Der Zorn der Shafakk

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 214)
Neo214.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Das Compariat
Titel: Der Zorn der Shafakk
Autor: Bernd Perplies
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 29. November 2019
Handlungszeitraum: ...
Handlungsort: ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Als Gucky auf der KORRWAK mit dem EMP-Projektor die Tarnung des Angreifers stört, erweist sich dieser als Ilt mit schwarzem Fell und zwei Reißzähnen, wobei die Shafakk den Ausdruck Ilt als Schimpfnamen verstehen. Um Canary zu retten muss Gucky den Shafakk töten. Als die FANTASY dann das Lamorr-System zu verlassen versucht, wird sie von drei Raumern der Shafakk gestellt und ins Sukkelm-System zur dort stationierten KIRSSH, einem 14,5 km durchmessenden Kommandoraumer der Shafakk, gebracht. Rhodan und seine Leute werden unter Quarantäne gestellt, Gucky aber versteckt sich in der FANTASY. Von dort aus erkundet er die KIRSSH und lernt Sork kennen, eine Missgeburt aus dem Klonungsprogramm der Shafakk, der nur niedrigste Arbeiten verrichten darf. Sork schließt sich ihnen an, und soll ein Team führen, das einen Weg zur Befreiung der FANTASY auskundschaften soll. Bei dieser Erkundung stößt Gucky auf einen Raum, in dem sich ein Kreellblock befindet, in dem neben Dunkelleben auch Eric Leyden, Abha Prajapati, Luan Perparim und der Kater Hermes eingeschlossen sind.

Handlung

Die letzte Passage von Neo 213 wird noch einmal wortgetreu wiedergegeben: Auf der KORRWAK: greift der Shafakk Tekener an. Gucky taucht auf, und hat einen EMP-Projektor dabei, den er auf den Unsichtbaren abfeuert. Nacheinander fällt dessen technische Ausrüstung aus, und plötzlich wird er sichtbar. Sein Aussehen lässt alle erstarren, Gucky ächzt entsetzt: „Das kann …, das darf nicht wahr sein …!“.

Der Shafakk sieht aus wie ein etwas zu groß geratener Mausbiber mit schwarzem Fell, der Mund ist voller kleines, scharfer Zähne, der Nagezahns ist in der Mitte gespalten, auf diesen stecken extrem scharf geschliffene Metallhülsen. Er sieht Gucky, sagt etwas Abfälliges, in dem nur das Wort Ilt verständlich ist, und attackiert dann Canary, den er offenbar für das schwächste Mitglied der Gruppe hält. Canary steht unmittelbar davor, umgebracht zu werden, Kosum ruft Gucky zu, ihn aufzuhalten und zu tun, was er tun muss. Gucky dreht dem Shafakk telekinetisch den Kopf um, bis dessen Genick bricht.

Gucky meint, als er den Shafakk sieht, er sei keiner von denen, rätselt aber auch, ob sie hier Antworten auf den Ursprung der Ilts bekommen. Er teleportiert mit dem verletzten Canary und dem toten Shafakk zur FANTASY. Tekener und Kosum versuchen inzwischen, sich zum Schleusentunnel, der von der FANTASY zur KORRWAK errichtet wurde, durchzuschlagen. Dann kommen sie an ein Schott, das sich nicht öffnen lässt, weil es durch die Temperatureinwirkung verzogen ist. Die Idee, zurückzugehen und einen anderen Weg zu suchen, müssen sie schnell verwerfen, da sich der Raum hinter ihnen bereits mit Sonnenplasma gefüllt hat. In letzter Sekunde holt sie Gucky durch Teleportation heraus.

Auf der FANTASY berät Gucky mit Rhodan, wie er mit der Existenz des Shafakk umgehen soll. Ob der schlechte Ruf der Ilts in der Galaxis weniger mit ihnen als mit den Shafakk zu tun hat? Da wird Rhodan von Deringhouse in die Zentrale gerufen.

Sie haben seit dem Ablegen von der KORRWAK konstant zum Systemrand hin beschleunigt, um von dort eine Transition einleiten zu können. Doch nun nähern sich drei Schiffe, 500-Meter-Kugeln ohne Äquatorwulst, stattdessen von einer bizarren Wabenstruktur umgeben. Die FANTASY ist kaum bewaffnet und hat ihnen nichts entgegen zu setzen. Dann schleusen die drei Schiffe auch noch Raumjäger aus, die die FANTASY einkreisen. Und dann meldet sich Shafakk-Zuul Drokk Rebben, der sie auffordert, sich zu ergeben und das Schiff entern zu lassen, sonst würden sie vernichtet.

