Puoshoor

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Der Thoogondu Puoshoor war der Ghuogondu des Gondunats und Zwillingsbruder von Puorengir. Er war Sohn von Narashim und Melasheema. (PR 2970, S. 10)

Erscheinungsbild

Seine Gesichtshaut war fast hellgrau und somit etwas dunkler als bei anderen Thoogondu. Er war auch mit 1,75 Metern deutlich kleiner als seine durchschnittlichen Artgenossen. (PR 2901, S. 53, PR 2910, S. 12) Die Muster, die die Adern in seinem Gesicht erzeugten, erinnerte Shuuli an die Ferlada-Blätter. (PR 2911, S. 7)

Charakterisierung

Er trat würdevoll auf und erfüllte die Rolle des Thronfolgers mit einem natürlichen Selbstverständnis. Er war ein geschickter Redner. (PR 2901, S. 53) Puoshoor gab sich Perry Rhodan gegenüber als ein vom politischen Leben zutiefst angewiderter Lebemann, der es nicht abwarten konnte, bis er von seinem Vater von den Pflichten des Ghuogondu entlassen wird. (PR 2904, S. 54) Sein prunkvoller Hofstaat wurde die Diamantene Gesellschaft genannt. (PR 2914, S. 6)

Der Selbstmord seiner Mutter lehrte ihn, dass ein Leben schnell enden kann. Im Unterschied zu Puorengir, versuchte er es also in vollen Zügen zu genießen. Damit verbunden war sein Hang zum Prunk und Ausschweifungen. (PR 2970, S. 13)

Geschichte

Während er sein erstes Lebensjahr mit seiner Mutter und Puorengir verbrachte, wurde er danach zusammen mit seiner Schwester in die Obhut der strengen Tutorin Froyromir und des Tutors Pohelmar abgegeben. Erst im Alter von elf wurde ihm die Wahrheit über Melasheemas Schicksal verraten. Diese Information prägte Puoshoor für sein ganzes Leben. Im Unterschied zu seiner Schwester versuchte er, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Damit verbunden war sein Hang zum Prunk und Ausschweifungen. Er verteidigte aber auch Puorengir vor Froyromir und übernahm körperliche Strafen, die eigentlich seine Schwester zu erdulden hätte. (PR 2970, S. 10–12, 42)

Als im Jahre 1523 NGZ der Ghuogondu Ormahaal starb, wurden er und Puorengir zum Gondu Narashim, seinem Vater, bestellt. Die Thronfolge wurde dahingehend geklärt, dass Puoshoor sich widerwillig bereit erklärte, für 31 Jahre das Amt des Ghuogondu zu übernehmen. Danach sollte ihm Puorengir folgen. (PR 2970, S. 14–16)

Im Jahre 1527 NGZ offenbarte ihm sein Vater den Plan, ein Bündnis mit Perry Rhodan einzugehen. Nach dem Willen von Narashim sollte Puoshoor als Kontakter in die Milchstraße reisen, doch wurde dieses Vorhaben auf Drängen von Muisheed so abgewandelt, dass der Terraner nach Sevcooris eingeladen und vor Ort durch den Ghuogondu betreut werden sollte. (PR 2970, S. 28–30)

Der Ghuogondu traf sich Ende September 1551 NGZ auf Thooalon mit Perry Rhodan. In einer Rede vor der Bevölkerung des Planeten beschwor er die Gemeinsamkeiten zwischen den Terranern und den Thoogondu. Als Gucky bei einem misslungenen Befreiungsversuch von Vogel Ziellos und Ben Jello ebenfalls festgenommen wurde, verlangte er, dass keine weiteren Versuche dieser Art stattfänden. In einem Gespräch mit Rhodan gab er zu, dass die Thoogondu früher ein Hilfsvolk von ES waren. (PR 2901, S. 53-58)

Am 3. Oktober 1551 NGZ forderte er Rhodan auf, zu der geplanten Audienz bei seinem Vater, dem Gondu, aufzubrechen. Das Treffen sollte auf Taqondh stattfinden. (PR 2903, S. 62) Da diese Paladische Welt nicht von Raumschiffn einer fremden Macht angeflogen werden durfte, bot Puoshoor am 6. Oktober seine DAAIDEM an, wobei Rhodan nur drei weitere Begleiter mitnehmen durfte. (PR 2904, S. 12) Während der Audienz wurde er von den Rebellen der Vranoo ba'Drant leicht verletzt und musste von Báron Danhuser gerettet werden. (PR 2904, S. 46)

