Die Jahrmillionenkarte

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:PR3165)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Google translator: Translation from German to English.
Google translator: Překlad z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertaling van het Duits naar het Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduction de l'allemand vers le français.
Google translator: Tradução do alemão para o português.
3161 | 3162 | 3163 | 3164 | 3165 | 3166 | 3167 | 3168 | 3169
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 3165)
PR3165.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Chaotarchen
Titel: Die Jahrmillionenkarte
Untertitel: Sie stoßen auf ein kosmisches Phänomen – der Chronodefekt erfasst sie
Autor: Michelle Stern
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Donnerstag, 14. April 2022
Hauptpersonen: Sichu Dorksteiger, Icho Tolot, Dodua Silberroth, Ra-Gor-Rok, Wyy-Chay
Handlungszeitraum: 2072 NGZ, ferne Zukunft
Perry Rhodan-Fanszene:

Ausgabe 42

Glossar: Frequenz-Monarchie / Rotierendes Nichts
Zusätzliche Formate: E-Book,
Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Handlung

An Bord der THORA, die nach M 13 geflogen ist, muss LFG-Residentin Sichu Dorksteiger glauben, dass Atlan nicht nur die RAS TSCHUBAI zerstört, sondern damit auch ihren Ehemann Perry Rhodan getötet hat. Doch Dorksteiger hat eine vage Hoffnung: War es vielleicht nur ein Bluff?

Mit an Bord ist Icho Tolot. Dorksteigers Begegnung mit dem Arkoniden verläuft zunächst frostig. Doch Atlan gibt ihr zu verstehen, wie es tatsächlich abgelaufen ist. Als alles geklärt ist, will die Residentin die THORA wieder aus M 13 abziehen.

Auf dem Rückflug stößt die Oxtornerin Dodua Silberroth auf dem letzten Drittel zwischen M 13 und der Milchstraße auf ein unerklärliches Phänomen. 6800 Lichtjahre oberhalb der Milchstraßenebene liegt eine schwere gravitative Verwerfung vor. Dorksteiger gibt den Befehl, sich die Angelegenheit anzuschauen, allerdings mit der 240-Meter Erkundungsfregatte TOMISENKOW unter dem Kommando von Eosebio Shahin.

Nahe der Anomalie angekommen wird schnell klar, dass es sich um ein hyperphysikalisches Artefakt handelt, das die TOMISENKOW schnell unter seine Kontrolle bringt. Die Evakuierung der Fregatte misslingt. Von der THORA aus betrachtet verschwinden sowohl die Anomalie als auch die TOMISENKOW spurlos.

Als Dorksteiger nach ihrer Bewusstlosigkeit zu sich kommt, stellt sich schnell heraus: Die TOMISENKOW ist in der Zeit versetzt worden. Wahrscheinlich extrem weit in die Zukunft. Doch dann werden Topsider-Schiffe geortet. Eine Topsiderin identifiziert sich als Wyy-Chay, Sektorkommandantin des Sternenbrückenabschnitts Tchyrr der Sternenbrücke Soprophon. Sie fragt, ob die TOMISENKOW aus der Versiegelten Zone stammt. Dann versinkt die TOMISENKOW-Besatzung in Bewusstlosigkeit.

Als Dorksteiger erneut zu sich kommt, bekommt sie von der Bordpositronik TOM die Information, dass sie, Silberroth und Shahin in Suspension versetzt wurden, damit sie vor den eindringenden Topsidern geschützt sind. Inzwischen wird vermutet, dass sie mit der TOMISENKOW auf einen Gravo-Transmitter gestoßen sind, hervorgerufen durch ein Chaofaktum FENERIKS. Die nächste Erkenntnis: Die TOMISENKOW befindet sich der Gewalt der Topsider. Diese haben wegen eines Chronodefekts Quarantäne über das Raumschiff verhängt.