Rhodan erkennt, dass er Drokk Rebben Kontra geben muss. Natürlich kann der nicht mit einer Bewaffnung drohen, die er nicht hat. Aber er droht an, falls Rebben ihn zu sehr unter Druck setzt, die FANTASY mit dem neuartigen Antrieb in Rebbens Schiff zu steuern und den Antrieb dort zur Explosion zu bringen, um so alle ins Jenseits zu reißen. Sie einigen sich darauf, dass sich die FANTASY von Rebbens Verband ins Sukkelm-System zur KIRSSH, dem hiesigen Kommandoraumschiff der Shafakk, eskortieren lässt. Rhodan gibt dem Cheftechniker Froser Metscho den Auftrag, am Abtrieb eine Totmannschaltung anzubringen, die diesen zur Explosion bringt, wenn das Signal, das Perry regelmäßig senden soll, zum vorgesehenen Zeitpunkt nicht eintrifft.

Das Sukkelm-System besteht aus einem Roten Überriesen ohne Planeten. Sie werden in den planetarischen Nebel hinein eskortiert. Die Shafakk haben während des Fluges versucht, Zugang zu den Daten der FANTASY zu bekommen, der Angriff konnte vom MINSTREL abgewehrt werden, und dieser hat dabei wieder Zugangsmöglichkeiten zu den Systemen der Shafakk entdeckt. Doch Zugriffe scheiterten bisher an der völlig fremdartigen Art der Datenverschlüsselung, die die Shafakk verwenden. Peréz, der Ortungsoffizier, kann aus den Störeinflüssen der Riesensonne eine Strahlungssignatur der Shafakk-Schiffe isolieren, und entdeckt, dass sich 2600 Raumer im Nebel verbergen. Und die KIRSSH stellt sich als riesiger Raumer mit 14,5 Kilometern Durchmesser heraus.

Woggrill erwacht nach seinem Hungeranfall (Neo 213) in der Bordklinik der FANTASY, Pari Sato und deren Assistenzärztin Lena Olsen kümmern sich um ihn. Man hat auch eine spezielle Nahrung für ihn entwickelt. Die FANTASY kommt in einem Hangar der KIRSSH an, ein Sub-Zuul der Shafakk kommt an Bord und erklärt, dass die Mannschaft von Bord gehen muss während der Raumer desinfiziert wird. Die Mannschaft der FANTASY wird in spartanisch eingerichtet Gästeunterkünfte gebracht, und in Gruppen zu je acht Personen aufgeteilt. Bei Rhodan sind Laura und Sophie Bull-Legacy, Peréz, Kosum, Tekener, Canary und Woggrill. Die Shafakk wissen nicht, dass Gucky an Bord der FANTASY zurückgeblieben ist. Und der MINSTREL hat sich als Holoprojektor, der über dem Kommandopult schwebt, getarnt. So hoffen sie, dass er den Shafakk bei der Untersuchung nicht auffällt.

Sork ist ein Ilt und Schrottsammler an Bord der KIRSSH. Immer wieder kommen aus den Klonungstanks, in denen die Shafakk ihre nächste Generation heranzüchten, Ilts heraus, sie gelten als Missgeburten und nehmen die unterste Schicht der Shafakk-Gesellschaft ein. Sork stieg vom Wabenbetreuer der Klonungswaben zum Schrottsammler ab, nur Putzkraft wäre noch niedriger. An diesem Tag ist er einen Augenblick unaufmerksam und streift eine Sub-Zuul der Shafakk an, die ihn darauf zu schikanieren beginnt, bis Riarr Hakkra, der Chef der Logistikabteilung, der durch Zufall vorbekommt, eingreift. Er will nicht, dass Abläufe, und sei es auch nur das Schrottsammeln, aufgehalten werden. Durch den Zwischenfall kommt Sork zu spät zur Wiederaufbereitung und wird von seinem Vorgesetzten Herkek dazu verdonnert, die Kar Hamujah der Shafakk-Koor Dakksa Rebben aufzuräumen. Eine Kar Hamujah, „Arena der Exzesse“, ist ein privater Vergnügungsraum der Führungsschicht der Shafakk, Dakksa Rebben die Leiterin der Einheit Gefahrenabwehr an Bord der KIRSSH, und am Tag zuvor hat eine exzessive Fete in ihren Räumlichkeiten stattgefunden. Sork ist über den Strafauftrag nicht unglücklich, kann er dadurch doch einmal solche Vergnügungsräumlichkeiten sehen. Er ist auch sehr vorsichtig, beherrscht sich, einen der an der Wand klebenden Leckerbissen zu sich zu nehmen, und entsorgt alles ordnungsgemäß. Doch er kommt in Probleme, als Dakksa Rebben, die zufällig vorbeikommt, um ihrem Ordonnanz-Offizier Befehle zu geben, bemerkt, dass er sie heimlich anblickt. Sie springt ihn an, fragt ihn, ob ihm gefällt, was er sieht, und Sork kann nur stammeln, dass er unwürdig ist. Sein Leben rettet Sobbet, der Deaator von Dakksa Rebben, dessen Aufgabe es ist, ihr Contra zu geben. Er meint, es solle nicht heißen, sie vergnüge sich mit einer Missgeburt, er werde ihr einen echten Gegner besorgen. Als Dakksa Rebben weg ist sagt der Deaator zu Sork, dass es ihm nicht immer gelinge, ihr einen Mord aus Lust und Laune auszureden, das nächste Mal werde er ihn nicht beschützen.

