkempfänger für Nachrichten aus dem Nukleat. Dieser hat einen Notruf der HORNISSE empfangen, überraschenderweise abgeschickt von Anima.

Auf Fragment-31 ist Gafadoom dem Tod geweiht. Er leidet unter der Strahlenkrankheit. Bevor er stirbt, will er jedoch Gewissheit über Kassja-Narktuan haben. Lebt der Prophet tatsächlich noch? Mit einem Raumanzug entfernt er sich von dem Trümmerstück. Irgendwann trifft er auf Artgenossen, die den Weg nach Fragment-8 kennen. Auf dem Weg erhalten sie eine weitere telepathische Botschaft.

Die Alkorderin Lonikat wird von ihrer Heimatwelt entführt. Roboter entnehmen ihr Gehirn. Das Organ wird geschult; es soll eine Maschine bedienen. Lonikat will nur noch sterben. Doch das darf sie erst wenn sie ihre Aufgabe erfüllt hat, die Vernichtung einer ganzen Galaxie.

Die ACORAH-CEN und die STERNSCHNUPPE erreichen Uzamalkor. Von den ehemals fünf Planeten sind nur noch Trümmer übrig, die meist auf den alten Bahnen um die weiße Sonne kreisen. Für Jododoom und Jodokat ist der Anblick ein Schock. Uzamalkor war eines der wichtigsten Sonnensysteme im Nukleus.

Die STERNSCHNUPPE fliegt die Bahn des vierten Planeten an. Sein Name war ebenfalls Uzamalkor. Atlan landet mit einigen Begleitern, darunter Jododoom und Jodokat, auf einem der Fragmente. Sie treffen auf eine Alkorderin namens Zarakat, die sie vor den Robotern warnt. Anschließend sendet sie mit einem Rundspruch die Nachricht von der Ankunft Atlans und der Celester. Kurz nachdem der Arkonide und seine Begleiter das Planetenbruchstück verlassen haben, explodiert es.

Vorufol vermisst von einer Raumstation aus den intensiv glühenden Jetstrahl. Als er seine Vorgesetzten auf Veränderungen in der Gravitationskonstante aufmerksam macht, wird er für verrückt erklärt. Die Besatzung der Raumstation lacht ihn sogar aus, als er vom drohenden Untergang spricht. Am Ende lacht Vorufol.

Als Benidoom und einige andere über Funk von Atlan hören, gibt ihnen das wieder etwas Hoffnung. Durch einen der wenigen noch funktionsfähigen Transmitter gelangt die Gruppe zu einer ehemaligen Werfthalle. Kurz darauf werden sie von Robotern attackiert, nur Benidoom entkommt.

Auf der ACORAH-CEN kommt Eylert McPraatz und dem Techniker Drak Bonnerstone die entscheidende Idee. Die Lage ist noch nicht verzweifelt genug! Sie teilen der Schiffspositronik mit, alle Planeten der Alkorder seien vernichtet, die Bewohner lägen im Sterben. Jetzt steht ihnen das Schiff voll zur Verfügung, sämtliche Speicher sind freigegeben.

Auf einem der Fragmente trifft Atlans Gruppe auf Benidoom. Er berichtet, dass sich Kassja-Narktuan während des vernichtenden Angriffs auf Uzamalkor aufhielt. Der Alkorder kann Atlan aber ansonsten nicht weiterhelfen, seine Strahlenkrankheit ist schon zu weit fortgeschritten.

Nachdem die STERNSCHNUPPE einen Roboterangriff abgewehrt hat, treffen Atlan und seine Gefährten auf Fragment-8 auf eine Gruppe von Alkordern, die in etwa wissen, wo der Prophet sich befindet. Jodokat nimmt ihre Denker-Gestalt an, damit sie telepathische Nachrichten empfangen kann, und führt die Gruppe.

Von Kassja-Narktuan ist nur ein Zellhaufen übrig, mit letzter Kraft teilt er Jodokat eine Botschaft mit. Durch den Untergang Alkordooms werde eine grüne Kraft entstehen und den Weg in den Bereich hinter den Materiequellen öffnen. Dann stirbt der Prophet. Für einen Moment nimmt der Körper die Gestalt einer dünnen Stange mit acht Auswüchsen an, danach verbleibt nur ein Aschehäufchen.

Die STERNSCHNUPPE vernichtet noch einige hundert Roboter und schleppt Fragment-8 in vorläufige Sicherheit. Das Aschehäufchen wird jedoch zurückgelassen. Roboter finden und zerstrahlen es. Dann ziehen sie ab, ihr Auftrag ist erledigt.

Plötzlich fällt Jodokat etwas ein, es gibt eine weitere Welt der Alkorder. Sie heißt Perrizalkor.

Innenillustration