Welt der Mehandor

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 222)
Neo222.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Arkon erwacht
Titel: Welt der Mehandor
Autor: Lucy Guth / Michelle Stern
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 20. März 2020
Handlungszeitraum:    ... todo ...
Handlungsort:    ... todo ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Heinrich Bauer Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

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Handlung

Der terranische Verband, bestehend aus der CREST II und der MAGELLAN, will den Planeten Archetz, die Hauptwelt der Mehandor im Rusuma-System erreichen. Dieses System liegt im Inneren von She´Katraka, dem Sternenriff, einem Gebiet von nur dreihundert Lichttagen Durchmesser in der Zentrumsregion von Thantur-Lok, in dem sich auf engem Raum einen Ballung mehrerer tausend kleiner und kleinster schwarzer Löcher und unzählige Mikrosingularitäten gebildet haben, die derart unübersichtliche Gravitationsverhältnisse schaffen, dass Archetz, obwohl es nur 44 Lichtjahre von Arkon entfernt ist, für die Arkoniden immer unerreichbar war. Doch die Terraner wollen versuchen, nach Archetz vorzustoßen, unter Führung von Mentro Kosum unter der SERT-Haube an Bord der MAGELLAN, weil man hofft, der Emotionaut könnte reaktionsschnell genug sein, sie durch die Verhältnisse im Riff hindurchsteuern zu können. Die MAGELLAN fliegt voran, und die CREST II hängt sich an sie an.

Der Versuch scheitert. Kosum kann die Verbindung zur CREST II gerade noch kappen, doch die MAGELLAN gerät in eine K´Urgah, eine Gravitationsstromschnelle, und kann sich nicht mehr befreien. Der Versuch, die MAGELLAN mit einem Traktorstrahl der CREST II zu retten, scheitert, weil die CREST II alleine zu schwach ist. Da bekommen sie unerwartet Hilfe von einem zweiten Schiff, der ISBIKK der Mehandor-Sippe Karika, die ihnen heimlich gefolgt ist, weil sie schon ahnten, dass die Terraner in Probleme kommen würden. Und natürlich führt wieder Heskett die Verhandlungen und stellt in Aussicht, dass sie einen Gefallen einfordern werden.

Während sie noch mit den Karika verhandeln, ortet Gucky an Bord der CREST II einen blinden Passagier und kommt mit Lawwassatt zurück, der sich heimlich an Bord geschlichen hat. Er hat Karten des Sternenriffs bei sich hat, die er auf Aarakh Ranton entwendet hat. Er bietet sie Rhodan an, im Austausch dafür, dass sie ihn nach Archetz bringen. Und die Terraner nehmen den Deal an, auch wenn sie offiziell der ISBIKK folgen, um zum Planeten zu kommen.

Auf Archetz verhandelt Zerliun Mharl, der Patriarch der Mharl-Sippe, mit Kilbur da Naragg, dem Gesandten der Arkoniden. Das Geschäft mit den Transformkanonen, das zunächst nach enormen Gewinn aussah, entwickelt sich zu einem Alptraum. Zerliun Mharl will die Transformkanonen und die Pläne unter Verschluss halten, bis er sich sicher ist, dass die Position der Mehandor abgesichert ist. Doch nun wollen die Arkoniden nach Archetz kommen und eine Inspektion durchführen, obwohl sie noch nicht einmal zu zahlen begonnen haben. Die Verbündeten der Mharl-Sippe, die im Untergrund von Archetz Experimente durchführen, melden, dass gerade jetzt eine heikle Phase eingetreten ist. Und dann meldet sein Schatten, Jekara Mharl, dass Menschen ins System gekommen sind: Es ist eine weitere Komplikation, aber vielleicht auch eine Chance. Jekara soll Kontakt aufnehmen.