Als er fertig ist, hat Sork Freischicht. Er hat gehört, dass ein Schiff mit Fremden angekommen ist und schleicht sich zum Hangar, um sie zu beobachten. Er hält die Fremden für erbärmlich, das selbstbewusste Auftreten von Perry Rhodan gegenüber den Shafakk aber fasziniert ihn und er beschließt, ihnen zum Exo-Trakt zu folgen. Dazu muss er durch Ebene Neun, dem Freizeitbereich der Truppen, eine für eine Missgeburt nicht ungefährliche Gegend. Derzeit finden dort aber die Bajata-Spiele statt, und die Soldaten sind anderweitig beschäftigt. Er muss nur um die, die gerade verloren haben, einen großen Bogen machen. Dann ist er in einem Gang vor dem Exo-Trakt, und dort taucht plötzlich ein Wesen auf, das ihm ähnlich sieht, nur etwas kleiner und mit samtweichen Augen.

Gucky ist in der FANTASY zurückgeblieben und versucht, den Shafakk das Leben schwer zu machen. Als deren Techniker sich Zutritt verschaffen wollen, lässt er die Außenhülle unter Strom setzen. Als die Techniker dann Roboter voraus in das Raumschiff hinein schicken, erhöht er schlagartig die Schwerkraft. Dann wird ihm klar, dass er so nicht weitermachen kann, irgendwann wird den Technikern klar, dass es sich nicht um automatische Sicherheitseinrichtungen handelt, und sie werden Anti-Personen-Techniken wie Gas oder Strahlung gegen das Raumschiff einsetzen. Er rüstet sich mit einem Kampfanzug und Waffen aus und springt in Richtung Exo-Trakt. Dort stößt er auf Sork.

Weil Gucky kleiner ist als er, meint Sork, nun habe er endlich einen, den er schikanieren könne, sodass nicht mehr er auf der untersten Ebene steht sondern der noch Kleinere. Als er Gucky nach einer Eröffnungsdrohung anspringt, bleibt er in der Luft hängen. Kurz danach hat er kapiert, dass Gucky stärker ist als er, es ist für ihn aber eine neue Erfahrung, dass der Stärkere ihn nicht schikaniert, sondern freundlich mit ihm redet. Nach kurzer Überlegung verwirf er die Idee, Gucky seinen Vorgesetzten melden und damit Pluspunkte sammeln zu wollen, da das seine Situation nicht nachhaltig verbessern würde. Stattdessen schließt er sich Gucky an.

