Kampf um Derogwanien

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Serie: Perry Rhodan Neo (Band 96)
Neo096.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Kampfzone Erde
Titel: Kampf um Derogwanien
Autor: Michelle Stern
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 22. Mai 2015
Handlungszeitraum: Mitte Januar 2038
Handlungsort: Derogwanien, WELTENSAAT
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Perry Rhodan erreicht mit seinen Gefährten endlich Derogwanien. Das Gespräch mit Callibso übertrifft selbst seine Erwartungen. Dann jedoch sind Rhodan und Callibso zur Flucht gezwungen. Ein Angriff auf Derogwanien steht bevor.

Pranav Ketar ist im Auftrag der Allianz auf einer Strafexpedition. Er soll Callibso in die Schranken weisen, der sich immer wieder ins Ringen einmischt. Allerdings bricht auf der WELTENSAAT eine Rebellion aus. Er befiehlt den Einsatz des Weltenspalters.

Die Nerven der irdischen Mutanten John Marshall, Sid González, Betty Toufry und Sue Mirafiore liegen blank. Sie sitzen auf der WELTENSAAT fest und sind zur Untätigkeit verdammt. Als sich die Lazan entscheiden, ist dies das Zeichen zum Handeln.

Handlung

Perry Rhodan, Ras Tschubai, die Puppe Sannasu und der aufgelesene Charron da Gonozal flüchten vor den Soldaten Pranav Ketars durch einen Zeitbrunnen in Kedhassans Untergrund. Ernst Ellert, der auf der auch Tramp genannten Halbwelt überraschend aufgetaucht war, hat ihnen den Weg gewiesen. Leider müssen sie die Ara Leyle und das Enteron, den Symbionten Rhodans zurücklassen. Rhodan erlebt im Zeitbrunnen zwei Visionen, die ihn schwer treffen. Zum einen begegnet er den Arkoniden auf dem Mond erneut. Nur der Ausgang ist ein anderer. Crest da Zoltral öffnet ihm den Forschungskreuzer AETRON nicht. In der zweiten Vision steht er einem Goldenen gegenüber. Als Rhodan und seine Begleiter aus dem Brunnen steigen, sind sie auf Derogwanien. Sie werden begrüßt vom geheimnisumwitterten Callibso und seinen Puppen. Sannasu, die ihrem Vater als erste entgegeneilt und ihm demütig wegen ihres Versagens vor die Füße fällt, begrüßt der liebevoll und verzeihend. Dankbar für ihre Rückkehr nach Hause, überreicht Sannasu Rhodan ein aufgezeichnetes Märchen, welches Vater immer erzählt hat. Der wendet sich an Perry Rhodan, auf den er schon früher gehofft hatte und bittet ihn zum Treffen unter vier Augen. Rhodan, der allen Grund hat Callibso zu hassen, beschließt, ihm zuzuhören. Issaro kümmert sich derweil um seine Begleiter. Bei dem Gespräch erfährt Rhodan Ungeheuerliches. Noch bevor der Terraner das Erfahrene verarbeiten kann, beendet der Schmied der Zeit, wie Callibso sich selbst nennt, das Gespräch. Derogwanien wird von der WELTENSAAT angegriffen. Ein Schutzschirm baut sich auf und Callibsos Geschöpfe, die Puppen, versammeln sich zur Evakuierung am Zeitbrunnen. Der Zwerg und Rhodan gehen voran und stellen fest, dass es den Angreifern gelungen ist, den Zeitbrunnen zu blockieren. In dem Scheinereignis des blockierten Brunnens rettet Perry Rhodan dem Puppenspieler von Derogwanien das Leben. Auch wenn es nicht real war, will Callibso es nicht vergessen. Zurück im realen Derogwanien muss ein neuer Fluchtweg gefunden werden. Ernst Ellert bietet ihn an. Als Ellert Derogwanien fluchtartig verlassen hatte und Thora da Zoltral, Gucky, Orlgans und die beiden Lotsen Che'Den und En'Imh zurückließ, hatte er ein Beiboot der STERNENWIND deponiert. Ellert musste damals dem Ruf der Eigentümer der STERNENWIND ohne Umschweife folgen. Das Schiff liegt allerdings außerhalb des Schutzschirms und ist nur unterlichtschnell. Callibso inszeniert daraufhin mit einer leeren Kopie seiner selbst, die er mit dem Seelensplitter Sannasu beseelt, ein Ablenkungsmanöver. Er selbst, sein Gehilfe Issaro, Perry Rhodan, Ras Tschubai, Charron da Gonozal und Ernst Ellert erreichen das Beiboot während die Puppen, angeführt von Sannasu, zu tausenden durch die Strukturlücken im Schutzschirm auf die außerhalb wartenden Soldaten der WELTENSAAT zustürmen. Auf beiden Seiten beginnt das große Sterben. Die Seelensplitter der gefallenen Puppen kehren zu Callibso zurück und stürzen ihn in eine große Traurigkeit. Als der Vater der Puppen noch einmal zurückschaut, sieht er, wie eine unsichtbare Hand seinen Kindern hilft. Ellert aber mahnt zur Eile. Er kann sich nicht mehr lange materialisieren. Das Beiboot muss starten. Und so verlässt Callibso seine Welt und muss mit ansehen, wie der Weltenspalter Derogwanien zerteilt. Im gleichen Moment kommt Sannasu zu ihm zurück. Auf das Beiboot der STERNENWIND hält ein Kreuzer der WELTENSAAT zu. Rhodan spürt, dass sich an Bord das Enteron befindet. Auch Leyle und der Xisrape Denurion haben den Anschluss wiedergefunden. Callibso will von einem anderen Zeitbrunnen aus zum Geistwesen ES gelangen, das seiner Meinung nach Jymenah gefangen hält. Er übergibt Rhodan zum Abschied ein Tarkanchar, das er der damaligen Venus-Zuflucht Zarakh'khazil entnommen hatte. Es ist angeblich das autonome Steuerelement für eine ultimative Waffe. Rhodan, der auf dem Weg zurück auf die Erde ist, um sie vor der Zerstörung durch die Arkoniden oder vielleicht sogar vor dem Angriff Pranav Ketars zu bewahren, kommt dieses Geschenk gerade recht.

