Das Kontrafaktische Museum

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2735)
PR2735.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Das Atopische Tribunal
Titel: Das Kontrafaktische Museum
Untertitel: Rhodan und Bostich in der Larengalaxis – und auf dem Planeten der vergangenen Zukunft
Autor: Leo Lukas
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 17. Januar 2014
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Gaumarol da Bostich, Amtyphar-Thae, Gesspyr Hocctosser, Voruder-Paac
Handlungsort: Axxallia-Annor
Risszeichnung: »KO-selbstlos« von Andreas Weiß
(Abbildung)
Kommentar: Das Konzil der Sieben (III)
Glossar: Hetork Tesser / Larhatoon / Proto-Hetosten / Secla da Bostich und Hiab da Bostich / Shetorner / Volterhagen
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Kurz­zusammen­fassung

Perry Rhodan, Bostich und Neacue treffen auf Axxallia-Annor ein, dort steht das Kontrafaktische Museum. In ihm kann man erfahren, was passiert wäre, wenn das Atopische Tribunal nicht eingegriffen hätte.

So wäre in der Vergangenheit eine furchtbare Waffe erfunden worden, die letztendlich die gesamte Galaxie Larhatoon in ein Schwarzes Loch verwandelt hätte. Gleiches hätte Nachbargalaxien gedroht.

Einst tauchte dann die Atopische Richterin Saeqaer auf und brachte Frieden über Larhatoon.

Rhodan erfährt von einem Artefakt: das Vektorion, für die Laren ein wohl sehr wichtiger Gegenstand. Es steht eventuell im Zusammenhang mit dem Ersten Hetran und mit Larhat, der legendären, nie gefundenen Ursprungswelt der Laren.

Handlung

Perry Rhodan und Bostich, immer noch als Shetorner maskiert, machen die Reise der HOPTCHER-VOIC zum Kontrafaktischen Museum auf Axxallia-Annor mit. Jeder Lare unternimmt diese Pilgerreise mindestens einmal, denn bei jedem Besuch des Museums erhält man Sozialkreditpunkte, ohne die ein Aufstieg in höhere Positionen unmöglich ist. Die beiden Galaktiker gewinnen endgültig das Vertrauen des Kommandanten Voruder-Paac, als sie ihn vor einem bevorstehenden Anschlag der Proto-Hetosten warnen, von dem sie durch Neacue erfahren haben. Anschlagsziel ist der Radiusinduktor, eine Variante des Technogeflechts, das die Überlichtkonverter und andere technische Einrichtungen jedes larischen Raumschiffes überzieht. Das Induktorgeflecht sorgt dafür, dass die Gesamtreichweite der Schiffe auf 10.000 Lichtjahre und die Länge einer Überlichtetappe auf 100 Lichtjahre gedrosselt wird. Man bezeichnet dies als den Ordischen Radius. Bostich beendet die Attacke der Terroristen, indem er den Schädel der Anführerin Krywen-Vaarden mit seinem neuen Haluter-Arm einschlägt. Nun beginnt sich auch der mitreisende onryonische Historiker Gesspyr Hocctosser für die vermeintlichen Shetorner zu interessieren.

Das Kontrafaktische Museum besteht aus mehreren gigantischen Komplexen. Wer es betreten will, muss einen Neuro-Skaphander anlegen. Dieser klobige Anzug lässt seinen Träger Geschehnisse aus der 500 Jahre zurückliegenden Epoche der Verdunkelung nacherleben. Man wird quasi zu Amtyphar-Tae, einer larischen Wissenschaftlerin aus dem Team des genialen Hyperphysikers Bassaron-Taak, dem es damals gelungen war, einen neuartigen Überlichtantrieb zu entwickeln: den Bassaron-Traktor. Zu Ehren des Erfinders zeigen alle damit ausgerüsteten Raumschiffe seitdem Bassaron-Taaks Gesicht – sie sind Antlitzraumer. Das Militär hatte Bassaron-Taaks Forschungsergebnisse an sich gerissen und eine Waffe daraus gemacht. So war das auch als Gravokompressor bezeichnete Bassaron-Katapult entstanden. Damit konnten Hyperenergieballungen in den Mittelpunkt eines gegnerischen Objekts geschleudert werden, so dass Hyperraumaufrisse entstanden, die extrem starke Gravitationseffekte verursachten. So konnten nicht nur Raumschiffe auf einen Schlag vernichtet werden, sondern auch ganze Planeten und sogar Sonnen. Der neue Projektleiter Puyar-Keotost hatte ein Verhältnis mit Amtyphar-Tae begonnen, sie aber fallen gelassen, sobald das Katapult fertig gestellt war und ihre Mitarbeit nicht mehr benötigt wurde.

Um zu verhindern, dass die Laren ihre Brudervölker mit dem Katapult unterdrückten, hatte Amtyphar-Tae die Konstruktionspläne öffentlich zugänglich gemacht. Doch dadurch war es erst recht zu schrecklichen Kriegen gekommen. Als erster von vielen Planeten war die paradiesische Wasserwelt Laccbogon dem Gravokompressor zum Opfer gefallen. Flüchtlingsströme hatten sich in die Nachbargalaxien ergossen. Dann war es zu einer Zunahme starker Hyperstürme gekommen – die Erhöhung der Hyperimpedanz hatte sich angekündigt. Überall in Larhatoon hatten sich Sonnen aus unerklärlichen Gründen in Schwarze Löcher oder Pulsare verwandelt. 1331 NGZ, im Jahr des Hyperschocks, war ein Tryortan-Schlund mit einem überschweren Bassaron-Katapult beschossen worden. Dadurch war ein neues Gebilde entstanden, das Sonnen vernichtete und sich vermehrte, während es durch die Galaxie und durch die Zeit zurück sprang. Dieser Sternenhammer war der ultimate Hetork Tesser. Aus Larhatoon war innerhalb weniger Jahre ein einziges Schwarzes Loch geworden. Dasselbe Schicksal hatte den Nachbargalaxien gedroht.

Damit endet die Geschichte. Sie wird überall im Kontrafaktischen Museum gezeigt und ist das, was dem Universum ohne das Eingreifen des Atopischen Tribunals bevorgestanden hätte. Die Richterin Saeqaer war seinerzeit in Larhatoon erschienen und hatte den Frieden gebracht. Keines der auf die Vernichtung Laccbogons folgenden, in der Geschichte erzählten Geschehnisse ist wirklich eingetreten. Kein Besucher des Museums kann sich des bewegenden Eindrucks erwehren, den diese Geschichte hinterlässt, auch nicht Perry Rhodan. Er hat darüber hinaus eine wichtige Information erhalten. In der Geschichte wurde etwas erwähnt, das für die Laren offenbar sehr wichtig ist: Das Vektorion. Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang mit dem Ersten Hetran und Larhat, der Ursprungswelt der Laren. Mehr darüber weiß vermutlich der Hauptdirektor des Museums, der Greiko Baudencerc.

Innenillustration