Götterdämmerung in Alkordoom

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 848)
A848 1.JPG
© Heinrich Bauer Verlag KG
Innenillustrationen
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Götterdämmerung in Alkordoom
Untertitel: Die Zerobrücke wird aktiviert
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann (2 x)
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Atlan, Anima, Geselle, Chybrain, Spooner Richardson, Kassja-Narktuan
Handlungszeitraum: Ende April 3821
Handlungsort: Alkordoom
Risszeichnung: Station des Zerotrafers
(Abbildung) von Georg Joergens
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Nach dem Verschwinden der RA-perfekt sind Atlan, Anima und Chipol in der STERNSCHNUPPE zunächst auf sich allein gestellt. Nach einigen Tagen stoßen sie jedoch auf die ACORAH-CEN und die HORNISSE, die sich gemeinsam mit einer gemischten Flotte in der Nähe der Sonne Kjupp-Dana befinden. Die insgesamt rund eintausend Raumschiffe stammen überwiegend aus den Streitkräften der Celester, aber auch andere Völker haben Schiffe entsandt.

Wie Spooner Richardson, der Kommandant der ACORAH-CEN, berichtet, hätte er gerne weitere Kräfte aufgeboten. Seit einiger Zeit sind jedoch die Barrieren um den Nukleus wieder in Betrieb. Eine Flotte ist sogar in die Barriere hineingeflogen, viele Schiffe sind schwer beschädigt und benötigen Hilfe. Auch Richardsons Schiff wird sich den Rettungskräften anschließen.

Am 27. April erscheint Chybrain wieder. Er informiert den Arkoniden und die Celester, dass der Zerotrafer seinen Zielort erreicht hat. Die gigantische Wikipedia-logo.pngMöbiusschleife mit den vier großen Raumstationen AYTAB, CAIRON, ORDARDOR und KONTAGNAT arbeitet bereits jetzt, nicht erst in zehn Tagen wie erwartet. Zudem befindet sich der Zerotrafer nicht mehr im Normalraum, sondern in der Dakkarzone.

Ein Angriff der Flotte scheidet damit aus. Jedoch ist Atlans Raumschiff in der Lage, in die Dakkarzone zu wechseln, nachdem Chybrain den Niveauselektor umgebaut hat. Nach spätestens vier Stunden muss der Diskusraumer allerdings in den Normalraum zurückkehren um aufzutanken.

Gemeinsam mit der VIRGINIA III macht sich die STERNSCHNUPPE auf zum Jetstrahl. Die Stimmung an Bord von Atlans Schiff ist schlecht, Anima hat böse Vorahnungen und zudem eine Abneigung gegen Chybrain.

Nach der abgeschlossenen Rettungsaktion fliegen die ACORAH-CEN und die HORNISSE zum Alkorderplaneten Donalkor. Geselle und die Celester wollen Informationen über die Dimensionsdivergenzer einholen, damit man diese abschalten kann. Als sie letztens versucht haben, eines der Geräte anzufliegen, sind sie von einer starken mentalen Strahlung gestoppt worden. Den Alkordern ist dieses Phänomen unbekannt, es muss sich um eine Schutzvorrichtung der Schwarzen Sternenbrüder handeln. Trotzdem wollen Spooner und seine Leute einen neuen Versuch unternehmen. Die alkordischen Wissenschaftler Toko und Toka schließen sich den Celestern an.

Die beiden alkordischen Wissenschaftler haben die Koordinaten des Dimensionsdivergenzers, der für das Sonnensystem Turuftan zuständig ist. Könnte man ihn ausschalten, wären die beiden Hauptwelten der Alkorder wieder im Normalraum vereint. Mit der HORNISSE und dem celestischen Raumer BOSTON im Schlepp wechselt die ACORAH-CEN in die Dakkarzone.

In einiger Entfernung von den drei Raumschiffen bewegen sich vier birnenförmige Objekte durch den Dakkarraum, die BOSTON wird zur Erkundung ausgeschickt. Nach einem heftigen Energieausbruch verschwinden sowohl das celestische Schiff als auch die vier Birnen aus der Ortung der ACORAH-CEN.

Nach einer Linearetappe melden sowohl die Positronik der STERNSCHNUPPE als auch die der VIRGINA III Gefahr und fordern zum Rückzug auf, es ist jedoch nichts zu orten. Atlan und Arien Richardson sind sicher, dass die Schiffsintelligenzen beeinflusst werden. Chybrain wird ausgeschickt, die Lage zu erkunden. Er findet eine kopfgroße, kegelförmige Raumboje, von der mentale Impulse ausgehen. Er bringt das Objekt an Bord der STERNSCHNUPPE, wo es sicher hinter einem Energieschirm untergebracht wird.

In dem Kegel ist eine lebendige Substanz aus Teilen vieler Wesen namens EVOLO-Aytakur-3786194. Sie gibt ihre Existenz auf, als die Hülle geöffnet wird, sendet jedoch zuvor noch eine Hyperfunknachricht ab.

Die Botschaft ist an das DIMETROM gerichtet, enthält Informationen über die beiden Raumschiffe und ihre Besatzung, wobei Chybrain nicht namentlich erwähnt sondern als »Zweiter Unheimlicher« bezeichnet wird. Dieser vermutet, dass Kassja-Narktuan der »Erste Unheimliche« ist, offenbar können die Schwarzen Sternenbrüder beide nicht einschätzen. Was das DIMETROM ist, weiß jedoch auch das Kristallei nicht.

Da die Positroniken wieder einwandfrei funktionieren setzen die beiden Schiffe ihren Flug fort. Nach einem Tankvorgang wechseln sie schließlich in die Dakkarzone, die vom Jetstrahl blau erleuchtet wird. Als Atlan erstmals den gigantischen Zerotrafer erblickt, wird ihm klar, dass dessen Bau Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende, gedauert haben muss.

