Ringwulst

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Begriffsklärung Dieser Artikel beschreibt die Technologie der klassischen Perry Rhodan-Serie. Für die Technologie der Perry Rhodan Neo-Serie, siehe: Ringwulst (PR Neo).

Der Ringwulst oder Äquatorwulst ist – neben dem Kugeldesign – das typischste Erkennungsmerkmal für Raumschiffe der lemuriden Völker.

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Heft: PR 39
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Äußeres Erscheinungsbild

Der Ringwulst setzt – von der Flugrichtung her gesehen – am äußersten Rand des kugel- oder diskusförmigen Raumschiffes an und umzieht den Äquator eines Raumers komplett. Er hat dabei die Form eines nicht immer eleganten Wulstes. Unter der Hülle des Ringwulstes sind Teile der Unterlichttriebwerke verborgen. Bei den größeren Kampfschiffen (Schlachtkreuzer aufwärts) können hier auch Geschütze eingebaut sein.

Abhängig von Raumschiffsklasse und -typ hat der Ringwulst in charakteristischen, regelmäßigen, symmetrischen Abständen Öffnungen. Diese enthalten die Projektionsfelddüsen und sind die Auslassöffnungen für Impulstriebwerke oder deren Pendants.

Die Triebwerksöffnungen terranischer Schiffe weisen dabei sowohl gegen als auch in Flugrichtung und in einen Winkel von 90° dazu. Bei einem gegebenen Drehimpuls wird an dieser Stelle die größtmögliche Wirkung erzielt. Die Triebwerke im Ringwulst sind also für die Manövrierbarkeit, statisch gesehen, eine günstige Lösung. Alternativ dazu besitzt eine Triebwerksanordnung am Heck ebenfalls eine Zitat: »[...] enorm hohe Manövrierbarkeit [...]«. (PR 719)

Bei der alten STAATEN-Klasse beispielsweise sind es 18 Öffnungen und vermutlich ebenso viele separate Triebwerke.

Ebenso ist es bei den älteren Space-Jets. (PR 551)

Die modernen kleineren Kugelraumer haben sechs Antriebsöffnungen.

Die moderne JUPITER-Klasse nutzt eine 12er-Symmetrie.

Völker, die Raumschiffe mit Ringwulst verwenden

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Heft: PR 977
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Kugelraumer

Diskusraumer

Andere

Geschichte

Entwickelt wurden die Kugelraumer mit Ringwulst in der Milchstraße zunächst von den Lemurern. Wahrscheinlich hatten sie keine direkten Vorbilder, sondern sind eine Eigenentwicklung. Ebenso entwickelten die Blues den Ringwulst als Standort der Antriebsdüsen.

Durch die Unterbringung von mehreren Triebwerken an verschiedenen Orten ist bei Triebwerken, die in einem Ringwulst untergebracht werden, eine eigene Synchronisation aller Triebwerke durch eine Positronik notwendig. Ebenso sind für jede Projektionsfelddüse eigene Schirmfelder notwendig, die verhindern, dass der Düsenstrahl die Schiffswandung berührt. Die Lemurer erforschten im Laufe des Lemurisch-halutischen Krieges diverse Raumschiffswracks der Bestien und übernahmen die charakteristische Anordnung der Triebwerke am unteren Pol bei der Konstruktion der Raumschiffe der PHARAO-Klasse. Ein Grund dafür waren neben der hohen Manövrierbarkeit Probleme mit der Synchronisation der Ringwulsttriebwerke. Ebenso wurde es durch die Anordnung aller Triebwerke an einem Ort möglich, die Begrenzung der Düsenstrahlen durch Schirmfelder in einer wesentlich einfacheren und kostengünstigeren Weise vorzunehmen. (PR 380, PR 719)

Ungeachtet dessen, dass für eine Ausrichtung der Triebwerke in Flugrichtung zwecks Gegenschub das Raumschiff gedreht werden muss, verwendeten beispielsweise die Akonen bei ihren Schlachtkreuzern nur zur unteren Kugelhälfte weisende Treibwerksdüsen.

Mit zunehmender technischer Entwicklung der Antriebstechnologie der Terraner verschwand der Ringwulst zeitweise. Mit der SATURN-Klasse wurde er wieder prominent verwendet und besteht nun aus einzelnen sechseckigen Modulen.

1971

Von der ersten Akquirierung eines arkonidischen Beibootes für die Dritte Macht im Jahre 1971 bis zur Indienststellung modernster eigener Raumwerften waren die terranischen Kugelraumer und ihre Ringwülste nichts anderes als Nachbauten arkonidischer Modelle.