Am 17. Oktober 1551 NGZ war er bereits wiederhergestellt. Im Gespräch mit seinem Vater und Rhodan schlug er das Reich der Soprassiden als ein Besuchsziel vor. Narashim stimmte dem zu. (PR 2910, S. 14) Als am 20. Oktober Rhodans Team in der Unterwelt von Porass die Zuflucht vor dem Atombombenschlag suchte, organisierte er die Rettungsaktion für die Galaktiker. (PR 2910, S. 60) Dabei setzte er neben dem Team von Oberst Ptaranor auch den Gäonen Gi Barr ein. (PR 2911, S. 19) Puoshoor geriet nun unter Druck, da Rhodan von Porass flüchten konnte. Er beauftragte Tollotho mit der Suche nach dem Ort, an den die Galaktiker flüchteten. Als dieser den Pulsar Oto-Otonnu als ein wahrscheinliches Ziel nannte, ließ der Ghuogondu die DAAIDEM dahin fliegen. Vor Ort befahl er die Besetzung des vorgefundenen Galakt-Transferers. Die Vanteneuer der AN-ANAVEUD gaben ihr Schiff zwar auf, doch wurde es zu einer Falle für die Thoogondu, die am 26. Oktober drei Pentasphärenraumer im Gravitationsfeld des Pulsars verloren, ohne Rhodan habhaft werden zu können. Puoshoor konnte dem Untergang der ZUUONIM, der LIIANDOR und der KAAINIT nur fassungslos zusehen. (PR 2914)

Inzwischen vermutete sein Vater, dass Puoshoor ein Mitglied der Neuen Gilde war. Der Gondu sah dadurch seine Annäherungspolitik an die Völker der Milchstraße gefährdet und plante, Puorengir zur Ghuogonda zu erheben. Die Zeremonie endete mit einem Attentat, bei dem Narashin das Leben verlor. Der Gondu schaffte es jedoch, Puorengir zu Ghuogonda zu erklären, bevor er starb. Somit war Puoshoor ab diesem Zeitpunkt offiziell kein Thronfolger mehr. (PR 2970, S. 37, 62)

Kurz vor ihrer geplanten Inthronisierung fand Puorengir mit Hilfe des Gondischen Gedächtnisses heraus, dass Puoshoor in Vergangenheit von Zeshira verführt und zu einer Versammlung der Neuen Gilde gebracht wurde. Dort veränderte man sein Gedächtnis dahingehend, dass er sich nun als Anführer dieser Organisation wähnte. Der ehemalige Thronfolger war somit ein williges Werkzeug der Gilde und tat alles, um ihre Ziele zu unterstützen. Nachdem der Anschlag mit Hilfe des Gondischen Regulariums gescheitert war, schlug Puoshoor während der Zeremonie der Thronbesteigung zu. Er bezichtigte Puorengir der Morde an Narashim und Zeshira sowie der illegalen Machtergreifung. Zuvor hergestellte falsche Beweise unterstützten seine Aussagen und führten dazu, dass sich die Mehrheit der Leibwächter an seine Seite stellte. Nur knapp entging Puorengir der Festnahme und floh an Bord der TAYLITTIR. Puoshoor erklärte sie öffentlich zum Staatsfeind und rief sich zum rechtmäßigen Gondu aus. (PR 2971, S. 26, 45–51)

Der Usurpator verfolgte Puorengir bis in die Milchstraße, wo er im Zhytorsystem den Oberbefehl über die dort versammelte Robotraumerflotte zu erlangen suchte. Dabei legitimierte er seinen Anspruch mit Hilfe eines Gondischen Privilegs, genauso wie es Puorengir zuvor getan hatte. Zugleich befahl er Sharibakeph, den Zugang durch den Sonnentransmitter stets offen zu halten. Dies wurde allerdings von Gucky und Puorengir in einem persönlichen Gespräch mit der Gemen-Neurotronik verhindert. (PR 2971, S. 52–53, 57)

Quellen

PR 2901, PR 2903, PR 2904, PR 2910, PR 2911, PR 2914, PR 2970, PR 2971