Nethor (PR Neo)

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PR Neo
Dieser Artikel beschreibt unter anderem das Volk der Khal der Perry Rhodan Neo-Serie. Für weitere Bedeutungen, siehe: Khal (Begriffsklärung).

Die Nethor (von arkonidisch Neth'or, dt. »die vom Fluss erwählten«) sind ein Volk, das sich aus Nachkommen von Arkoniden entwickelt hat, die sich während der Methankriege auf Artekh 17 in tief unterirdisch gelegene Höhlen zurückgezogen hatten.

Erscheinungsbild und Physiologie

Die Nethor sehen ihren arkonidischen Vorfahren weitgehend ähnlich, haben jedoch größere, hervortretende Augen. Darüber hinaus ist ihre Haut so blass, dass die Adern darunter sichtbar sind. (PR Neo 49, Kap. 3)

Stammbaum

Bekannte Bevölkerungsgruppen

Die Nethor siedelten sich im Zweistromland an. Der unterirdische Fluss, den sie Khertak nannten, gabelte sich dort. Zwischen den beiden Flussläufen lag ein Felsmassiv. Die Nethor siedelten an den Ufern beider Flussarme. Über die Jahrtausende bildeten sich zwei Siedlungen an den beiden Ufern, die miteinander verfeindet waren:

  • Khal-Nethor (Arkonidisch khal = rechts, da sie, in Flussrichtung gesehen, auf der rechten Seite leben).
  • Thas-Nethor (Arkonidisch thas = links, da sie, in Flussrichtung gesehen, auf der linken Seite leben).

Untereinander bezeichneten die Nethor sich oft einfach als Kahls und Thas. (PR Neo 49)

Bekannte Nethor

Gesellschaft

Allgemeines

Die Nethor sind im Laufe der Zeit auf ein vortechnisches Entwicklungsniveau zurückgefallen. Sie leben von der Landwirtschaft, unterstützt von Geschenken, die ihnen der Fluss Khertak bringt. (PR Neo 49)

Die Nethor lebten von Anfang an an den Ufern der beiden Flussarme des Khertak. Zunächst kooperierten beide Siedlungen miteinander und bauten gemeinsam eine Brücke den Brudersteg über den Fluss, unter der ein bewegliches Gatter dazu diente, die Geschenke des Flusses aufzufangen. Nach dem Besuch des Hoffnungsbringers (tatsächlich einer der Robotkörper von Chergost) entzweiten sich die beiden Siedlungen. Nach kriegerischen Auseinandersetzungen kamen sie überein, abwechselnd die Kontrolle über die Brücke zu übernehmen. Alle Geschenke des Khertak, die eintreffen, während eine Siedlung die Brücke kontrolliert, gehören rechtmäßig dieser Siedlung. (PR Neo 49)

Regierung

Jede der beiden Siedlungen der Nethor wird von einem Hochvater, einer Art Bürgermeister, angeführt. Darüber hinaus scheinen die Siedlungen keine Regierungsämter zu haben, was aufgrund der kleinen Siedlungsgrößen nicht verwunderlich ist. (PR Neo 49)

Religion

Es ist nicht bekannt, dass die Nethor eine Religion haben. Allerdings gibt es in jeder der beiden Siedlungen einen so genannten Geschichtswahrer, der gewisse Aufgaben eines Priesters übernimmt (zum Beispiel die Bestattung von Toten). Darüber hinaus ist die Aufgabe des Geschichtswahrers, die Erinnerung an die Geschichte der Nethor am Leben zu halten, indem er der Bevölkerung regelmäßig Episoden aus dieser Geschichte erzählt. (PR Neo 49)

Außerdem verehren die Nethor in gewisser Weise Crysalgira als eine Art Göttin. Sie gehen davon aus, dass Crysalgira auch nach 10.000 Jahren noch lebt und dass die Geschenke, die der Khertak ihnen bringt, von ihr stammen. (PR Neo 49)

Geschichte

Zu unbekannter Zeit flüchtete eine Gruppe von Arkoniden in das unterirdische Höhlensystem von Artekh 17, vermutlich, um dem verheerenden Angriff der Maahks zu entkommen, der etwa 8000 v. Chr. stattfand. Sie fanden den unterirdischen Fluss Khertak und vertrauten sich diesem an. Nur die stärksten Flüchtlinge überlebten die Passage, die unter anderem über einen Wasserfall führte. Deshalb bezeichneten sich die Überlebenden, die sich schließlich an den beiden Ufern des Khertak ansiedelten, als Neth'or (»die vom Fluss erwählten«). (PR Neo 49)