Als ein Trupp Shafakk Woggrill abholen will, damit er als mit Dunkelleben Infizierter entsorgt wird, stellen sich Kosum, Lena Olsen und dann auch Rhodan vor den Sleeker. Die Shafakk interessiert es nicht, dass Woggrill nicht infiziert ist, sie wollen ihre Befehle ausführen. Es kommt zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf Woggrill unbemerkt aus dem Quartier davonlaufen kann. Er versteckt sich in Versorgungsschächten, in die er hineinpasst, Shafakk aufgrund ihrer Größe aber nicht. Doch der Hunger meldet sich wieder, er muss rasch etwas zu essen bekommen, wenn es ihm nicht wieder so gehen soll wie in der FANTASY. Einer der Versorgungstunnel führt zur Kammer der nicht reingeborenen Hekja, die sich dort ihr karges Mahl zubereitet. Als er bei ihr auftaucht, ist sie von der Tatsache, den Tanz eines Sleekers, die sie bisher nur von Holoaufnahmen kannte, im Original sehen zu können, hingerissen. Sie teilt ihr karges Mahl mit Woggrill. Doch dann klopft eine Patrouille, die nach dem entwischten Sleeker sucht, ans Schott ihrer Kammer. Als sie bei ihr zwei Teller sehen, schöpfen sie Verdacht. Hekja springt die beiden Shafakk an, und Woggrill kann aus seinem Versteck hinaus in den Gang entkommen. Der Kreis der Verfolger um ihn schließt sich aber immer enger. Plötzlich empfängt er eine mentale Botschaft, die behauptet, die Lösung all seiner Sorgen zu sein. Er folgt dem Ruf und schlüpft durch eine Öffnung, die sich in einer Seitenwand auftut.

Gucky bringt Sork zu Rhodan und seinen Gefährten. Rhodan will ihn warnen, dass sie abgehört werden. Sork zerstreut diese Besorgnis: Shafakk stellen ihre Fragen direkt, und mit dem ihnen eigenen Nachdruck, das ist befriedigender als vor Überwachungsmonitoren zu sitzen. Bisher haben die Vorgesetzten von Drokk Rebben Rhodan ignoriert, und das Psychospiel, das Rhodan inszeniert hat, um Druck aufzubauen, ist in die Leere gegangen, wenn überhaupt keine Monitore da sind. Nun steht Rhodan steht wegen der auf seine eigene Veranlassung installierten Totmannschaltung unter Zeitdruck. Also müssen sie sich selbst um die FANTASY kümmern. Ein Eisatzkommando, bestehend aus Rhodan, Kosum, Canary und Sork, der sie führen soll, wird zusammengestellt. Gucky holt sich aus Sorks Erinnerungen das Bild einer Galerienische oberhalb der FANTASY und bringt sie dorthin. Kosum bleibt zurück, um die FANTASY zu beobachten, die anderen begeben sich zu den Traktorfeldprojektoren, die das Schiff festhalten. Sie können aber nicht zur Schaltzentrale für die Projektoren vordringen, da Sork den Öffnungscode nicht kennt, für Canary die Sicherung zu fremdartig ist, als dass er sie öffnen könnte, und Gucky in einen Raum, von dem er nicht einmal aus den Gedanken von Sork ein Bild entnehmen kann, nicht blind hineinteleportieren kann.

Während sie noch überlegen, wie sie weitermachen sollen, taucht wenige Schritte neben ihnen ein rötliches Flackern auf, das Canary als Streuphänomen von Halbraumfeldern identifiziert. Sork kann sich erinnern, dass er derartiges schon einmal gesehen hat. Gucky besteht darauf, dass er Rhodan zu Kosum zurückbringt, da sie nicht wissen, wie sich die Halbraumfelder auf seinen ohnehin nicht mehr ordnungsgemäß funktionierenden Zellaktivator auswirken. Dann durchqueren sie unter Sorks Führung auf dem Weg zu den Halbraumfeldern eine Produktions- und Reparaturwabe und dann eine beschädigte Brutwabe. Gegen die Warnungen von Sork sieht Gucky zu den Tanks hinüber, in denen noch Flüssigkeit und verwesende Shafakk-Körper zu sehen sind. Der Anblick ist abscheulich. Und wieder fragt er sich, wie die Shafakk zu einer derartigen Kriegerkultur werden konnten, die sich durch Klonen fortpflanzt. Dann erreichen sie einen Lagerraum, der durch einen Schutzschirm gesichert ist. Und wieder scheitern sie an der Kombination, die für das Öffnen des Schotts notwendig ist.

Plötzlich bekommt Gucky Kontakt zu Woggrill, der sich im Inneren der Kammer befindet. Von ihm bekommt er auch Gedankenbilder, wie es dort aussieht. Plötzlich ergreift Canary Guckys Pfote und meint, dass die Halbraum-Streufelder mit dem Schutzschirm interferieren und dort kurzzeitig Strukturlücken schaffen. Gucky teleportiert hinein. Drinnen entdecken sie einen Kreellblock, Woggrill schwebt völlig weggetreten in der Luft. Im Inneren des Kreelblockes sieht Gucky Dunkelleben und vier größere und eine kleinere Gestalt. Und dann erkennt er, wer diese Gestalten sind: Eric Leyden, Abha Prajapati, Luan Perparim und der Kater Hermes.

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