Jekara nimmt Kontakt zum terranischen Verband auf, und man kommt überein, dass eine kleine Delegation landen darf. Rhodan will die FERNAO nehmen, weil sie die Transformkanone an Bord hat. Die Mehandor sollen sie anmessen und im Glauben belassen werden, dass die Menschen die Baupläne ohnehin schon haben. Theta verlangt, dass ihr Celista Askhan Kuur mitfliegen kann. Rhodan lehnt ab. Er weiß zwar nicht, dass Theta Kuur den Auftrag gegeben hat, die Pläne der Transformkanone an sich zu bringen, geht aber davon aus, dass er einen Auftrag hat, den Mehandor irgendwie zu schaden. Ronald Tekener meldet sich: Er will mitfliegen, weil er von Archetz einen dunklen Sog spürt, wie er ihn schon von Lashat kennt, und weil Rhodan diesen Sog auch selbst spürt, glaubt er ihm und nimmt ihn mit. Damit ist auch Jessica dabei. Plötzlich wollen Heskett, Brunila und Polkast von der Sippe der Karika auch mit der Delegation mitfliegen, was eigenartig ist, weil sie ja selbst Mehandor, aber von einer rivalisierenden Sippe sind. Rhodan will ablehnen, doch sie fordern nun den Gefallen für die Rettung der MAGELLAN ein. Lawwassatt muss er ohnehin mitnehmen, weil das Teil des Deals zur Übergabe der Sternenkarten des Riffs war. Und so wird es in der Kapsel der FERNAO eng, weil Rhodan als eigentliche Mitglieder seiner Delegation noch Thorgen Shenn, Thora und Gucky dabei hat. Bevor die FERNAO losfliegt, kommt noch die Meldung herein, dass drei imperiale Kampfraumer der Arkoniden im System angekommen sind.

Die Vertragspartner von Zerliun Mharl bei der Produktion der Transformkanonen sind Posbis, die als Gegenleistung für die Erzeugung der Waffen die Genehmigung erhalten haben, an einem Zeitbrunnen, der sich in den Goldenen Grotten, einer Naturattraktion auf Archetz, befindet, Forschungen durchzuführen. Praktischerweise wurden die Fertigungsstätten für die Transformkanonen gleich in angrenzenden Goldenen Grotten errichtet. Die Posbis sind der Meinung, die Mehandor würden die Transformkanonen allen Völkern der Milchstraße gleichermaßen zur Verfügung stellen, zur Abwehr eines Feindes, den die Posbis bald erwarten. Wahed und Teshra, die Anführer der Posbis, nehmen mit Zerliun Mharl Kontakt auf und warnen ihn, dass in den nächsten Tagen eine heikle Phase ihrer Forschung eintritt und keinesfalls ein Probelauf einer Transformkanone durchgeführt werden darf. Um Zeit zu gewinnen, und damit sie nicht das terranische Schiff erkennen, leitet Zerliun die beiden arkonidischen Inspektoren auf einen abgelegenen Raumhafen um.

Jekara erwartet die Terraner am Raumhafen. Sie hat auf ihrer Schulter in einer Glaskugel einen kleinen Mooff sitzen, dem Gucky jedoch überlegen ist. Und sie lädt die Terraner in die Goldenen Grotten ein, um ihnen vorzuführen, dass auch die Mehandor Transformkanonen erzeugen können. Am Eingang zur Höhle der Herzen werden sie Zeuge, wie ein Liebespaar, das in die Höhle der Herzen will, abgewiesen wird, weil diese gerade Sperrgebiet ist. Die goldenen Ablagerungen in den Höhlen erweisen sich als Pyrit. In der Höhle der Herzen sehen sie dann zahlreiche Posbis, und unter herzförmig gestalteten Ablagerungen etwas, das Tekener als Zeitbrunnen erkennt. Er beschließt, sich mit Jessica so schnell wie möglich vom Rest der Gruppe zu trennen, um sich den Zeitbrunnen anzusehen.

Danach kommen sie in die größte der goldenen Grotten, die Matriarchinnengrotte. Dort ist die eigentliche Montagehalle für die Transformkanonen. Und dort kommt es zu einem Zwischenfall: Lawwassatt sieht, dass Transformkanonen, sein Besun, zusammengebaut werden, und startet los. An sich hat Gucky die Aufgabe übernommen, ihn in einem solchen Fall telekinetisch zurückzuhalten, doch in diesem Augenblick stolpert Heskett auf ihn und er kann sich nicht konzentrieren. Lawwassatt hat einen Störsender bei sich, der die Energiebarriere vor dem Monategebereich zum Zusammenbrechen bringt und ist dann zwischen den Fertigungsstraßen verschwunden. Tekener und seine Schwester nutzen die Gelegenheit, sich von der Gruppe zu trennen, rufen, das sie Lawwassatt wieder einfangen wollen und starten los. Und dann rennen auch Heskett, Brunila und Polkast lost, ebenfalls um den Fantan zu fangen. Gegenüber Jekara ist der ganze Vorfall natürlich extrem peinlich, und sie befürchtet, dass insbesondere die Mehandor der anderen Sippe ihn ausnutzen, zu spionieren. Gucky mein auch, dass er auf Heskett keinen mentalen Zugriff mehr hat. Sie begeben sich auf eine Empore, von der aus man auch Ausblick auf andere Hallen hat. Dann kündigt Zerliun Mharl sein Kommen an, und Jekara bereitet sich darauf vor, dass sie ihm einige erklären wird müssen.

