Rico (PR Neo)

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PR Neo
Dieser Artikel beschreibt einen Roboter der Perry Rhodan Neo-Serie. Für weitere Bedeutungen, siehe: Rico (Begriffsklärung).

Der Roboter Rico war ein Bewohner der arkonidischen Station Zarakh'khazil, auf den Thora da Zoltral im Jahr 2036 traf.

Erscheinungsbild

Rico wurde von Thora zunächst für einen Arkoniden gehalten, seine Statur war hochgewachsen und muskulös. Bei seiner zweiten Begegnung mit Thora trug er eine weiße Tunika mit silberbesetzten Kanten und sein langes weißes Haar war an den Seiten zu zwei Zöpfen zusammengebunden. (PR Neo 7)

Später zeigte sich, dass Rico in der Lage war, sein Erscheinungsbild zu verändern. Als er auf der Erde untertauchte, wählte er das Aussehen eines Terraners und konnte sich durch gezielte Kontrolle seiner biologischen Anteile sogar eine kleidungähnliche Hülle wachsen lassen. (PR Neo 10)

Eine Schwäche war Ricos starrer Blick. Daran konnte Rico am ehesten als Roboter erkannt werden. (PR Neo 10)

Charakterisierung

Für Thora hatte seine Stimme einen merkwürdigen Akzent. Sein Arkonidisch besaß für sie einen fremdartigen Klang. Auch sein Name klang für sie nicht arkonidisch, sondern eher terranisch. Er schien weder Titel noch Rang zu bekleiden. (PR Neo 7)

Er besaß Befehlsgewalt über die Kampfroboter der Station und hatte Zugriff auf die Ortungs- und Kommunikationseinrichtungen. Er verfügt über exzellente Kenntnisse der Sitten und Gebräuche verschiedener terranischer Subkulturen. Über die Ursachen hielt er sich im Gespräch stets bedeckt. (PR Neo 7)

Rico ist in der Lage, beinahe jegliche Materie auf molekularer, möglicherweise sogar atomarer Ebene umzuwandeln und so seinen Körper zu verändern oder zu reparieren. Aufgrund seiner biologischen Anteile ist er hierfür insbesondere auf Biomasse angewiesen, die er auch durch das Töten von Tieren gewinnt. Er scheint über eine Art Mitgefühl für Lebewesen zu verfügen, so achtet er darauf, seine Nahrung möglichst ohne Leiden zu töten. Sein Bewusstsein wird zum großen Teil von seinem biologischen Gehirn bestimmt. Seine Rechen- und Speichereinheiten können davon unabhängig funktionieren. Es gibt Hinweise, dass Rico über mehrere autarke Systeme verfügt, die unabhängig voneinander arbeiten können, was die Autoreparatur selbst in einem Zustand ermöglicht, der ansonsten einen Totalschaden darstellen würde. (PR Neo 10)

Geschichte

Atlantis

Eines Tages erschien Rico bei Atlan und überzeugte ihn, mit der TOSOMA IX alleine auf eine Mission außerhalb des Larsaf-Systems zu gehen. Angeblich hatte ihn Crysalgira da Quertamagin beauftragt, Atlan die Koordinaten zu übermitteln, an denen er ein Geschenk der Prinzessin finden würde. Dort erwartete Atlan ein Schiff unbekannter Bauart, das mit der simulierten Stimme Crysalgiras sprach. Es lockte Atlan an Bord und übergab ihm dort einen Zellaktivator sowie die Pläne für die Konverterkanone. Atlan glaubte nicht, dass das Schiff wirklich von Crysalgira geschickt worden war, vertraute dem tatsächlichen Absender jedoch genug, um den Zellaktivator weiter zu tragen und die Pläne für die Konverterkanone per Hyperfunk-Relais an das arkonidische Flottenkommando zu schicken. (PR Neo 53, Kap. 8)

Bei seiner Rückkehr ins Larsaf-System fand Atlan das von einem verheerenden Angriff der Methans vernichtete Atlantis vor. Arkoniden und Methans hatten das System mittlerweile geräumt. Atlan traf auf einer der von Atlantis verbliebenen Inseln nur noch auf Cunor ter Pelgan und Rico. Rico stellte sich Atlan als seinen Diener vor und kümmerte sich um den schwer verletzten Cunor ter Pelgan. (PR Neo 23)

Begleiter Atlans

Im Juli 1864 informierte Rico Atlan, der in der Rolle von Alan Arcmond Militärberater von US-Präsident Abraham Lincoln war, über die Landung eines Raumschiffs nahe Vicksburg, Mississippi. (PR Neo 116)

2036

Eine Schriftrolle aus der Unterwasserstation erwähnt Rico bereits als aktiven Roboter zur Zeit der arkonidischen Kolonie auf Larsaf III. (PR Neo 19)