Regelmäßig über die Möbiusschleife verteilt sind die vier Aufheizstationen, die ihre Energie wiederum von stark im Hyperbereich strahlenden, mittlerweile ausgebrannten, Doppelsternen bezogen haben. Atlan wundert sich, dass keine Schutzmaßnahmen vorhanden sind. Er wird jedoch eines besseren belehrt, als die VIRGINA III ein Beiboot zur Erkundung ausschickt. Die LADY findet etwa fünfzig Bojen des bekannten Typs, die sich bald darauf zu einem großen Kegel vereinen. Die STERNSCHNUPPE verliert auf einen Schlag alle Energie, Atlan sieht noch ein altes Männergesicht, dann verliert er das Bewusstsein.

Der Arkonide kommt auf einer tropischen Insel zu sich. Bald darauf erscheint Kassja-Narktuan, der ihn in einer längeren Unterhaltung auffordert, Chybrain besser zu nutzen. Als der ehemalige Prophet der Alkorder wieder verschwindet, hat er in Atlan einen Freund gefunden, seinen dritten, wie er sagt. Stunden später wird der Aktivatorträger von der STERNSCHNUPPE und der VIRGINA III abgeholt, die in einer Nachricht vom Verbleib des Arkoniden unterrichtet wurden.

Geselle, der mit der HORNISSE nach der verschwundenen BOSTON sucht, ortet nur einen energetischen Fußabdruck des Schiffs und der vier Birnen. Dann tauchen drei etwa zwanzig Meter lange kegelförmige Objekte auf. Zur Ablenkung zündet der Roboter die Sprengsätze, die vor Wochen auf Beka-1 und Beka-2 abgelegt wurden. Die Kegel beginnen zu feuern, die HORNISSE wehrt sich und schießt sie ab. Ein Hyperfunkspruch ist zu empfangen, dann verschwinden die Kegel spurlos, ebenso wie die gerade noch wahrnehmbaren energetischen Fußabdrücke. EVOLO-Aytakur-277300 bis 277450 haben drei unbekannte Objekte gemeldet, von denen eines »herausgeschleudert« wurde. Kurz darauf kommt ein weiterer Funkspruch herein, 2000000 bis 2999999 werden aufgefordert sich zu sammeln, die Aktionen der Eindringlinge seien ohne Bedeutung.

Die ACORAH-CEN und die HORNISSE steuern jetzt den Dimensionsdivergenzer an. Eine Handvoll Kegel unternimmt keinen Versuch, die Schiffe aufzuhalten, sondern verzieht sich. Auch die Mentalstrahlung ist überraschenderweise erloschen. Geselle und Hage Nockemann gehen in Begleitung des Alkorders Jododoom an Bord des Divergenzers. Sie werden von Robotern freundlich empfangen. Die Zentralpositronik teilt mit, sie sei zur Zeit ohne einen Herrn. Befehle nehme sie jedoch nur vom DIMETROM entgegen oder von jemand, der das Passwort nennt.

Nachdem Geselle sich eine Weile mit der Positronik unterhalten hat sowie nach Rücksprache mit Toko und Toka, kann er das Passwort logisch erschließen, es ist Turuftan. Der Dimensionsdivergenzer lässt sich daraufhin ohne Schwierigkeiten abschalten. Die Sonne Turuftan fällt aus dem Nukleat zurück in den Nukleus, das Planetensystem mit Donalkor und Cenalkor ist wieder komplett.

Als die ACORAH-CEN und die HORNISSE in den Einsteinraum zurückkehren, werden sie schon von der BOSTON erwartet. Dort sind alle unversehrt, das Schiff ist nur aus der Dakkarzone herausgeschleudert worden.

Der Arkonide stößt mit der STERNSCHNUPPE und der VIRGINA III erneut in den Dakkarraum vor. Kassja-Narktuan taucht kurz un der Zentrale des Diskusraumers auf, um sich bei Atlan zu bedanken. Während Chybrain vor ihm flüchtet, weil er zunächst denkt, es wäre einer der Sternenbrüder, glaubt Anima, in ihm etwas Bekanntes zu erkennen. Er ist ihr sofort sympathisch.

Die Schiffe steuern den Zerotrafer an und fliegen einen Angriff auf die Raumstation KONTAGNAT, die nicht nur von einem Energieschirm sondern auch von elf Kegelbojen geschützt wird. Atlan nutzt Chybrains Fähigkeiten, er lässt das Kristallei die Kegel beeinflussen. Diese entziehen der Station die Energie, der Schutzschirm bricht zusammen. Der Abschuss ist nur noch eine Formsache.

Überrascht, wie einfach sie einen wichtigen Teil des Zerotrafers zerstören konnten, wenden sich Atlan und Arien Richardson der CAIRON zu. Chybrain fällt diesmal aus. Er ist noch zu erschöpft, obwohl die Kegel ihren Widerstand sehr schnell aufgegeben haben.

Wie sich herausstellt ist keine Unterstützung nötig. Die CAIRON baut nicht einmal einen Schutzschirm auf, ebenso verhält es sich kurz danach bei der ORDADOR. Die AYTAB schließlich zerstört sich selbst.

Als die Schiffe in den Normalraum des Nukleus zurückgekehrt sind, muss Atlan feststellen, dass er einen Pyrrhussieg gelandet hat. Der Jetstrahl heizt sich nach wie vor weiter auf, er benötigt keine künstliche Energiezufuhr mehr. Der Aufbau der Zerobrücke ist nur noch eine Frage der Zeit.

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