Vorstoß nach M 3

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1058)
PR1058.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Kosmische Hanse
Titel: Vorstoß nach M 3
Untertitel: Terranische Suchkommandos auf den Spuren der Porleyter
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Alfred Kelsner (2 x)
Erstmals erschienen: 1981
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Fellmer Lloyd, Gucky, Ras Tschubai, Irmina Kotschistowa, Nikki Frickel, Marcello Pantalini
Handlungszeitraum: Mai 425 NGZ
Handlungsort: M 3
Computer: Geheimnis M 3
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 125

Handlung

Die 2. Flotte der LFT ist auf der zu Indonesien gehörenden Insel Waigeo stationiert. Flaggschiff ist das Ultraschlachtschiff RAKAL WOOLVER unter Bradley von Xanthen, der zugleich als LFT-Kommandant Befehlshaber der Flotte ist. Ein anderes Raumschiff der 2. Flotte ist der STAR-Kreuzer DAN PICOT unter Marcello Pantalini. Zur Besatzung der DAN PICOT gehören die stellvertretende Kommandantin Cerai Hahn sowie die Beibootkommandantin Nikki Frickel, der Springer Narktor und Wido Helfrich. Beide Einheiten, zusammen mit zehn NEBULAR-Schiffen, 99 weiteren Kreuzern, 100 Koggen, 50 Leichten und 20 Schweren Holks spielen in den Planungen Perry Rhodans eine wichtige Rolle.

Aus den von Khrat mitgebrachten Daten ermittelt NATHAN den Kugelsternhaufen M 3, 35.000 Lichtjahre von Sol entfernt, als Versteck der Porleyter. Der Kugelsternhaufen ist unerforscht, denn die Navigation ist dort aufgrund von Schwerkraftstürmen schwierig. Schon die alten Arkoniden haben ihn nach dem Verlust vieler Schiffe als wirtschaftlich unergiebig abgeschrieben und tabuisiert. Bisher wurde der Kugelsternhaufen aus diesem Grund noch nicht von terranischen Schiffen angeflogen. Während nun auf Terra der linke Handschuh untersucht wird, startet die kombinierte LFT-/KH-Flotte, deren Ziel geheim bleibt, um Agenten der feindlichen Superintelligenz Seth-Apophis zu täuschen. Das offizielle Kommando führen Ronald Tekener und Jennifer Thyron.

Rhodan selbst schifft sich auf der DAN PICOT ein und wird von Fellmer Lloyd, Gucky, Ras Tschubai, Geoffry Abel Waringer, Jen Salik, Carfesch, Alaska Saedelaere und Irmina Kotschistowa begleitet. Die Flotte erreicht am 22. Mai das Randsystem Omikron-15 CV, 500 Lichtjahre vor M 3. Nur die DAN PICOT fliegt weiter in den Kugelsternhaufen, wo Abwehrwaffen der Porleyter vermutet werden.

Als erstes kommt es an Bord des Kreuzers zu Falschdaten, die der Bordcomputer liefert. Danach folgen Gravitationsstöße, deren Ausgangspunkte Hyperbariequellen unbekannter Art sind und die die Rotation zweier umeinander kreisender Schwarzer Löcher beeinflussen. Rhodan startet mit Frickel und dem Ilt in einer Space-Jet, die der PICOT vorausfliegt, um das merkwürdige Phänomen zu erkunden. Nachdem es sich mit Überlichtgeschwindigkeit entfernt hat, steht fest, dass die Hyperbariequelle keine natürliche Ursache haben kann, zumal Gucky einen starken mentalen Einfluss verspürt. Rhodan nimmt an, dass es sich um ein Signal der Porleyter handelt, bei dem es sich gleichzeitig um einen Abwehrmechanismus handelt.

Als nächstes erleben die Terraner ein Phänomen, das durch Computersimulation in Form eines aus bunten, substanzlosen Schlieren bestehenden Trichters mit einer Länge von einer Lichtminute dargestellt wird. Diesmal nähern sich Rhodan und Salik in einer Jet dem Geschehen, das sich wiederum auflöst. Die beiden Männer gehen anschließend davon aus, dass die Abwehrwaffen der Porleyter positiv auf ihre Ritterauren reagieren. Lloyd und Gucky sind weiterhin überzeugt, auf mentaler Basis zwei Kräfte unterscheiden zu können. Die eine Kraft will sie vertreiben, die andere zum Bleiben animieren.

Eine rote Sonne mit einem Wasserstoffgasriesen wird das nächste Ziel. Der Planet erhält die Bezeichnung EMschen und wird mit drei Space-Jets angeflogen, auf die Rhodan die Mutanten verteilt. So genannte EM-Schwämme werden entdeckt, die die mit Rhodan, Tschubai, Lloyd und Frickel bemannte Space-Jet zum Absturz bringen. Die beiden Mutanten sind anschließend von einer unerklärlichen Müdigkeit befallen und ihre Parakräfte sind erlahmt. Auch kann Rhodan das Auge auf EMschen nicht benutzen. Vielleicht liegt es an einem 150 Meter hohen Basalt-Monolithen, der überhaupt nicht auf diesen Planeten passt. Ebenso geheimnisvoll ist ein zehn Kilometer entfernter Ammoniaksee.

Wenig später steht fest, das es zwei Arten EM-Schwämme gibt, intelligente und nichtintelligente. Diese greifen vehement die beiden übrigen Jets an. Aber die Metabio-Gruppiererin kann die Schwämme analysieren, und kurz darauf setzt die PICOT Chemikalien gegen sie ein. Damit werden die Schwämme vertrieben. Das Gebiet zwischen dem See und dem Fels liegt frei. Dort landet der die DAN PICOT. In der Nähe des Monolithen soll eine permanente Beobachtungsstation entstehen.

Innenillustrationen