2400

Mit der CREST II, einem Superschlachtschiff der IMPERIUMS-Klasse, ging 2400 ein neuer Ringwulst in das Design ein: Der dreifache Ringwulst: Ein besonders ausladender Hauptringwulst wurde von zwei kleineren Wülsten umgeben. Erstmalig enthielt der Ringwulst nicht nur die Auslassdüsen, sondern große Teile des Triebwerks selbst sowie eine erhebliche Anzahl an Kraftwerken.

Siehe hierzu auch: »Imperiumskreuzer „CREST II“« (PR 278) von Ingolf Thaler.

2404

Bereits 2404 gab es einen erneuten Entwicklungssprung: mit der CREST III, dem ersten Ultraschlachtschiff der GALAXIS-Klasse. Nicht nur, dass die 20 Triebwerke insgesamt 40 % mehr Schub als die CREST II erreichten, der Ringwulst hatte auch eine neue Zusatzfunktion erhalten. Erstmalig wurden in ihm Beiboote untergebracht, und zwar nicht nur einzelne in der Art von Rettungsbooten, sondern eine ganze Flottille – nämlich eine Unzahl von Moskito-Jets, Drei-Mann-Zerstörer und Space-Jets im oberen und 50 Korvetten im unteren Neben-Ringwulst.

Siehe hierzu auch: »Ultra-Schlachtschiff „CREST III bzw. IV“ vom Typ der „Galaxis-Klasse“« (PR 421) von Rudolf Zengerle.

3437

Bei der MARCO POLO, dem ersten Ultraschlachtschiff der TRÄGER-Klasse, wurde dieses Prinzip 3437 modifiziert. Der zentrale Ringwulst nahm eine Flotte von 50 Leichten Kreuzern auf. Die Nebenringwülste beherbergten stattdessen die Triebwerke. Die Korvetten und anderen Beiboote waren wieder im Rumpf untergebracht.

Siehe hierzu auch: »MARCO POLO« (PR 465) von Ingolf Thaler.

3540

Den seinerzeit größten Ringwulst mit einem Volumen, das einigen Schlachtschiffen gleichkam, besaß 3540 das Fernraumschiff und Kombinations-Träger-Schlachtschiff SOL. Im Ringwulst, der im Schnitt einer Halbkugel glich, waren 24 Protonenstrahltriebwerke untergebracht, über 900 Korvetten – diesmal blieben die Leichten Kreuzer im Rumpf. (PR 700)

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Heft: PR 1922
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

3586

Im Jahre 3586 wies die BASIS einen Ringwulst mit einem Durchmesser von 1500 Metern auf.

300 NGZ

Der Metagrav-Antrieb setzte sich ab 300 NGZ durch und der Ringwulst wurde obsolet.

447 NGZ

Die CORDOBA-Klasse des Jahres 447 NGZ hatte für ihre eingebauten Geräte keinen Platz mehr. Die Metagrav-Projektoren wurden nach außen in einen Ringwulst gesetzt. Bei allen anderen Raumschiffen gab es diese Probleme nicht.

1303 NGZ

Die LEIF ERIKSSON, ein ENTDECKER-Klasse-Raumer von 1800 Metern Durchmesser, besaß 1303 NGZ zwar keinen Ringwulst, aber zwei kleine Triebwerksringe, jeweils 300 Metern von den Polen entfernt. Diese enthielten zur Sicherheit auch Protonenstrahltriebwerke.

1330 NGZ

Der drohende Anstieg der Hyperimpedanz sollte viele hypertechnische Gerätschaften außer Betrieb setzen. Der Ringwulst kam ab 1330 NGZ langsam wieder in Mode und mit ihm die auf 5-D-Technik arbeitenden Rückstoßmotoren, zunächst mit klobigen Improvisationen, danach besann man sich auf das gute alte Design.

1331 NGZ

Der Ringwulst etablierte sich ab 1331 NGZ, nachdem die Hyperimpedanz stark erhöht war. Blitzschnell stellte sich das terranische Design um: Der Ringwulst war im Schnitt nun sechseckig und – wie auch ganze Raumschiffe, beginnend bei der ENTDECKER-Klasse Typ II – modular aufgebaut; einzelne Ringwulstelemente konnten nun schnell und unkompliziert ausgetauscht werden. Der Ringwulst eines typischen Kugelraumers bestand nun aus sechs, in großen Schiffen aus zwölf Elementen, Module genannt. Jedes Modul enthielt die Triebwerke (die einen geringeren Platz einnehmen als jemals zuvor) sowie Hangars, Waffen oder Stauraum. Erstmals konnte in einem Ringwulsthangar ein Schwerer Kreuzer untergebracht werden.

Grafische Übersicht

Die Übersicht über die Größen einiger terranischer Raumschiffsklassen erlaubt auch, die Ringwülste und ihr Design miteinander zu vergleichen.

Raumschiffe und ihre Ringwülste im Größenvergleich

Quellen

PR 1, PR 278, PR 465, PR 700, PR 1000, PR 2076, PR 2243, PR 2375