Rettet Rhodan!

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 210)
Neo210.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Das Compariat
Titel: Rettet Rhodan!
Autor: Oliver Plaschka
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 4. Oktober 2019
Handlungszeitraum: ...
Handlungsort: ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Bull und Thora entwickeln einen Plan, die FANTASY zu entführen. Die Mannschaft des Schiffes macht mit, Perry verlangt, dass alle Spuren derart gelegt werden, dass er als alleiniger Drahtzieher dasteht und Bull, Thora und seine Söhne zurückbleiben. NATHAN gibt ihnen einen MINSTREL mit, und einen Kontakt im Spica-System, an dem sie Mentro Kosum, einen Emotionauten der neuen Generation an Bord nehmen. Während der langen Linearraum-Etappe zum Rand des Compariats laden sich die Hyperkristalle des Antriebes immer mehr auf, Deringhouse muss einen vorzeitigen Rücksturz einleiten, es kommt zu einer Explosion, danach ist der Linearantrieb irreparabel beschädigt.

Handlung

Perry Rhodan verliert während eines Spazierganges, bei dem er über seinen baldigen Tod nachdenken wollte, das Bewusstsein. Er erwacht an Bord der CREST II, wo Chefmediziner Drogan Steflov Julian Tifflor hinzugezogen hat. Tifflor hat ein paar neue Programme entwickelt, um die Wechselwirkung zwischen dem Dunkelleben und den Lashat-Viren, mit denen Perry infiziert wurde, zu analysieren und darzustellen. Das Dunkelleben zeigt virusähnliche Strukturen, es ist bemerkenswert, dass die Lashat-Viren überhaupt andere Viren zerstören können. Virostatika hemmen normalerweise nur deren Vermehrung. Tifflor äußert die These, dass die Forscher des Compariats Perry vielleicht wirklich dauerhaft stabilisieren könnten.

Thora hat zunächst Probleme, in Erfahrung zu bringen, wohin Perry nach seinem Zusammenbruch überhaupt gebracht worden ist. Dann sucht sie das Gespräch mit Bull, und die beiden kommen überein, die FANTASY zu entführen.

Silvia Taussig ist Multitechnikerin der FANTASY und in ihren Vorgesetzten Giordano Ricci verliebt. Die Mannschaft der FANTASY ist nach dem Beschluss der Vollversammlung auf unbestimmte Zeit beurlaubt worden, das Raumschiff wird von externen Teams untersucht und wieder in Stand gesetzt. Taussig trifft sich mit ihrer Kollegin Nadine Baya, die wie sie aus Deutschland kommt, sie reden über Silvias Liebesprobleme mit ihrem Teamleiter Giordano Ricci, das rätselhafte Verschwinden von Juna Baharum, dass sie mit ihrem Nachfolger Froser Metscho nicht so gut zurechtkommen, und dass sie wieder mit der FANTASY fliegen wollen. Plötzlich bekommen sie eine Nachricht von Froser Metscho mit einer Einladung. Und am nächsten Tag kommt die Mannschaft der FANTASY in einem gemieteten Vortragssaal des noblen Stella Novis Hotel zum offiziellen Thema „Arbeitskreis Jahrestreffen“ zusammen.

Thomas Rhodan hält bei einer großen Protestversammlung vor der Union Hall eine Rede die mit dem Apell „Lasst Rhodan fliegen!“ endet. Hinter der Bühne passt ihn Thora ab und sagt, dass sie nun Tatsachen schaffen wollen. Jessica Tekener holt ihren Bruder aus dem Bett. Reginald Bull trifft sich mit Maui John Ngata, der ihm nach einem kurzen Schlagabtausch seine Unterstützung zusagt. Doch Ngata verlangt, dass Bull nicht mitfliegen darf, sondern als zurückbleibender Systemadmiral seinen Teil der Verantwortung übernehmen muss. Bei der Versammlung im Stella Novis, die von Deringhouse und Montoya geleitet wird, ist auch John Marshall dabei, der überprüft, ob die Anwesenden aus Überzeugung ihre Zustimmung zum Unternehmen geben oder sich nur keine Einwände zu äußern trauen oder dem Gruppendruck beugen. Alle sind bereit, mitzufliegen.

Rhodan erwacht aus einem Tiefschlaf, in den ihn Tifflor geschickt hat, bekommt Besuch von Merkosh und erfährt von diesem auf denkbar ungeeignete Weise vom beabsichtigten Rettungsunternehmen. Als Thora dann erscheint, kommt es zum Streit. Rhodan empfindet es als Widerspruch zu seinen demokratischen Grundsätzen, sich dem Beschluss von Rat und Vollversammlung nicht zu beugen und will andere, also die Mannschaft der FANTASY, nicht in Gefahr bringen. Thora erinnert ihn daran, dass ihm sein Leben nicht alleine gehört, sondern er einen Teil davon an sie, seine Kinder und die Menschheit überschrieben hat. Rhodan ist schließlich bereit, mitzumachen, unter zwei Bedingungen: Er soll nach außen als alleiniger Initiator dastehen, es geht um sein Leben, alle Spuren müssen zu ihm führen. Und Thora, Thomas und Farouq müssen zurückbleiben.

