Lasha

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Als Lasha wurden Thesanit mit einer besonderen Parabegabung bezeichnet.

Allgemeines

Lasha besaßen die Fähigkeit, auf einen Temporalen Kanal zuzugreifen, durch den sie in ihrem Nashadaan in der Lage waren, mithilfe ihres Paau in begrenztem Umfang in die Zukunft zu sehen. Ihre Aufgabe innerhalb der Hilfsvölker der VECU bestand darin, das Gefahrenpotential abzuschätzen, das von den Hinterlassenschaften verstorbener oder abwesender Superintelligenzen ausging. (PR 3025)

Kamen mehrere Lasha zusammen, waren sie in einer Art Trance dazu in der Lage, eine Aureole zu erzeugen, in der die Kommunikation mit der VECU möglich war. Auf diesem Weg erhielten die Hilfsvölker auch ihre Aufträge. Bei diesem Vorgang bewegten sich die Thesanit durch die Zerozone. (PR 3025)

Bekannte Lasha

Geschichte

Perry Rhodan und die Galaktiker erfuhren erstmals im Dezember 2045 NGZ von den Lasha aus den Erinnerungen Eyx Xunaths, dessen auf Iya geborgenes Gehirnfragment der Thesan Zemina Paath vorübergehend in der Zheobitt-Klinik von Neu-Terrania auf Rudyn implantiert worden war, um Zugriff auf die darin gespeicherten Informationen zu erhalten. So wurde bekannt, dass die Cairaner, Ladhonen, Shenpadri und Thesanit Hilfvölker der Superintelligenz VECU waren, die vor der Invasion der Phersunen in ihre Heimat, das Galaxien-Geviert Vecuia, geflohen waren, wobei die Aufgabe der Lasha zuvor darin bestanden hatte, den Kontakt mit der VECU herzustellen und das Gefahrenpotential abzuschätzen, das von den Hinterlassenschaften verstorbener oder abwesender Superintelligenzen ausging. Ferner waren die Lasha in der Lage, mithilfe ihres Raumschiffes Nashadaan und eines Paau über einen Temporalen Kanal zukünftige Ereignisse zu sehen. (PR 3025)

Xanuth nahm an zahlreichen Kampagnen der VECU teil, unter anderem unter der Leitung des cairanischen Konsuls Numud Stupandse in der Galaxie Parnastare, die zur Dependenzsphäre der alten Superintelligenz Dunkler Sternensand gehört hatte. Die Entität versiegte zu diesem Zeitpunkt bereits, und die Vecuia musste ihren Nachlass entsorgen. Xunath sah dabei voraus, dass man in Parnastare ein besonderes Waffensystem finden werde, mit dem sich Computerprogramme und gespeicherte Daten löschen oder verfälschen ließen. Stupandse hinterging die VECU, indem er diese Waffe nicht vernichtete, sondern für sich behielt. Diese Technik kam später beim Posizid und der anschließenden Datensintflut in der Milchstraße zur Anwendung. (PR 3025)

Als die Thesanit wegen einer angekündigten Erhöhung der Hyperimpedanz Verbindung zur VECU aufnahmen, indem sie eine Aureole erzeugten, meldete sich die Superintelligenz darin und sprach von einem bevorstehenden Angriff, den sie nicht werde abwehren können. Die schwangere Lasha Challaize Paath hatte dabei den Eindruck, dass die VECU in Flammen gestanden hatte, was als möglicher Hilferuf interpretiert wurde. Etwas später erhielten die Völker der Vecuia einen neuen Auftrag, der sie in die weit entfernte Galaxie Rhe führte. Nachdem die Phersunen das zu diesem Zeitpunkt weitgehend schutzlos zurückgelassene Galaxien-Geviert überfallen und unterworfen hatten, zogen sich die Hilfsvölker zurück. Xunath landete dabei letztlich auf Iya, wo er später verstarb. (PR 3025)

In der Folge fielen die Thesanit bei den Cairanern in Ungnade, da man der Ansicht war, diese hätten die gemeinsame Sache verraten. Sie begannen daher die Suche nach dem »nächsten Volk«. (PR 3032)

Im Oktober 2046 NGZ begegnete Rhodan dann bei seiner Expedition nach Ancaisin, der ehemaligen Heimatgalaxie der Cairaner, der Lasha Pezenna Flaith, als die RAS TSCHUBAI den Abyssalen Triumphbogen im Huphurnsystem besuchte. Ein schwarzer Ringraumer nahm den Bogen unter Beschuss, wurde aber sofort von den Phersunen abgeschossen. Einzige Überlebende der Rebellen war Pezenna Flaith, welche schwer verletzt gerettet werden konnte. Ihre Aura erinnerte Rhodan an jene der Ritter der Tiefe. Es stellte sich heraus, dass sie eine Lasha war, welche angab, Rhodan durch einen Temporalen Kanal gesehen zu haben. Deshalb habe sie ihn erreichen wollen. Kurz darauf begleitete sie ein Einsatzteam der RAS TSCHUBAI bei dessen Besuch des Inneren des Triumphbogens. Im dortigen Abyssalen Schauraum beging sie dann ein Selbstmordattentat, bei dem sie erfolglos versuchte, den Triumphbogen durch Freisetzung psionischer Mikroparzellen zu zerstören. (PR 3037)

Quellen

PR 3025, PR 3032, PR 3037