Nullzeitdeformator

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Zeitreisegerät der Terraner. Für das Gerät der Metagyrrus, siehe: Nullzeit-Deformator (Metagyrrus).

Der Nullzeitdeformator war eine Weiterentwicklung des Zeittransmitters der Meister der Insel (Atlan 847) durch die Lapalisten. Die terranische Version entstand unter der Federführung von Geoffry Abel Waringer und Ugnar Bowen.

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Heft: PR 424
© Pabel-Moewig Verlag KG
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Nullzeit-Deformator (stehend)
Lexikon I

© Pabel-Moewig Verlag KG

Allgemeines

Es handelte sich um ein Gerät, mit dem man in die Vergangenheit reisen konnte. Dabei erfolgte keine Ortsveränderung, das Gerät bewegte sich somit durch Zeit und Raum. Im Gegensatz zu den Zeittransmittern der Meister der Insel brauchte der Nullzeitdeformator allerdings keine Gegenstation in der Vergangenheit.

Temporale Synchronisation

Ein von Waringer als Temporale Synchronisation bezeichneter Effekt führte dazu, dass die Dauer des Aufenthalts in der Vergangenheit den frühest möglichen Rückkehrzeitpunkt bestimmte. Blieb man drei Tage in der Vergangenheit, vergingen auch drei Tage in der Gegenwart bis zur Rückkehr des Nullzeitdeformators. (Traversan 12)

Anmerkung: Im Gegensatz dazu steht die Schilderung der Reise in PR-TB 96. Der Zeitpunkt für die Rückkehr in die Gegenwart wurde so gewählt, dass der Nullzeitdeformator nur für einen Sekundenbruchteil fort gewesen war.

Nach der Auswertung aller Aufzeichnung der Zeitreisen kam Geoffry Abel Waringer zu dem Schluss, dass eine geringe Modifizierung des Nullzeitfeldes ausreiche, den Effekt der Temporalen Synchronisation zu eliminieren. Zu einer praktischen Anwendung kam es jedoch nie. (Traversan 12)

Aufbau/Technik

Der Nullzeitdeformator war eine 70 m hohe Halbkuppel mit einem Durchmesser von 50 m an der Basis und bestand aus einer Howalgoniumlegierung. (PR 411)

Anmerkung: Im Jahre 3443 berichtete Fellmer Lloyd, dass die Hülle aus einer Legierung von seltenen Leichtmetallen und Ynkelonium bestand. (PR 569, S. 18)

Die Hülle des Nullzeitdeformators stellte einen der Zeitlinienpole dar. Bei der Rückkehr in die eigene Gegenwart wurde er zum gleichnamigen Pol des Vergangenheitspunktes. Dies bewirkte eine automatische Abstoßung und eine Rückschleuderung. (Traversan 12)

Die so genannte Nullfeldzentrale befand sich im geometrischen Mittelpunkt. (PR 411, PR 437)

Das Gerät der Lapalisten wurde von neun Besatzungsmitgliedern kontroliert. Hinzu kam noch das Einsatzteam (siehe Bekannte Besatzungsmitglieder). Unterhalb der Nullfeldzentrale war gerade Platz für eine Space-Jet. Acht Atommeiler waren mit den Nullfeldprojektoren verbunden. (PR 411)

Anmerkung: Nach    ... todo: Perry-Rhodan-Lexikon ... versorgten acht Fusionsmeiler die Nullfeldprojektoren sowie die Quintadimumformer und Hypersexta-Halbspur-Beschleuniger mit Energie.

Das Gerät mit der Seriennummer ND-1 war groß genug, um eine herkömmliche Space-Jet, zwei Shifts und zehn Kampfroboter vom Typ TARA III UH (PR 426) sowie und drei Jagdflugzeuge vom Typ F-2020 (PR 436) mitzuführen. Der Nullzeitdeformator war außerdem mit einem Paratronschirm ausgestattet. (PR 437)

Vor der zweiten Einsatzmission von ND-1 wurde die innere Raumaufteilung umkonstruiert. Statt der Space-Jet und der Jagdflugzeuge fand nun nur noch eine vergrößerte und leistungsfähigere Super-Space-Jet der THOR-Klasse Platz. (PR 441)

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Heft: PR 620
© Pabel-Moewig Verlag KG

Bekannte Besatzungsmitglieder

3432

Besatzungsmitglieder im Jahre 3432:

3433–3434 (ND-1)

Besatzungsmitglieder in den Jahren 3433/34:

3457

Besatzungsmitglieder im Jahre 3457:

Darstellung

Risszeichnung: »Nullzeitdeformator« (PR 461) von Rudolf Zengerle

Geschichte

Entstehung des Nullzeitdeformators

Gegen Beginn des 25. Jahrhunderts wanderten nach dem Ende der Meister der Insel Millionen Tefroder aus der Andromeda-Galaxie aus. Diese brachten das technische Geheimnis um die Möglichkeit von Zeitreisen in die Milchstraße. Die Wissenschaftler von Kopernikus übernahmen das Konstruktionsprinzip des Nullzeitfeldes und entwickelten nach langer Forschungsarbeit den Nullzeitdeformator. Die radikale Gruppe der Lapalisten unter Gerinos de Lapal wollte Zeitexperimente durchführen, um die Einheit der Menschheit wieder herzustellen, wie sie sich bis zum Beginn des 25. Jahrhunderts entwickelt hatte.