Bull hat von Ngata Passiercodes für Luna bekommen. Ausgerechnet in der Lunar Research Area will er eine Party zur Feier nicht zu seinem 90. Geburtstag, der kommt noch, aber zum 90. Jahrestag seiner Empfängnis geben. Auch die Mannschaft der FANTASY ist eingeladen. Thomas und Farouq holen mit der NATHALIE das Vitron von Merkosh aus der CREST II. Auch Laura und Sophie Legacy-Bull sind bei dem Unternehmen dabei. Als sie das Vitron auf Luna entladen wollen, schlagen xenobiologische Detektoren an und lösen ein Quarantäneprotokoll aus. Schutzschirme bauen sich auf, doch den NATHAN-Interpreterinnen Laura und Sophie gelingt es, die Hyperinpotronik davon zu überzeugen, dass alles seine Richtigkeit hat.

Ronald Tekener ist für die Ablenkung zuständig. Zwei Sicherheitsleute, die auf einem Rundgang der NATHALIE zu nahe kommen, schlägt er nieder, das Sicherheitspersonal, das im Bereitschaftsraum für die Überwachung der FANTASY zuständig ist, verleitet er zu einer Runde Poker, und als denen klar wird, das etwas nicht ganz in Ordnung ist, ist Jessica zur Stelle und sorgt ihrerseits für Ablenkung.

Die Party von Bull dünnt aus. Mit Hilfe der von Ngata besorgten Codes begibt sich die Mannschaft der FANTASY zum Raumschiff. Auch Rhodan ist schon dort eingetroffen. Und Bull erfährt, dass nicht nur er selbst, sondern auch Thora, Thomas und Farouq zurückbleiben sollen. Am Raumschiff werden sie nicht gebraucht, auf der Erde schon. Vor dem Start gibt es dann einen Systemausfall und NATHAN meldet sich. Zunächst fragt er, ob sich der Protektor nicht von ihm verabschieden will, dann gibt er Laura und Sophie einen MINSTREL mit, und zuletzt verlangt er, dass sie im Spica-System vorbeifliegen, nach Cybora, und dort Mentro Kosum, der zu einer neuen Generation von Emotionauten gehört, an Bord nehmen.

Nach dem Start kommen die Schlachtschiffe SAN DIEGO, JOHANNESBURG und JAKARTA der FANTASY gefährlich nahe und versuchen, das Raumschiff noch zu stoppen. Rhodan schickt einen Funkspruch ab, dass sie über keinerlei Schutzsysteme verfügen, daher ein einziger Treffer die FANTASY vollkommen vernichten würde und sie damit nicht nur das Leben von über 100 Besatzungsmitgliedern beenden, sondern auch einen für die Union unersetzlichen Experimentalraumer vernichten würden. Danach kann die FANTASY ohne weitere Zwischenfälle in den Linearraum gehen.

Mentro Kosum hat ein Date, das gründlich schiefgeht. Kosum kannte seine Eltern nicht, wurde auf Cybora geboren, hat rote Haare, wie sie für die Kolonisten des Spicasystems ebenso typisch sind wie eine erhöhte Adrenalinausschüttung. Coppelia Artwald ist erst vor zwei Jahren auf Spica eingewandert, wegen ihres Vaters, der einen Ersatz für seine Lunge benötigte. Die meisten Kolonisten sind wegen der von den Posbis und NATHAN in Cybora zur Verfügung gestellten Implantate ins Spica-System gekommen. Kosum wurde blind geboren, und war bereits mit einem Raumschiff verbunden, bevor er mit sieben Jahren die Augenimplantate eingesetzt bekommen hat. Er liebt die Empfindungen, wenn man mit einem Raumschiff verbunden ist, von der Technik eines Raumschiffes versteht er so viel wie von den Vorgängen in seinem Bauch. Für Frauen interessiert er sich kaum, trifft sich mit Coppelia nur, weil es seine wenige Freunde von ihm wollten. Als der Geschäftsführer des Restaurants ihn ersucht, den Tisch zu wechseln, weil dieser für eine Gruppe von hohen Offizieren reserviert war, ist Kosum dazu nicht bereit, steckt dem Geschäftsführer seine Essstäbchen ins Haar und wird vom Sicherheitspersonal überwältigt. Er erwacht in einer Arrestzelle. In der Zelle neben ihm sitzt ein anderer Arrestant, der wegen einer abfälligen Bemerkung über sein Hemd in einem Lokal in eine Schlägerei verwickelt wurde: Tekener. Er sagt Kosum das Codewort, das sie von NATHAN bekommen haben, es gibt einen Stromausfall, als Kosum seine Bereitschaft erklärt, mitzufliegen, holt sie Jessica noch während der Dauer des Stromausfall aus den Arrestzellen.

