Das Rätsel von Pesha

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 3019)
PR3019.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Mythos
Titel: Das Rätsel von Pesha
Untertitel: Durch das Land der Ayees – sie kommen ins Reich der Sprungtürme
Autor: Uwe Anton
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Dirk Schulz (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 28. Juni 2019
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Phylax, Zemina Paath, Dunyuu, Shashay, Paiahudse Spepher
Handlungszeitraum: 26. bis 28. Oktober 2045 NGZ
Handlungsort: Iya
Risszeichnung: »Tengas Miniaturgleiter SCHOTE«
(Abbildung) von Holger Logemann
Glossar: APPCAID / Iya / Mosaiktransmitter / Zain-Konstrukt
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Perry Rhodan und seine Begleiter gelangen auf Iya mit der Kupferkarawane, einem Eisenbahnzug, in die Nähe der Hauptstadt Pesha. Sie werden von Cairanern gefasst, aber parabegabte Ayees verhelfen ihnen zur Flucht. Dann erreichen sie die Pyramide der Shoijona. Zugleich gerät ein Terraner von der THORA in Gefangenschaft.

Handlung

Während Perry Rhodan und seine Begleiter als Ayees getarnt auf dem Bahnsteig am Stadtrand von Shabaydaa auf die Abfahrt des mehrere hundert Meter langen Eisenbahnzuges »Kupferkarawane« warten, versucht ein Taschendieb die Reisetasche mit Sholotow Affatengas Miniaturgleiter SCHOTE zu stehlen, kann jedoch durch ein Blendermodul in die Flucht geschlagen werden. Anschließend besteigt die Reisegruppe den Zug Richtung Pesha. Rhodan überlegt während der Fahrt, inwieweit der Planet Terra entspricht und welche unbekannte Macht den Austausch herbeigeführt haben könnte. Von Zemina Paath darauf angesprochen, ob er sich vorstellen könne, an diesem Ort zu bleiben, antwortet er, dass es der Ausgangpunkt für eine groß angelegte Suche sei. Der Geologe Rubart Tersteegen möchte beim nächsten Zwischenhalt Nachforschungen über die allgegenwärtigen Diamanten anstellen.

In der Inselburg, der cairanischen Mission auf der Insel Koobay im See Nuuy bei Pesha, empfängt Paiahudse Spepher, der Oberste Entwicklungshüter und Protokonsul des Oijorunsystems, unterdessen seinen Adjutanten Illbredse Jajatu, welcher ihm von der Festnahme eines Terraners berichtet, der die THORA im Schutz eines Deflektorschirms verlassen hatte. Um einen diplomatischen Eklat zu vermeiden und da er vermutet, dass Resident Reginald Bull jegliche Kenntnis von dem Ereignis abstreiten würde, beauftragt Spepher seinen Untergebenen, sich diskret um die Angelegenheit zu kümmern. Der Protokonsul hegt große Sympathien für Iya und die Ayees, in denen er großes Potential sieht, hat aber selbst keine Informationen über die mögliche Existenz oder den Verbleib Terras. Gleichzeitig sieht er seinen Posten als Karrieresprungbrett. Er will unbedingt mit Bull sprechen und die Terraner überzeugen, dass der Planet nicht ihre Ursprungswelt ist.

Auf einem Umschlagbahnhof, an dem die »Kupferkarawane« hält, kommt es zu einem Zwischenfall, als Tersteegen einen Diamanten zur Analyse aus der Verkleidung des Zugs bohren will. Obwohl Shashay die Situation zu entschärfen versucht, fordert der Wortführer der aufgebrachten Ayees Rhodan zum Zweikampf heraus. Nachdem Rhodan seinen Gegner außer Gefecht gesetzt hat, setzt der Zug seine Fahrt fort. Rhodan beschließt, beim nächsten Halt trotz des Risikos einer Ortung mittels SERUN weiter zu reisen. So erreicht die Gruppe den See Nuuy in der Region von Pesha und der Inselburg. Unmittelbar nach dem Überfall einer monsterhaften Kreatur während einer Rast spüren Siad Tan und Rubart Tersteegen, welche als einzige des Teams nicht mentalstabilisiert sind, eine lähmende, lichtartige Erscheinung in ihren Köpfen, die sie als Ausleuchtung bezeichnen. Auch Shahshay und Dunyuu fühlen etwas, aber nur in abgeschwächter Form. Der Ursprung des Phänomens ist unbekannt und es bleibt zunächst unklar, ob es sich um eine unbekannte Parawaffe der Cairaner gehandelt hat. Da es bereits dämmert, bleibt das Team am See, zieht sich jedoch vom Ufer zurück und stellt Wachen auf.

In dieser Nacht erhält Paiahudse Spepher einen Anruf von Nuetuura Passkershana, der Kommandantin der Raumstation APPCAID, die ihn informiert, dass Ladhonen in der Sperrzone um das Solsystem aufgetaucht sind. Spepher rät ihr, dies ihrem unmittelbaren Vorgesetzten, dem Subkonsul Qad Boukkanatal zu melden. Dabei erkundigt er sich auch nach dem Raumschiff der Zain-Konstrukte, das zeitgleich mit der THORA erschienen war. Eine Kontaktaufnahme kam bisher nicht zustande. Er erteilt Feuerbefehl für den Fall, dass das Zain-Konstrukt versuchen sollte, ins Systeminnere vorzustoßen. Im Fall einer Auseinandersetzung mit den Ladhonen soll Neutralität gewahrt werden. Anschließend teilt sein Adjutant ihm mit, dass am Ufer des Nuuy eine unbekannte energetische Aktivität geortet wurde, er einen Zusammenhang mit den Terranern aber ausschließt. Trotzdem ordnet Spepher an, dass eine der Vorfall untersucht werden soll.