Pranav Ketar, der Goldene im Dienst der Allianz, ist auf dem Weg nach Derogwanien. Dort soll er Callibso bestrafen, der sich immer wieder in das Ringen einmischt. Obwohl Ketar den Zwerg ganz gern bestraft, zollt er ihm dennoch insgeheim Respekt dafür, dass er der Allianz die Stirn bietet. Er selbst verfolgt Pläne, sich von der Allianz zu lösen. Die Herren weigern sich, ihren Handlanger als Gleichen anzuerkennen. In seine Pläne passt auch die Gefangennahme der Ilts. Sie sollen ihre Paragaben in seinen Dienst stellen. Käme die Allianz dahinter, wäre dies das Todesurteil für den Goldenen. Der zieht sogar in Erwägung, die Erde zu vernichten, sollten es die Arkoniden nicht tun. Dies wäre ein Tabubruch, der selbst die Allianz in Probleme bringen würde. Jetzt aber ist zunächst ein neuer, junger Ilt dazugekommen. Der hatte versucht, die gefangenen Ilts zu befreien und dabei seinen Widersacher Rico-2, den Boten der Allianz, zerstört. Bis jetzt weiß Ketar nur, dass es sich um den Sohn seines talentiertesten Mutanten, Plofre, handelt. Der Wotok Worat soll das Schiff durchsuchen. Möglicherweise sind weitere Mutanten in das Ringschiff eingedrungen. Bei der Einsatzbesprechung mit dem Ramani-Kommandanten Sirol Alnat Inamor Perttai und dessen Offizieren, ebenfalls ausnahmslos Ramani, kommen Zweifel auf. Zum einen über den angeblich von den Herren abberufenen Rico und zum anderen über Callibso. Diese abgebrochene Gestalt in seinem winzigen Dorf soll der Allianz entgegengetreten sein? Ketar warnt vor Überheblichkeit. Er befiehlt den Einsatz von Kontinuum-Verzerrern. Die Chi'quan haben sie nach von Rico mitgebrachten Konstruktionsunterlagen gebaut. Sie sollen Transmitter und Zeitbrunnen blockieren können. Callibso wird so auf Derogwanien festgesetzt. Die erste Angriffswelle auf das Dorf unter dem Schutzschirm endet im Desaster. Als die Kreuzer der WELTENSAAT auf den Schirm feuern, werden die Energieladungen reflektiert und aufgesplittet, zerstören zwei der Kreuzer und beschädigen die anderen. Das Entsetzen im Kommandostand ist groß. Callibso scheint über Mittel der Ersten zu verfügen. Dies macht Ketar zugänglich für ein Angebot Callibsos. Wenn er dessen Kinder ziehen ließe, würde sich Callibso ergeben. Er geht darauf ein. Die Wotoksoldaten unter Worats Kommando werden ausgeschleust. Der Orgh Matrim-21 erhält einen Spezialauftrag. Verborgen vor den eigenen Leuten soll er die Ilts in einem Kreuzer verstecken und ebenfalls zur Planetenoberfläche bringen. Als die Puppen jetzt unbehelligt zu tausenden den Schutzschirm verlassen und seine Soldaten angreifen, bemerkt der Goldene die List. Er erpresst die Ilts, den Schutzschirm zu Fall zu bringen. Beinahe haben sie Erfolg, als in der Zentrale der WELTENSAAT das Chaos ausbricht. Die Ramani-Offiziere gehen aufeinander und vor allem auf den Goldenen los. Nur der und Sirol Perttai überleben den Angriff von Mutanten, wie Ketar glaubt. Auf Derogwanien hat sich inzwischen das Bild verändert. Dort richtet sich die Kraft der Ilts inzwischen gegen die Wotoks. Das Druckmittel Plofre ist entkommen und die Mutanten haben davon erfahren. Als Ketar auch noch der Verschwörung der Schwertmutter und der Lazan gegenwärtig wird, beschließt er die radikalste Maßnahme. Er befiehlt den Einsatz des Weltenspalters. Das würde das Problem Callibso lösen und die verräterischen Spuren der Ilts tilgen. Den Aufstand im Innern werde er niederschlagen und mit der Schwertmutter Bereka anfangen. Plötzlich steht ein wütender Plofre vor ihm. Es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod, den Plofre verliert.