Der Bau des ersten Nullzeitdeformators der Lapalisten wurde vom Solaren Imperium unterstützt. Gerinos de Lapal überließ das Gerät gegen anderthalb Tonnen Howalgonium dem Großadministrator Perry Rhodan zur Benutzung, der damit die Geburt des Supermutanten Ribald Corello verhindern wollte. (PR-TB 96 II, S. 144)

Erste Missionen

Das Gerät stand in einem Tal im Cyklop-Gebirge auf Kopernikus. (PR-TB 96 II, S. 150)

Gerinos de Lapals Mitarbeiter Eremil Toscana verfolgte einen eigenen PLAN. Wenige Stunden, bevor die erste offizielle Zeitreise stattfand, brachte er seine Tochter Virna Toscana mit dem Nullzeit-Deformator in das Jahr 2423 zurück. In der Rolle von Samantha Lund sollte sie ein Millionenvermögen anhäufen, der Solaren Flotte den so genannten X-Taster unterjubeln und schließlich ein Gegenimperium aufbauen, das auf eine militärische Konfrontation mit dem Solaren Imperium abzielte. Eremil Toscana setzte seine Tochter mit der Space-Jet der Zeitmaschine auf einem Asteroiden ab, wo sie laut seiner Recherchen von dem Passagierschiff HOLLIDAY 25 gefunden werden würde. Dann trat er den Rückflug in seine Zeit an. Indem er zum richtigen Zeitpunkt in die Gegenwart zurückkehrte, war der Nullzeitdeformator nur für einen Sekundenbruchteil fort gewesen. (PR-TB 96 II, S. 145–150)

Anmerkung: Es ist offensichtlich, dass niemand etwas von dieser Zeitreise erfuhr. Der ausgeklügelte PLAN scheiterte jedoch.

Die Mission des SolAb-Agenten Joaquin Manuel Cascal im Auftrag Perry Rhodans startete wie geplant am 29. Juli 3432. Der Versuch, Corellos Mutter Gevoreny Tatstun zu töten, scheiterte jedoch an Cascals Skrupeln und der Nullzeitdeformator wurde bei der Rückkehr zerstört. (PR 411)

Missionen der ND-1

Aufgrund der Konstruktionsunterlagen der Lapalisten wurde im Jahr 3433 vom Solaren Imperium ein weiterer Nullzeitdeformator gebaut, um vom Enadatal auf der Insel Viti Levu aus 200.000 Jahre in die Vergangenheit zu reisen und dort den Bau des Todessatelliten beziehungsweise Sonnensatelliten der Cappins zu sabotieren.

Am Bau beteiligt waren die Eltern des Marsianers Tatcher a Hainu. Da es in den Familien der marsianischen a-Klasse keine Geheimnisse gab, erfuhr Tatcher diverse Einzelheiten über den Ursprung der Technologie. Seine Eltern kamen bei einem Unfall während der Erprobung ums Leben. (PR 569, S. 19)

Bei dem ersten Vorstoß in die ferne Vergangenheit strandete dieser Prototyp aufgrund des Zeitläufers 52.000 v. Chr. in der lemurischen Frühzeit. Die Besatzung verhinderte den Untergang der von den Konos bedrohten Lemurer.

Mit dem Dakkar-Tastresonator gelang es die temporale Rücksturzpolung der Zeitläufers zu überwinden und in die Zeit 200.000 v. Chr. vorzustoßen. Dort traf man auf Ovaron und gewann ihn zum Verbündeten. Ovaron, Merceile und Takvorian reisten mit dem Nullzeitdeformator in das Jahr 3434.

Dieser terranische Nullzeitdeformator wurde 3443 gegen Ende der Schwarmkrise zerstört. Ein drittes Gerät, das einen Leichten Kreuzer der STÄDTE-Klasse (100 m) aufnehmen sollte, wurde aufgrund von Konstruktions- und Energieproblemen wieder demontiert. Ursprünglich sollte 3433 die neue Zeitexpedition mit diesem größeren Nullzeitdeformator starten.

Die letzte Mission

Später baute einen Gruppe von Lapalisten unter Leitung von Markhor de Lapal alias Kol Mimo auf Alchimist einen weiteren Nullzeitdeformator, der 3457 eingesetzt wurde, um die PAD-Seuche durch ein Zeitparadoxon ungeschehen zu machen. (PR 619, PR 620) Die Zeitreisenden wurden sieben Monate in die Vergangenheit versetzt und existierten damit doppelt. Nach erfolgreichem Abschluss verschwanden die nicht zeitgereisten Zeitzwillinge spurlos und ohne erkennbare Veranlassung, so dass die Zeitreisenden wieder nur einmal existierten. (PR 621)

Sowohl das zeitgereiste Gerät in der Antarktis als auch das noch im Bau befindliche auf Alchimist wurden auf Befehl Andro-Rhodans vernichtet. (PR 622)

Quellen