Spephers Lebenspartnerin Stambag Lehumun erfährt von ihm, dass der Schutz des Planeten und der Ayees, die später einmal eine wichtige Rolle spielen sollen, einem geheimen Trajekt dient, für das auch der Cairanische Friedensbund errichtet wurde, und in Zusammenhang mit einer Bedrohung für die Existenz der Cairaner steht, die früher für den Frieden großer intergalaktischer Räume verantwortlich waren. Ein Scheitern würde dazu führen, dass die Milchstraße im Chaos versinkt und ein Objekt im Inneren der Galaxis unerreichbar wird, welches die Basis des Trajektes ist. Nachdem man ihn verhört hat und auch keine weiteren verdächtigen Aktivitäten von Seiten der THORA festgestellt werden konnten, wird der gefasste terranische Spion freigelassen. Der Protokonsul beschließt, Reginald Bull auf seinem Flaggschiff zu besuchen.

Der direkteste Weg nach Pesha führt durch einen dunklen Wald. Paath äußert starke Bedenken gegen diesen Kurs, vorgeblich weil sie fürchtet, den Cairanern in die Hände zu fallen. Mangels Alternativen setzt die Gruppe ihre Reise trotzdem auf dieser Marschroute fort und verläuft sich prompt, als sie einem befestigten Weg folgt. Es zeigt sich, dass sie im Kreis gelaufen sind. Dann erscheinen bolidenähnliche Wesen auf dem Weg – zwei rote, ein silbernes und ein blaues – die sich mit hoher Geschwindigkeit scheinbar ein Wettrennen liefern.

Kurze Zeit später tauchen plötzlich cairanische Gleiter auf. Die Gefährten werden von den Cairanern umstellt. Aufgrund ihrer Tarnung erkennen diese die Terraner nicht, identifizieren jedoch Shashay und wollen ihn verhaften. Um einer Gefangennahme zu entgehen, greifen Rhodan, Siad Tan und ihr Okrill Phylax die Patrouille an und können mehrere Cairaner überrumpeln. Die restlichen fliehen mit ihren Fahrzeugen, kehren aber kurz darauf mit Verstärkung zurück. Als die Reisegruppe flüchtet, kommen ihnen Ayees zur Hilfe, die sich in Wisperkelchen verborgen hatten und deren Anführer Benuma heißt. Daraufhin verlieren die Gleiter – offenbar durch Psi-Kräfte beeinflusst – ihre Spur und ziehen ab. Die Ayees gehören zu einer Eliteeinheit, welche parabegabt ist und auch für die Ausleuchtung verantwortlich war, und haben den Auftrag, die Shoijona, Pesha und alle Ayees vor den Teaana zu schützen. Sie führen die Gruppe zu einem Luftschiff, welches sie nach Pesha bringt. Dort angekommen, führt man sie zuerst zur Statue eines Thesan, wo Paath ihre Tarnung ablegt. Die anwesenden Ayees scheinen höchst erfreut, fast ehrfürchtig und meinen, ein Anfang sei gemacht. Anschließend sucht Rhodan Todoyhu, die wissen möchte, ob die Unsterntage wiederkehren, in der Pyramide der Shoijona auf und offenbart sich ihr als Terraner, betont allerdings, kein Teaana zu sein.

Anmerkungen

  • Interview mit Uwe Anton zu Band 3019 »Das Rätsel von Pesha« auf proc.org vom 27. Juni 2019, geführt von Roman Schleifer
  • Der Roman ist eine Hommage an die »Reiseerzählungen« von  Wikipedia-logo.pngKarl May. So ist der Titel des Romans von der Novelle »Das Rätsel von Miramare« und der Untertitel vom Roman des Orientzyklus »Durch das Land der Skipetaren« inspiriert. Ferner nennt sich Perry Rhodan an einer Stelle der Geschichte Kara ben Tibo nach Mays Held und Alter Ego  Wikipedia-logo.pngKara Ben Nemsi. Auch zu den Kapitelüberschriften lassen sich Entsprechungen im Schaffen Karl Mays finden:
    1. »Die Kupferkarawane« → »Die Sklavenkarawane«
    2. »Von Shabaydaa nach Pesha« → »Von Bagdad nach Stambul«
    3. »Die Inselburg« → »Die Felsenburg«
    4. »Diamanten des Verderbens« → »Sand des Verderbens«
    5. »Alte Täuscherhand« → Namen von Figuren wie  Wikipedia-logo.pngOld Shatterhand
    6. »Am stillen Nuuvy« → »Am Stillen Ozean«
    7. »In fernen Regionen« → »In fernen Zonen«
    8. »Im dunklen Tann der Wisperkelche« → »Aus dunklem Tann«
    9. »Und Friede auf Iya« → »Und Friede auf Erden!«
    10. »Die Waldläufer« → »Der Waldläufer«
    11. »Der Spion von der THORA« → »Der Spion von Ortry«
    12. »In Pesha« → »In Mekka«
    13. »Die Pyramide der Shoijona« → »Die Pyramide des Sonnengottes«
  • Paiahudse Spepher kommt beim Anblick seiner Gefährtin Stambag Lehumun der Vers Ich bin so wild nach deinem Aromamund ... des cairanischen Dichters Francoinatate Villonoq in den Sinn. Dies ist eine Anspielung auf das Gedicht  Wikipedia-logo.png»Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund«.

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