Da werden Dorksteiger, Silberroth und Shahin auf ein Topsider-Trio namens Ra-Gor-Rok, Rok-Ra-Gor und Gor-Ra-Rok aufmerksam, das Dreigelege von Movord. Sammler von Wissen und Artefakten. Das Trio bringt die drei Fremden zu dem Mond Movord und damit in Sicherheit. Die drei Topsider scheinen nicht abgeneigt, den aus der Vergangenheit kommenden Galaktikern zu helfen, wenngleich Ra-Gor-Rok mutmaßt, dass sie sterben werden, so oder so.

An Bord der THORA sind seit dem Verschwinden der TOMISENKOW zwei Minuten vergangen, da erscheint die Fregatte auch schon wieder. Als Wrack, das auf keinen Funkspruch reagiert. Und das sich auflöst. Tolot startet unverzüglich eine Rettungsmission.

Das Kommando trifft auf eine TOMISENKOW, die jeden Moment vollends zu zerbröseln droht. Im Innern stoßen sie auf ein Chronofeld. Ein Test ergibt, dass alles, was sich diesem Feld nähert, blitzschnell altert und zerfällt - auch Gegenstände. Dann entdeckt Tolot die ersten Leichen - augenscheinlich vor Urzeiten gestorben.

Von dem Topsider-Trio erfährt das in der Zukunft weilende Galaktiker-Trio, dass die Milchstraße einen Raum-Zeit-Kokon darstellt, aus dem nur höchst selten etwas nach draußen dringt. Zudem wissen die Topsider über die Kosmokraten Bescheid. Sie kennen den Namen Mu Sargai. Im Gegenzug ist Dorksteiger gerne bereit, dem Trio Informationen aus ihrer Gegenwart zu geben. Die Galaktiker erfahren, dass die Sternenbrücken von den Kosmotekten von Zain errichtet worden sind. Und sie bekommen einen Blick auf die Milchstraße gestattet, eine Milchstraße mit mehr als 400 Milliarden Sternen. Sie blicken auf die Jahrmilionenkarte.

Derweil hat Tolot auf der TOMISENKOW noch immer keine Spur von Dorksteiger gefunden. Als es durch das Auftauchen von Chronowolken zu gefährlich wird, muss der Rückzug angetreten werden. Da merkt Tolot, dass eine der Chronowolken ihn gestreift hat.

Da die Jahrmillionenkarte interaktiv ist, kann sie zurückgedreht werden in die Gegenwart der in der Zeit gestrandeten Galaktiker. Zu erkennen ist der Kurs von FENERIK: Der Chaoporter fliegt Richtung Solsystem, das er streift, und dann weiter Richtung Yodor-Sphäre. FENERIK scheint der Spur eines anderen Chaoporters zu folgen. Oder einer hypergravitativen Trasse, gelegt von den Kosmokraten.

Da erscheint Wyy-Chay und berichtet von Raum-Zeit-Deformationen, ausgelöst durch den Zeitsprung der TOMISENKOW. Die Fregatte soll und muss in ihre Zeit zurückkehren, um das Problem in dieser Gegenwart zu lösen. Zurückkehren mit dem Chaofaktum. Als Hilfsmittel soll ein Zeittresor dienen.

Tolot kehrt zur TOMISENKOW zurück, wo sich der Zerfall beschleunigt. Dorksteiger erwacht im Zeittresor, in dem sich weitere Besatzungsmitglieder der TOMISENKOW befinden. Von außen schlägt jemand an die Tür, doch von innen lässt diese sich nicht öffnen. Mit seinen Mitteln öffnet Tolot den Tresor, aus dem ihm zu seiner Erleichterung nicht nur Dorksteiger entgegen gepurzelt kommt. Inzwischen drängt die Zeit. Die TOMISENKOW steht vor der endgültigen Auflösung.

Jetzt bekommt Tolot die Auswirkungen des Kontakts mit der Chronowolke zu spüren. Ein ihm von Dorksteiger verabreichtes, aus der Zukunft mitgebrachtes Tonikum sorgt dafür, dass Tolot wieder voll und ganz hergestellt wird. Alle erreichen wohlbehalten die THORA. Dort sehen sie, dass sich die TOMISENKOW und das Chaofaktum verschränkt haben. Löst sich die TOMISENKOW auf, löst sich vielleicht auch das Chaofaktum auf. Und genau so geschieht es dann auch.

Innenillustration