Als Zerliun kommt, verfällt er immer mehr, als er erfährt, was sich in der Zwischenzeit zugetragen hat. Als sie dann Holoaufnahmen ihrer Ankunft analysieren, ist erkennbar, dass um Heskett ein Spiegelfeld errichtet war und Heskett daher gar nicht Heskett ist. Zerliun ordnet an, die Eindringlinge mit allen Mitteln zu stoppen.

Heskett ist Askhan Kuur. Theta hat der Karika-Sippe eine hohe Summe geboten, wenn sie ihn auf Archetz einschmuggeln. Der echte Heskett ist in ihrer Kabinenflucht versteckt. Kuur hat Brunila und Podkast Sprengsätze mitgegeben, die sie zünden sollen, um für Ablenkung zu sorgen. Er selbst begibt sich in die Höhle der Herzen, um von den Posbis die Pläne zu besorgen. Dort haben auch Ronald und Jessica Tekener auf einem Gerüst Beobachtungsposition eingenommen und sehen, wie der angebliche Heskett mit den Posbis verhandelt. Kuur fragt die Posbis gerade, ob die Pläne der Kanone eigentlich sicher sind: Die Posbis meinen, dass dies der Fall ist, weil sie auf 269 Posbis aufgeteilt sind. Es gibt auch eine Sicherungskopie, die wiederum auf 269 Posbis verteilt ist. Und die Transformkanonen sind verseigelt, sodass die Käufer sie nicht zerlegen und analysieren können. Dann entdeckt „Heskett“ die beiden Tekeners auf dem Gerüst, ruft zu ihnen hoch, was diese gar nicht wollten, und dann werden alle drei von den Posbis zu einem Experiment eingeladen, denn heute ist wirklich ein besonderer Tag. Hinweise von Jessica Tekener, dass die Mehandor sie nur ausnutzen, ignorieren die Posbis. Und Ronald Tekener spürt, dass sich am Zeitbrunnen etwas tut und wünscht sich plötzlich nach Lashat zurück.

Dann fängt Kuurs Ortungsinstrument eine Kennung auf, mit der er hier überhaupt nicht gerechnet hat: Santur Toness ist in den Höhlen. Unter dem Vorwand, Polkast und Brunila würden ihn rufen, trennt sich Kuur von den Tekeners und den Posbis. Und er trifft Toness tatsächlich am Rand der Höhle. Toness erklärt, dass er der Erfüllung der Rache für Delynn nahe ist. Verantwortlich für ihren Tod sind zwei der alten Herrscher, und die sind auf Archetz. Und für sie alle wird es bald zu Ende gehen, auch für Kuur. Kuur erkennt, dass Toness vom dritten Herrscher manipuliert wurde, denn arkonidische Herrscher teilen nicht gerne. Doch Toness ist für derartige Appelle nicht mehr erreichbar. Und er ist ein Celista und schneller als Kuur, der plötzlich in die Abstrahlöffnung von Toness´ Waffe blickt. Dann gibt es eine Explosion, mit der Toness nicht gerechnet hat, und Kuur kann ihn überwältigen. Podkast und Brunila haben ihre Sprengladungen gezündet. Doch es ist zu spät für Kuur, noch etwas zu machen, denn jetzt geht auch Toness´ Bombe hoch.

