Pluto (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für weitere Bedeutungen, siehe: Pluto (Begriffsklärung).
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 3078)
PR3078.jpg
© Perry Rhodan KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Mythos
Titel: Pluto
Untertitel: Die galaktische Tastung – Terraner brechen zu einer fernen Welt auf
Autor: Christian Montillon / Susan Schwartz
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Freitag, 14. August 2020
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Sichu Dorksteiger, Nene Emelumado, Obyn, Khyarat
Handlungszeitraum: 27. bis 29. Januar 2047 NGZ
Handlungsort: Solsystem, Yenren
Stellaris (Serie):

Folge 76: »Der Ara« von Olaf Brill

Glossar: Dyoversum / Flaccu, Orfea / Orion-Allianz / Silverman, Sloud / Topsider im Zweiten Zweig des Dyoversums / Vanothen
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Perry Rhodan KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Gucky findet sich an einem unbekannten Ort wieder, von dem er den Weg zu Erde finden muss. Auf Perry Rhodan wird kurz vor der alle 177 Jahre stattfindenden »Galaktischen Tastung« ein neuerliches Attentat verübt. Einer der Ursprungsorte der Tastung befindet sich in erreichbarer Entfernung im Menkib-System. Auf dem Planeten Yenren erfahren die einheimischen Yenranko während der Tastung vom »Staubfürsten«.

Handlung

Jemand befindet sich in einem merkwürdigen Land. Er weiß, dass er zurück zur Erde muss - aber zu welcher der beiden Erden? Namen fallen ihm ein, zum Beispiel Perry Rhodan, Atlan und Bully. Irgendwann erinnert er sich an seinen eigenen Namen. Er lautet Gucky.

Pluto

Perry Rhodan, seine Frau Sichu Dorksteiger, seine Enkelin Farye Sepheroa, die Mutanten Donn Yaradua und Iwán/Iwa Mulholland sowie der Okrill Phylax befinden sich noch immer im Zweiten Zweig des Dyoversums. Nach der Gründung der Orion-Allianz zwischen Terranern und Topsidern reisen Rhodan und seine Begleiter zum Gestänge des Pluto im Solsystem, um dort die für den 29. Januar 2047 NGZ erwartete, alle 177 Jahre auftretende Galaktische Tastung zu erleben. Für die Terraner ist es die dritte Tastung nach der Versetzung Terras und Lunas in den Zweiten Zweig. Den Topsidern ist das Phänomen schon viel länger bekannt, aber es ist ihnen nie gelungen, den Ausgangspunkt zu ermitteln. Die Tastung dauert exakt 19,9 Sekunden lang und ist ein durchweg positives Erlebnis. In diesem Zeitraum hat jedes Intellligenzwesen den Eindruck, bis in die Tiefe der Seele hinein untersucht zu werden.

Am Vorabend der Tastung besucht Rhodan eine Opernaufführung im Raumschiff GIACOMO PUCCINI. Während des Vortrags der Starsängerin Nene Emelumado verüben Unbekannte ein Attentat, dessen Ziel unklar bleibt. Die Sängerin sowie ihr künstlerischer Leiter Milton Chu werden betäubt. Eine Bombe wird auf die Loge geworfen, in der Rhodan und Rico sitzen. Rhodan wird leicht verletzt. Die Attentäter setzen sich ab, obwohl sie die Gelegenheit hätten, viel größeren Schaden anzurichten. Während der Tastung haben alle Betroffenen individuelle Visionen. Rhodan sieht eine übergroße humanoide Gestalt aus wirbelndem Staub, die ihn mit »Du« anspricht. Diesmal konnten bahnbrechende Erkenntnisse gewonnen werden. Während der Dauer der Tastung war die Galaktische Feldlinien-Gravitationskonstante um 0,7531 Terakalup erhöht. Der Effekt fokussiert sich auf jene wenigen Orte im Zweiten Zweig, an denen intelligente Wesen leben.

Die Tastung ist von zwei Quellen ausgegangen. Eine befindet sich in 70.000 Lichtjahren Entfernung in der Eastside und ist somit aufgrund der im Zweiten Zweig herrschenden Bedingungen unerreichbar. Die andere ist nur 1002 Lichtjahre entfernt, sie liegt im Menkib-System. Die Terraner machen die ORATIO ANDOLFI für eine Expedition dorthin einsatzbereit. Rhodan wird von den Topsidern eingeladen, an Bord der CHOLEMCO ins Menkib-System zu fliegen.

Yenren

Der Planet Yenren im Yomira-System ist eine Wüstenwelt, deren subplanetare Wasserreservoire durch ein Adernnetz miteinander verbunden sind und Leben an der Oberfläche ermöglichen. Die intelligenten Yenranko leben hauptsächlich in Höhlenstädten. In den überirdisch gelegenen Oasen hausen Ausgestoßene. In regelmäßigen Zeitabständen verspüren die Yenranko die so genannte Berührung der Lichthand. Jinirali Obyn, einst größte Kriegerin ihres Volkes, spürt, dass sie etwas Besonderes ist. Sie träumt insgeheim davon, die vier verfeindeten Völker Wüsten zu vereinen. Khyarat, seinerzeit Obyns Erster Offizier, begleitet die gealterte Veteranin auf ihren Reisen.

Eines Tages wird Obyn von höchster Stelle in den aktiven Dienst zurückberufen. Sie erhält den Auftrag, sich mit einem handverlesenen Team und dreißig Soldaten zur Oase Attu-Yo zu begeben. Das Volk aus der Wüste Yakur erhebt Anspruch auf die Oase. Zweifellos haben sie es auf dort stehende Stele abgesehen. Man geht davon aus, dass dieses 189 Meter hohe, aus einem nicht analysierbaren Material bestehende einzigartige Objekt aus dem Weltraum nach Yenren gekommen ist. Die Stele ist teiltransparent, im Inneren scheint sich ein Hohlraum zu befinden. An der Außenseite sind geheimnisvolle Symbole zu sehen. Oben gibt es eine durch einen Energieschirm verschlossene Öffnung.

Obyn soll herausfinden, was die Yakur jetzt, da die nächste Berührung der Lichthand unmittelbar bevorsteht, mit der Stele vorhaben. Notfalls soll sie sie zerstören. Die Yakur sind bereits dabei, eine Festung in der Oase zu errichten. Das kommt einer Kriegserklärung gleich. Obyn will keinen Krieg. Dennoch greift sie die Oase an, wobei sie von Sandräubern unterstützt wird, die in ihrer Schuld stehen. Obyn ahnt, dass es hier um etwas Größeres geht und sie meint, dass die Yakur das genauso sehen. Sie stellt sich genau in dem Moment zwischen die Fronten, als die Berührung der Lichthand kommt. Alle fühlen sich erleuchtet und stellen die Kämpfe ein. Die Jinirali vernimmt eine Stimme, die die Frage nach denjenigen beantwortet, der Obyn ihre Besonderheit zu verdanken hat: »Den Staubfürsten«.

Anmerkung

Innenillustration