Die Nethor lebten zunächst in kargen Verhältnissen. Die beiden Siedlungen waren einander freundlich gesinnt und unterstützten sich regelmäßig in Zeiten der Not. Um die Zusammenarbeit zu erleichtern, bauten sie gemeinsam eine Brücke über den Khertak, unter der ein bewegliches Gatter es ermöglichte, Treibgut aufzufangen, das die Nethor als Geschenke des Flusses – beziehungsweise von Crysalgira – betrachteten. (PR Neo 49)

Eines Tages entdeckte einer der Robotkörper von Chergost die Siedlungen der Nethor. Dieser Hoffnungsträger bot ihnen an, sie wieder an die Oberfläche zu führen, was die Anführer der beiden Siedlungen jedoch ablehnten. Daraufhin brachte der Roboter diverse Pflanzen und Tiere aus Crysalgiras Garten, der weiter flussaufwärts lag, um den Nethor das Leben zu erleichtern. Tatsächlich wurden die beiden Siedlungen dadurch zu idyllischen Orten. (PR Neo 49)

Crysalya, die Tochter des Hochvaters der Khal, verliebte sich in den Hoffnungsbringer und bat ihn, sie an die Oberfläche des Planeten zu führen. Gemeinsam mit einer Gruppe von etwa zwanzig Nethor, zu denen auch ein Sohn des Hochvaters der Thas gehörte, brachen sie auf. Jedoch wurden alle diese Nethor von einem Steineinbruch getötet, der Hoffnungsbringer entkam nur knapp. Als er den verbliebenen Nethor davon berichtete, wandten sie sich gegen ihn und zerstörten seinen Körper. Zugleich entzweiten sich die beiden Siedlungen und bekriegten sich. Schließlich trafen sie eine Übereinkunft, nach der die beiden Siedlungen abwechselnd die Kontrolle über die Brücke übernahmen, die die beiden Siedlungen verband. Treibgut, das die Brücke erreichte, während eine Siedlung die Kontrolle hatte, gehörte rechtmäßig dieser Siedlung. (PR Neo 49)

Um das Jahr 2037 veränderte sich der Khertak. Gelegentlich verfärbte sich das Wasser und wurde giftig. Die Fische, die in ihm schwammen, wurden ungenießbar, Pflanzen, die im Fluss lebten, verfärbten sich schwarz. Dies wurde vermutlich dadurch verursacht, dass die Arkoniden an der Oberfläche des Planeten wieder mit dem Bergbau begonnen hatten, ohne von den Nethor zu wissen. (PR Neo 49)

Im Mai 2037 trug der Khertak schließlich mehrere Fremde zu den Nethor. Zunächst Sergh da Teffron und seinen Adjutanten Stiqs Bahroff, die von den Thas-Nethor aufgefangen wurden. Kurz danach kamen dann Atlan da Gonozal, Perry Rhodan, Belinkhar, Ernst Ellert, Iwan Goratschin, Ishy Matsu und der Purrer Chabalh an, die da Teffron verfolgten. Obwohl die Thas-Nethor zu diesem Zeitpunkt die Brücke kontrollierten, bemächtigten die Khal-Nethor sich der zweiten Gruppe. (PR Neo 49, Kap. 3-4)

Mithilfe von Ernst Ellert fanden sie ein Höhlensystem, das die beiden Teilgebiete fast verband. Goratschin sprengte einen Durchgang durch die restlichen Meter des Gesteins. Von der anderen Seite kamen ihnen die von Sergh da Teffron angeführten Thas entgegen. Da Teffron hatte diese mit Waffen ausgerüstet. Er selbst traf Ernst Ellert mit einem Handstrahler, als dieser gerade auf der Seite der Thas aus der Höhle kam. In Rhodans Armen löste sich Ernst Ellert auf und verschwand. (PR Neo 49, Kap. 5)

Sergh da Teffron und Stiqs Bahroff versuchten, mit den von ihnen gefundenen Antigravgürteln zu fliehen. Stiqs Bahroff drehte jedoch auf halben Wege um, legte seinen Zellaktivator vor Atlan ab und stürzte sich in den Khertak. Da Teffron entkam flussaufwärts. Rhodans Gruppe sprang ebenfalls in den Fluss und ließ sich durch die Höhle treiben. Sie fanden schließlich einen Ausgang aus dem Höhlensystem und erreichten die Oberfläche. Die Thas und die Khal erkannten, dass die Fremden der Auslöser für ihren Konflikt waren und versöhnten sich. (PR Neo 49, Kap. 6-7)

Quelle

PR Neo 49