Rico weckte Atlan da Gonozal am 10. Mai 2036 in der Unterwasserkuppel nach 74 Jahren aus dem Kälteschlaf. Er erklärte Atlan, eine Notsituation wäre eingetreten, die sein eingreifen erforderte. Er sollte Abstürze der NOVA-Rakete aufklären. Atlan versuchte zuerst, Kontakt zu Perry Rhodan zu bekommen. Atlan und Rico bewahren Rhodan dezent vor der Profikillerin Yoshimi Zhang. Yoshimi stellte Atlan auf einen Parkplatz in der Nähe der Bar. Als sie versucht, Atlan zu beseitigen, schoss Rico sie nieder. Sie überlebte schwer verletzt und wurde von Rico im Motel operiert. Als sie einen Tag später wieder erwachte, bekam Atlan keine sinnvollen Informationen aus ihr heraus. Am nächsten Tag befragte Rico sie in Atlans Abwesenheit. Laut seinen Angaben wurde sie von einer chinesischen Macht beauftragt, Rhodan zu töten, um das Raumfahrtprogramm der NASA zu sabotieren. Sie vermuteten einen Saboteur im chinesischen Kosmodrom Jiuquan. Dann starb sie bei einem Fluchtversuch. Rico löste ihre Leiche vollständig auf. Rico verabschiedete sich von Atlan. Er wollte nach China, um den dortigen Saboteur zu finden. (PR Neo 37, Kap. 2, 4)

Am 12. Mai 2036 arbeitete Atlan unter dem Decknamen Skörld Gonardson in Nevada Fields. Der Kontakt zur Mondbasis ging verloren ging. Rico übermittelte Atlan ein Bild des auf dem Mond havarierten Raumschiffs. Atlan übergab es an Lesly Pounder, der damit neue Gelder von der Regierung organisierte. Die STARDUST sollte am 19. Juni 2036 starten. Tombe Gmuna hatte zuvor den vermeintlichen Fehler in der Software gefunden, der zu den Abstürzen geführt hatte. Kurz vor dem Start stellte Atlan fest, dass Tombe Gmuna nicht im Beobachtungs- und Kontrollraum war. Er fand Gmuna vor seinem Schreibtisch sitzend im Büro vor. Als Atlan eintrat, fuhr Gmuna herum. Auf dem Display erkannte Atlan die Triebwerkssteuerung der NOVA-Rakete. Gmuna schoss mit einer Pistole auf Atlan, traf ihn aber nicht. Atlan konnte ihn solange aufhalten, bis die Raketenstufe abgeworfen war. Plötzlich ertönte ein zweiter Schuss. Gmuna brach getroffen zusammen. Rico hatte ihn erschossen. Über seine Gründe schwieg sich der Roboter aus. Er betäubte Atlan und verschwand. (PR Neo 37, Kap. 4, 6)

Im Sommer 2036 stoppte Rico in Zarakh'khazil den Kampf der Stationsroboter gegen die in die Station eingedrungenen Thora da Zoltral und Tamika. Er ließ die verletzten Frauen über mehrere Wochen gesundpflegen und bezeichnete sich selbst Thora gegenüber als Letzten der ursprünglichen Besatzung der rund 10.000 Jahre alten Station. Zum Zeitpunkt des Angriffs auf Thoras Raumschiff durch die Positronik war er nach seiner Aussage verhindert und konnte den Abschuss daher nicht stoppen. Er unterrichtete Thora über die Vernichtung ihrer AETRON und die Verhaftung Crest da Zoltrals. Außerdem sprach er eine Einladung an die Überlebenden der AETRON zum Aufenthalt auf der Station aus. (PR Neo 7)

Bei der Befreiung Crests wurde Rico zerstört. Erst dabei stellte sich heraus, dass er ein Roboter in einer Arkonidenmaske war. (PR Neo 8) Der Robotkorpus blieb im Gewahrsam der U.S. Army zurück. Allan D. Mercant gelang mittels Bestechung in Besitz des Korpus und über dunkle Kanäle kam er nach Terrania. Crest merkte bei der Untersuchung des Korpus, dass dieser Roboter die arkonidische Technik bei weitem überstieg. Der Robot wurde kurz danach gestohlen und in der Wüste versteckt. (PR Neo 9, PR Neo 10) Dort wurde Rico durch seine Autoreparaturmechanismen allmählich wiederhergestellt und tauchte auf Terra unter; diesmal in Gestalt eines Menschen.

...

Aus den Fasern des Rucksacks gewannen die leistungsfähigen Autoreparaturmechanismen etwas Energie um die künstliche Intelligenz von Rico wecken. Rico nutzte den Körper eines Tieres als Rohmaterial, um seine biologischen Komponenten wieder aufzubauen. Er verwertete immer weitere Körper von Tieren, um seine organischen Komponenten zu regenerieren, angefangen mit Käfern bis hin zu einem Dschiggetai, von dem er sich aus seinem Versteck weit in die Wüste hinein tragen ließ. Den Dschiggetai verwertete er zu über 97 Prozent für den Aufbau seiner biologischen Komponenten. Rico synthetisierte sogar seine erste Kleidung aus Salzkristallen eines Salzsees, einigen Zweigen und etwas Sand. Mit einigen Seeäffchen aktivierte Rico schließlich sein biologisches System und sein Erinnerungsvermögen setzte wieder ein. Er hatte die Tarngestalt eines Menschen angenommen. (PR Neo 10)