John Marshall, Sid González, Sue Mirafiore und Betty Toufry sitzen in der WELTENSAAT fest. Der erste Angriff der irdischen Mutanten auf den Goldenen Pranav Ketar ist fehlgeschlagen. Ihr Freund, der Mausbiber Gucky, ist in dessen Hand gefallen. Jetzt sind sie auf die Hilfe von Bereka angewiesen, der Schwertmutter der Wotoks. Sie und ihr treu ergebene Soldaten der WELTENSAAT haben sich gegen den Goldenen gestellt. Zwischen dem durch eine extreme Parallelwanderung schwer angeschlagenen Marshall und dem impulsiven Sid kommt es zu ernsthaften Spannungen. Der junge Latino kann die Untätigkeit nicht mehr ertragen. Er will seinen Freund Gucky endlich befreien, Marshall hingegen ist für ein überlegtes Vorgehen. Das Auftreten Berekas verhindert eine handgreifliche Auseinandersetzung. Die Terraner müssen den Ort wechseln. Das Ringschiff wird durchsucht. Ausgerechnet Berekas Lieblingssohn Worat, der sich von ihr losgesagt hat und Ketar folgt, kommt ihr fast auf die Schliche. Wieder in Sicherheit, erfahren die vier Terraner, wohin das Schiff der Allianz unterwegs ist. Die Strafexpedition gilt Callibso auf Derogwanien. Sie müssen etwas dagegen tun. Perry Rhodan ist auch auf dem Weg dorthin. Bereka aber lehnt eine offene Konfrontation Ketars ab, solange die Lazan nicht dabei sind. Sid drängt schon wieder, irgendetwas zu tun, als sich der lange energetische Körper Lee Va Tiis durch die Wand schiebt. Die Lazan haben sich für den Aufstand entschieden. Das ist das Zeichen zum losschlagen. Während der Parallelwanderer Marshall den Ilt Plofre befreit, richtet der Bewusstseinsteleporter Sid González in der Zentrale der WELTENSAAT ein Chaos an. Pranav Ketar überlebt jedoch. Jetzt hasten die Mutanten, gedeckt durch die getreuen Wotoks der Schwertmutter, durchs Schiff. Dabei wird deutlich, dass es zwischen den Völkern auf dem Schiff große unterdrückte Spannungen gibt. Marshall glaubt sogar an einen möglichen Bürgerkrieg. Die Flucht scheint gescheitert, als sie vor einem von einem Ramani geführten Trupp Wotoks stehen. Der Ramani stellt sich als Ostai Irwar Acherot Serom vor, Kommandant der ENGARAS. Überraschend erweist er sich als Verbündeter. Ein merkwürdiges Wesen, genannt das Enteron, und eine Ara mit Namen Leyle treten hervor und geben sich als Gefährten Rhodans aus.