Nach dem Zwischenstopp bei Spica soll die die FANTASY ihre erste lange Teilstrecke zurücklegen, die eine Entfernung von 23.000 Lichtjahren bis zum Rand des Compariates überbrücken und mehrere Tage dauern soll. Doch je länger der Flug dauert, desto wilder gebärden sich die als Quallen visuell dargestellten Effekte des Halbraumes. Fluktuationen des Libraschirmes wie beim ersten Flug treten aber nicht auf. Deringhouse ruft die Techniker zusammen, Metscho kann keine Erklärung geben, und Deringhouse kündigt an, die Etappe abzubrechen, wenn Metscho nicht bis zum nächsten Tag eine Erklärung liefert.

Giordano Ricci, der den ersten Annäherungsversuch von Silvia Taussig mit dem Hinweis, dass er Berufliches und Privates nicht vermengen wolle, abgelehnt hat, sucht nun das Gespräch mit ihr. Er vergleicht den Flug im Halbraumfeld mit einem Surfbrett, die Quallen mit der Gischt, und ihre Rücksturzsequenz damit, dass der Surfer einfach die Hände ins Wasser streckt um das Brett zu bremsen. Wenn das Wasser zu unruhig ist, kann es dem Surfer die Hände abreißen. Und Ricci gefürchtet, dass sich durch den langen Flug eine große Welle aufbaut, sich die Hyperkristalle überladen und den Rücksturzeffekt nicht mehr problemlos abfangen können. Sie müssen die gesamte Rücksturzfrequenz überdenken. Er hat versucht, das Problem an Froser Metscho heranzutragen, dieser lenkte das Gespräch aber immer auf Juna Baharum und die Opfer, die sie gebracht hätten, um hier zu sein. Zuletzt fand er ihn weinend bei der DRAGON, der Space Jet, die zu Ehren von Baharum („Lasst den Drachen von der Leine!“) so benannt wurde. Nun hat er zu Metscho kein Vertrauen mehr zu Metscho, und will mit seinen Berechnungen selbst zur Schffsführung gehen, will aber, dass Silvia sie mit ihm noch einmal durchgeht, bevor sie damit zur Schiffsführung gehen. Er hat aber auch schon berechnet, wie die Kaskaden, die bei einem Rücksturz in den Antriebsgondeln beginnen werden, in den Maschinenraum übergreifen und wo sie dort einen Reaktorbruch verursachen werden.

Deringhouse ruft am fünften Tag des Fluges Rhodan zu sich und bittet ihn um sein Einverständnis, die Etappe abzubrechen, weil sich die Quallenwesen immer wilder gebärden. Rhodan meint zunächst, dass ohnehin Deringhouse als Kommandant für die Sicherheit des Schiffes zuständig sei, dann gibt er seine Zustimmung. Deringhouse löst den Countdown zum Rücksturz aus, der dann nicht glatt verläuft. Es gibt eine Explosion, ein Alarm wird ausgelöst, in der Zentrale bricht Chaos aus, in der Triebwerkssektion bricht Feuer aus, die Verbindung zum Maschinenraum ist abgerissen.

Als wieder Ruhe eingekehrt ist, gibt es eine Nachanalyse: Das modifizierte Halbraumfeld, die Parlinger-Tasche, die sie vor den Einflüssen des Halbraumes schützen sollte, ist kollabiert. Die Rücksturzsequenz wurde unterbrochen, es kam zu einer Überladung der Kristallmatrizen und zu Wechselwirkungen, die an einer Vielzahl von Systemen schwere Schäden auslösten. Und Nadine Baya berichtet: Vor allem drohte ein Bruch des Reaktors, der durch Silvia Taussig, die beim Start des Countdowns sofort zum Reaktor lief und dann eine Notabschaltung auslöste, verhindert wurde. Die Sicherheitsprotokolle wurden aktiviert, die Schotten schlossen sich, Silvia und Giordano Ricci, der ihr zu Hilfe eilte, wurden eingeschlossen und bei einer zweiten Explosion getötet. Die beiden haben das Schiff gerettet.

Danach ist der Linearantrieb irreparabel beschädigt, der Transistionsantrieb hat nur eine Reichweite von unter 10.000 Lichtjahren, mit diesem haben sie keine Möglichkeit, nach Hause zu fliegen. Das nächste Sonnensystem ist nur wenige Lichttage entfernt, ein veränderlicher Stern mit mehreren Planeten, den sie ansteuern wollen. Silvia und Giordano, der Katholik war, erhalten ein Raumbegräbnis. Froser Metscho solle seine ehemaligen Untergebenen würdigen, seine Stimme versagt und er muss weggeführt werden.

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