Rhodans Gruppe kann alles von der Galerie, auf die sie Jekara geführt hat, beobachten. Zunächst sehen sie Lawwassatt, den Gucky telekinetisch festhält, damit ihn die Sicherheitsleute der Mharl festnehmen können. Doch dann gehen Explosionen los, sie sehen untern Polkast und Brunila durch die Gänge laufen, und dann werden die ersten Gravitationswellen, die vom Zeitbrunnen kommen, spürbar. Gucky merkt, dass er Lawwassatt nicht von seinem Besun loseisen kann, Rhodan erkennt, dass alles vollkommen aus dem Ruder läuft, und sagt, dass Gucky sie sofort hinausbringen soll. Rhodan, Shenn und Thora bilden einen Kreis, Thora schnappt sich auch noch Jekara, und Gucky bringt sie in einer Gewaltteleportation an Bord der FERNAO. Mit der starten sie sofort, und hinter ihnen bricht auf Achetz das Chaos aus. Die sabotierten Transformkanonenm haben mit dem Zeitbrunnen interagiert, die Gravitationswellen sich gegenseitig aufgeschaukelt, und nun beginnt der Planet zu zerbrechen.

Zerliun Mharl muss sich mit den Imperatoren, dem düsteren Tutmor VI. und dem süffisant lächelnden Grishkan XII. herumschlagen, die auf einer Inspektion der Lagerhallen für die bereits fertiggestellten Transformkanonen bestehen und eine Diskussion über Lieferkonditionen und ein gebrochenes Siegel an einer Kanone beginnen. Plötzlich kontaktiert ihn Languluhar, der Leiter des Sicherheitsdienstes auf Archetz, dass Gravitationseffekte auftreten und sie den Planeten evakuieren müssen. Die Goldenen Grotten sind bereits eingestürzt, Jekara und die terranische Delegation dort verschollen, Zerliun muss den Erstalarm auslösen. Und den löst Zerliun auch aus, sofort ist er am ganzen Planeten zu hören. Als die Imperatoren mit ihm diskutieren wollen, was das bedeutet und ob das eine weitere Ablenkung sei, lässt er sie einfach stehen und begibt sich zum nächsten Transmitter. Dort reiht er sich wie ein Mehandor ohne Rang in die Reihe ein, kein Mehandor soll wegen ihm warten müssen, und kann kurz, bevor die Wellen den Transmitter erreichen, in die TASSLUR hinüberwechseln. Die meisten Mehandor, die aus Gegenden kommen, die nicht in unmittelbarer Nähe der goldenen Grotten waren, konnten noch evakuiert werden. Aber er hat durch seine Gier ihre Heimatwelt verspielt, nie hätte er zulassen dürfen, dass auf Archetz Transformkanonen montiert werden. Er setzt seinen Strahler an seine Schläfe, da kommt ein Kind fragt ihn, was er da macht. Sie kommen ins Gespräch, und er lässt den Selbstmord bleiben.

Die Tekeners erleben hautnah mit, wie um sie das Chaos ausbricht, die Gravitationswellen Dinge unvermittelt zerreiben und die Höhlen einzustürzen beginnen. Ronald erkennt, dass die einzige Möglichkeit, zu entkommen, darin besteht, dass sie in den Zeitbrunnen springen. Als Ronald später aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist das dunkle Wabern des Zeitbrunnens verschwunden, über ihm ist ein roter Himmel, und Jessica ist nicht mehr da.

Mascudar da Gonozal gibt Issandir da Haagolon die Schuld am Untergang von Archetz und der Vernichtung der Transformkanonen. Hätte sie sich nicht die Pläne des Sternenriffs von einem Celista stehlen lassen, wäre das nicht passiert. Am Kommunikationsholo stellt er sie zur Rede und fordert dann ihren Adjutanten auf, sie zu erschießen. Das sieht er sich noch an, dann macht er sich auf die Jagd nach der MAGELLAN und der CREST II. Die Terraner sind für ihn die eigentlich Schuldigen an der Vernichtung des Planeten. Mit den Plänen von Lawwassatt können sie das Sternenriff durchqueren, wobei ihnen der Verband von Mascudar bereits knapp auf den Fersen ist. Die eigentliche Jagd beginnt, als sie das Riff verlassen haben. Die beiden terranischen Einheiten haben den viel zahlreicheren arkonidischen Einheiten nichts entgegenzusetzen. Die MAGELLAN zerbirst im konzentrierten Feuer der Transformkanonen. Und jetzt will Mascudar auch der CREST II den Rest geben. ...