Letzte Rast bei Mu Sargai

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 3098)
PR3098.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Mythos
Titel: Letzte Rast bei Mu Sargai
Untertitel: Perry Rhodan und Gucky auf der Suche – Atlan ringt um seine Ritteraura
Autor: Leo Lukas
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz (1 x)
Erstmals erschienen: Donnerstag, 31. Dezember 2020
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Atlan da Gonozal, Gucky, Fräulein, Madame und Mutter Sargai
Handlungszeitraum: 1. August 2046 NGZ
Handlungsort: Bleisphäre
Journal:

Nr. 186

Glossar: Atopischer Konduktor / Khrat / Mattan Addaru Dannoer / Mattan Addaru Jabarim / Norgan-Tur
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Durch einen Zwischenfall wird das Sternenrad immer stärker zur Bleisphäre gezogen. Unterdessen dringen Perry Rhodan, Gucky und Zemina Paath in die Opt-THORA ein. Zu dieser Zeit erlebt Atlan durch feindliche Einwirkung von Jasmyne da Ariga eine Art Traum. In diesem begegnet er der Kosmokratin Mu Sargai als Mädchen, Mutter und alte Frau. Sie füllt seine Erinnerungslücken an die Zeit jenseits der Materiequellen. Auch befreit sie ihn von der Ablehnung seiner Ritteraura und er erwacht.

Handlung

Am 1. August 2046 NGZ fliegt Perry Rhodan mit einer ZALTERTEPE-Jet zur Opt-THORA, um Atlan zu retten. Sicherheitshalber begleitet eine ganze Beibootflottille das kleine Schiff. Man will nicht riskieren, abgeschossen zu werden; Opt-Atlan und den Bioplikaten ist nicht zu trauen. Die Opt-THORA setzt neuartige Waffensysteme gegen die Beiboote der RAS TSCHUBAI ein. Viele werden getroffen, so auch Rhodans Jet. Durch gewagte Manöver gelingt es ihm, auf der Außenhülle eines an die Opt-THORA montierten Augenraumers zu landen. Rhodan, Gucky und Zemina Paath dringen unbemerkt in das Schiff ein. Den Paau und zehn TARA-IX-INSIDE-Kampfroboter nehmen sie mit.

Es kommt zu Wechselwirkungen zwischen dem Sternenrad der Cairaner und der Bleisphäre. Ein hyperenergetisch aktiver Riss tut sich auf, der das Sternenrad laut Sichu Dorksteigers Erkenntnissen weiter an die Bleisphäre heranzieht. Der Point of no Return ist bald überschritten. HATH'HATHANG kann nicht helfen. Die Superintelligenz und das von ihr erzeugte Bendo sind fast vollständig erloschen. Nur noch ein einziger Hyperschub ist möglich und für diesen kann es nur ein Ziel geben: Die Bleisphäre. Hierfür ist das mit der Opt-THORA identische Supramentum unabdingbar. Ohne dessen Lotsendienste würde das Sternenrad bei der Kollision mit der Bleisphäre vernichtet werden und das hätte sehr wahrscheinlich katastrophale Auswirkungen auf ganz Thantur-Lok.

Währenddessen vernetzt sich Jasmyne da Ariga via SEMT-Haube mit Atlans Bewusstsein. Zur Durchquerung der Zerozone wird die nicht kopierbare Ritteraura des Arkoniden benötigt. Jasmyne da Ariga klopft quasi an die Türen von Atlans Geist. Sie dringt zwar nicht durch, aber das »Anklopfen« hat zusammen mit den hyperphysikalischen Gegebenheiten im Umfeld der Bleisphäre einen anderen Effekt. Ein in Atlans Gedächtnis eingebettetes Holofrakt wird aktiviert. Es handelt sich um autonome Erinnerungspakete, die vor langer Zeit von der Kosmokratin Mu Sargai für genau diesen Moment deponiert worden sind.

Atlan findet sich in verschiedenen surrealen Umgebungen wieder, in denen er wiederentdecken muss, was ihn ausmacht: Seinen Extrasinn, den Zellaktivator und die Ritteraura. In den Traumwelten begegnet er drei Inkarnationen Mu Sargais. Nach einem Marsch durch Eis und Schnee wärmt er sich bei Fräulein Sargai in einem Wikipedia-logo.pngIglu auf. Er tanzt mit Madame Sargai bei einer Party auf einem Schaufelraddampfer. Zuletzt stärkt er sich im Gasthaus »Mutter Sargais letzte Rast« mit Wikipedia-logo.pngGrenadiermarsch und Wikipedia-logo.pngAyran. Er erfährt, dass Mu Sargai diejenige war, die seine Erinnerungen an den Aufenthalt jenseits der Materiequellen gelöscht hat, und dass dies auf seinen eigenen Wunsch hin geschehen ist, weil sich sein Bewusstsein durch die damaligen Erlebnisse so sehr verändert hat, dass er im Standarduniversum nicht mehr lebensfähig gewesen wäre.

Mu Sargai gewährt Atlan einen kleinen Rückblick. Atlan sieht das Werden und Vergehen unzähliger Universen, durchzogen vom Moralischen Kode. Bereits diese abgemilderte Momentaufnahme ist überwältigend. Das ganze Bild zu sehen – wie damals vor Jahrhunderten – würde bedeuten, die Menschlichkeit zu verlieren. Das wird Atlan ebenso klar wie die Tatsache, dass die Vorbehalte, die er seinerzeit gegen die Verleihung des Status eines Ritters der Tiefe hatte, auf einem Irrtum beruhen. Die Gedächtnislöschung war kein von den Kosmokraten begangenes Unrecht, sondern reiner Selbstschutz. So kann Atlan seine Ritteraura endlich ganz akzeptieren. Außerdem erfährt er, dass sein Thez-Zellaktivator und die Ritteraura dabei sind, zu etwas Neuem zu verschmelzen. Dadurch wird sich Atlan zu einem singulären Ordnungsfaktor entwickeln und ein solcher wird sehr bald dringend gebraucht werden, behauptet die Kosmokratin.

Gegen das Trajekt hat Mu Sargai nichts einzuwenden, schließlich werden die Cairaner alle Superintelligenzen-Hinterlassenschaften, die sie sich angeeignet haben, zu einem unerreichbaren Ort mitnehmen und auf diese Weise letztlich doch noch ihren Entsorgungsauftrag erfüllen. Zum Abschied teilt die Kosmokratin Atlan mit, dass jemand versucht, seine Ritteraura abzuschälen. Atlan beschließt, dass es an der Zeit ist, gegen seinen Zwilling vorzugehen.

Da Jasmyne da Ariga keinen Erfolg mit ihren Bemühungen hatte, fordert Opt-Atlan sie auf, sich um das Zeittorpedo-Projekt zu kümmern. Anschließend schert er sich den Kopf, um sich schon optisch von Alt-Atlan abzuheben. Dieser öffnet die Augen.

Anmerkungen

Innenillustration