Gucky ist Gefangener Pranav Ketars. Der hat schnell herausgefunden, dass er der Sohn Plofres ist. Plofre ist der Anführer der Ilts und hatte den Goldenen vor Jahren gedemütigt, als er von der WELTENSAAT mit Gucky floh. Guckys Mutter Sata starb durch Ketars Hand. Jetzt aber, bevor Ketar mehr aus Gucky herausfoltern kann, braucht er ihn für einen Angriff. Ketar erpresst den besonders talentierten Gucky, mit den anderen Ilts auf Derogwanien einen Parablock zu bilden und den Energieschirm besonders hochstehender Technologie zu Fall zu bringen. Nachdem Gucky mit dem von John Marshall befreiten Vater telepathisch kommuniziert und der ihm verzeiht, richtet sich die geballte Paraenergie gegen die Soldaten Pranav Ketars. Plofre stirbt jedoch im Kampf mit dem Goldenen. Nur die Rettung seiner Freunde hält Gucky jetzt noch aufrecht. Sie nehmen einen Kreuzer der Allianz ein, als der Einsatz des Weltenspalters bekannt wird. Gerade noch heben die Ilts vom Planeten ab, als Gucky die Waffe bei der Arbeit sieht, die einst Tramp zerteilte. Gucky scheint nun endgültig erwachsen zu sein. Er bezähmt seine Wut. Einzig die Ilts sind jetzt noch wichtig.

Gespräch Rhodans mit Callibso

Callibso greift selbst, ähnlich wie Ernst Ellert und Harno, in das Ringen ein, um das Gleichgewicht zwischen den Humanoiden und der Allianz zu wahren. Auslöser des Ringens seien die Humanoiden, die für nicht-humanoide Völker in ihrem Expansionsdrang zur Gefahr geworden seien. Diese bildeten als Gegenmaßnahme die Allianz. Das Ziel waren die Ersten, die Urväter der Menschen. Die waren jedoch gewappnet. Der Kampf forderte so viele Opfer, dass sich Erschöpfungsfriede einstellte. Die Allianz nahm von der Vernichtung der Erde Abstand, während die geflohenen Ersten auf die Rückkehr dorthin verzichteten. Erst Rhodans Mondflug beendete die Isolation der Menschheit und gab ihnen wieder Zugang zum Universum, was die Allianz erneut auf den Plan ruft. Die Folgen des Mondflugs konnte Callibso im Zeitbrunnen besichtigen. Deshalb wollte er den Flug Rhodans verhindern. Der eigentliche Schock steht Rhodan aber noch bevor. Die genetischen Ähnlichkeiten von Menschen und Arkoniden beruhen darauf, dass die Menschen nicht die Abkömmlinge der Arkoniden, sondern ihre Ahnen seien. Es entbehre nicht einer gewissen Ironie, dass einige Arkoniden die Erde auslöschen wollen und damit der Allianz in die Hände arbeiteten.

Callibsos Märchen

Das Märchen, dass Callibso seinen Kindern, den Puppen, immer wieder erzählt hat, handelt von Kunstwesen Osbil und Hanem, geschaffen von den Ersten. Er und sie waren Gefangene der Bestien: Riesen mit schwarzer Haut, kegelförmigen Zähnen, drei rotglühenden Augen und vier sechsfingrigen Händen. Die Bestien führten Experimente mit den Freunden von Osbil und Hanem durch. Niemand kam davon zurück. Flucht war die einzige Möglichkeit. Die Kameraden halfen den Beiden. Dafür nahmen sie zehntausende Seelen ihrer Freunde auf. Doch alle sprangen nur auf Osbil über, auf Hanem keine. Sie ließen sich auf Derogwanien nieder. Der Plan war, Kinder zu zeugen und die Seelensplitter ihrer Kameraden auf sie zu übertragen. Das Paar war aber unfruchtbar. So schufen sie mit dem Wissen über Biotechnologie, das sie von den Bestien erwarben, Wesen, die sie als ihre Kinder betrachteten und die Osbil nun beseelte. Unter denen lebten Osbil und Hanem anscheinend glücklich und zufrieden. Hanem jedoch konnte sich nur schwer damit abfinden, nicht die gleiche Bedeutung wie Osbil zu haben. Eines Tages verließ sie die Gemeinschaft. Osbil konnte aber nicht glauben, dass Hanem freiwillig gegangen war. Ihr musste etwas Schreckliches zugestoßen sein. Er wird sie suchen und befreien. Dieses Märchen sind die Erinnerungen Callibsos.