Rico strebte einem Ziel zu, einer tiefen Sehnsucht in Richtung Meer. Der chinesische Trucker Takezo nahm Rico in seinem Truck mit und brachte ihn in einen Hinterhalt mit mehreren Männern. Queen befreite Rico aus dem Hinterhalt und fuhr mit ihm weiter Richtung Meer. Am 31. Juli 2036 eröffnete ihm Queen, dass sie die Halbarkonidin Quiniu Soptor war. Vom Golf von Bohai aus reisten sie in ihrem arkonidischen Aufklärer durch den Pazifik und dem Panama-Kanal in den Atlantik in die Nähe der Azoren. Am 2. August erreichten Rico und Quinio die Unterwasserstation im Atlantik, die sich durch ihre Ankunft aktivierte. (PR Neo 12)

Rico befahl der Positronik der Kuppel nicht reinrassigen Arkoniden Zutritt zur Station zu gewähren. Nur so konnte auch Quiniu Soptor die Station betreten. Rico suchte die Station erfolglos nach seinem Herrn ab. Die Positronik führte Rico und Quinio zum Transmitter als letzten Aufenthaltsort seines Herrn. In diesem Moment kamen Menschen in die Station. Rico holte aus einer verborgenen Kammer einige Waffen und einen Schutzschirmgenerator und griff die eindringenden Menschen an um die Station zu verteidigen. (PR Neo 12)

Caroline Frank kam in den Hangar und signalisierte Rico, dass sie ihm zeigen könne, wo er finden könne, was er suche. Rico holte Caroline in die Innenbereiche der Station und wurde durch die Strahleraufsätze auf den Gewehren der Soldaten schwer beschädigt. Caroline führte Quinio und Rico wieder zum Transmitter. Rico brach vor dem Transmitter zusammen und war nicht mehr funktionsfähig. (PR Neo 12)

Quiniu Soptor aktivierte den Transmitter, warf Rico durch das Transmitterfeld und folgte ihm, weil Caroline ihr sagte, dass sie hinter dem Transmitterfeld das Leben finden würde, das sie suche. Durch eine von ihr aktivierte arkonidische Granate wurde der Transmitter zerstört. (PR Neo 12)

Das galaktische Rätsel

Die beiden erreichten den Planeten Torran-Gar ca. 10.000 Jahre in der Vergangenheit. Nachdem sich Rico regeniert hatte, mussten sie vor einem Ringschiff der Goldenen durch den Transmitter flüchten. (PR Neo 82)

Quiniu Soptor und Rico kamen nach Wanderer, der Welt des Ewigen Lebens. Homunk begrüßte seinen ihm gleichgestellten Diener von ES, während er Quiniu Soptor, da sie nicht über den üblichen Weg nach Wanderer gekommen war, als eine unerwünschte Person betrachtete. Homunks Helferin Jymenah brachte Quiniu in ein Quartier, während Rico und Homunk sich austauschten. Homunk und Rico erfuhren wenige Stunden später von der Flucht Quiniu Soptors durch den Transmitter vor der mit einem Messer bewaffeneten Jymenah und davon, dass die Ilts Iki, Gimm und Muf Quiniu Soptor bei der Flucht geholfen hatten. (PR Neo 82)

Rico reiste Quiniu nach und konnte sie auf Iskolart aus der Gewalt der Methans, die an ihr den ersten Tarkanchar testeten, retten. Dabei entdeckte Rico, dass der Helfer der Methans namens Tairak Lerdan tatsächlich der Goldene Pranav Ketar war. Rico und Quiniu setzten sich über den Transmitter auf Iskolart nach Larsaf III ab. (PR Neo 82)

Dort überließ er Quiniu Soptor der Obhut der Zeitreisenden Crest da Zoltral, Trker-Hon und Tatjana Michalowna. Die vier führte er zum Transmitter nahe Atlantis und sendete sie nach Wanderer. (PR Neo 23) Er selbst blieb zurück, um nach der Vernichtung der Kolonie zusammen mit Atlan da Gonozal in Kosols Kuppel die nächsten Jahrzehnte auf der Erde zu verbringen. (PR Neo 82)

Anmerkung: Die bisherigen Informationen deuten auf einen Zirkel in der Lebensgeschichte Ricos hin. Es scheint ein und derselbe Rico zu sein, der mit Atlan die Jahrzehnte auf der Erde verbringt, dann auf die Zeitreise mit Soptor geht und schließlich mit Atlan wieder in die Tiefseekuppel geht. Dies stellt entweder einen Autorenfehler dar oder soll den bewusst gesetzten Ansatzpunkt für eine Fortführung der Geschichte Ricos bieten.

Quellen

PR Neo 7, PR Neo 8, PR Neo 9, PR Neo 10, PR Neo 12, PR Neo 19, PR Neo 23, PR Neo 53, PR Neo 82, PR Neo 116